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CDU kann auch Populismus
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 15:23
von Rafael van der Linden
Falls bisher der Wahlkampf der CDU eher noch staatstragend - "Wirtschaft mit Vernunft" etc. - daherkam werden jetzt auch andere Saiten aufgezogen. Was Linkspartei und SPD können, kann die CDU auch.
Rüttgers, der alte Protektionist, packt sein altes Erfolgsrezept Populismus wieder aus:
SPIEGEL Online: "Rüttgers beleidigt Rumänen"
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 15:34
von Heinrich Julius von Jagonburg
Na das war ja mal ein Schuss in den Ofen Herr Rüttgers...
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 16:10
von Montgomery Scott
Ah, der Ex-Zukunftsminister

Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 16:30
von Hajo Poppinga
Duisburg und Populismus - gab's doch
schonmal, nur mit PDS.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 16:37
von Montgomery Scott
Aber wenn ein Boykott gegen den Iran gefordert wird, ist alles in Ordnung oder was? :rolleyes:
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 16:42
von Rafael van der Linden
Original von Montgomery Scott
Aber wenn ein Boykott gegen den Iran gefordert wird, ist alles in Ordnung oder was? :rolleyes:
Ich habe damals einen Teil der Berichterstattung über dieses Thema gelesen und halte das durchaus für eine Forderung, die man stellen kann.
Aber auf kommunalpolitischer Ebene und im Bezug auf eine Kandidatur für ein Oberbürgermeisteramt in einer deutschen Stadt ist das doch nicht genau das zur Wahl wirklich passende Thema. Insofern kann man durchaus etwas Populismus im Sinne von "populäre Themen instrumentalisieren" vermuten.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 16:44
von Rafael van der Linden
Original von Hajo Poppinga
Duisburg und Populismus - gab's doch schonmal
Ja, Populismus und reißerische Wahlkampfaussagen sind nicht neu. Aber hier konkret geht es um die berühmt-berüchtigte Wahlkampftaktik von Herrn Rüttgers. Und eine solch sozialpopulistische Rede gibt dem Wahlkampf der CDU eine andere Note.
Ich werde allerdings nicht in NRW wählen.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 16:45
von Montgomery Scott
Original von Rafael van der Linden
Ich habe damals einen Teil der Berichterstattung über dieses Thema gelesen und halte das durchaus für eine Forderung, die man stellen kann.
Aber auf kommunalpolitischer Ebene und im Bezug auf eine Kandidatur für ein Oberbürgermeisteramt in einer deutschen Stadt ist das doch nicht genau das zur Wahl wirklich passende Thema. Insofern kann man durchaus etwas Populismus im Sinne von "populäre Themen instrumentalisieren" vermuten.
Nicht unbedingt, die Frage, nach welchen Richtlinien man z. B. Aufträge vergibt etc. ist eine Frage für alle politischen Ebenen. Und abgesehen davon: Wenn man es schon als Populismus einordnet, wenn ein Politiker Themen anspricht, die primär auf eine andere politische Ebene gehören, machen sich wohl alle Politiker gleichermaßen schuldig.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 16:48
von Rafael van der Linden
Original von Montgomery Scott
Nicht unbedingt, die Frage, nach welchen Richtlinien man z. B. Aufträge vergibt etc. ist eine Frage für alle politischen Ebenen.
Schlau argumentiert

. Aber ich glaube nicht, dass es in dem damaligen Wahlkampf zu Duisburgs 100 wichtigsten Problemen gehörte, ob nun israelische Firmen in Duisburg investieren oder israelische Produkte massenweise von der Stadt gekauft werden sollten.
Und abgesehen davon: Wenn man es schon als Populismus einordnet, wenn ein Politiker Themen anspricht, die primär auf eine andere politische Ebene gehören, machen sich wohl alle Politiker gleichermaßen schuldig.
Nein, dieses "Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein" sollte nicht immer als Ausrede gelten dürfen.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 16:52
von Heinrich Julius von Jagonburg
Die Linkspartei hat einen Boykott israelischer Produkte gefordert?