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Prime Minister Montary arrives at 2nd League of Nations Summit
Verfasst: Mi 2. Sep 2009, 16:51
von Fabian Montary
Republic of Roldem
- The Administration -
Prime Minister Montary arrives at 2nd League of Nations Summit
Premierminister Dr. Fabian Montary ist in Aldenroth zu den Gesprächen der League of Nation angekommen. Dort trifft er mit Regierungsvertretern aus anderen Ländern, die einen intensiven Kontakt mit dem Königreich Albernia hatten oder noch heute haben zusammen, um Konzepte zur politischen und kulturellen Zusammenarbeit zu erörtern. Befürchtungen, Albernia wolle sich Roldem wieder als Kolonie einverleiben, erteilte er eine Absage. Roldem sei im festen Sattel der Union. Die Gespräche fänden zunächst informell statt. Sollte aus den Gesprächen eine Institutionalisierung hervorgehen, so erwägt der Premierminister lediglich eine Assoziation Roldems bei der Liga in Rücksprache mit dem Unionsministerium des Auswärtigen. «Die Union befriedigt lang nicht mehr die Interessen der Länder gegenüber dem Königreich Albernia», so Dr. Montary weiter. Er wird sich während des Besuchs mit geeignete Kandidaten zur Berufung als Honorarkonsuln treffen.
Verfasst: Do 3. Sep 2009, 19:39
von Hajo Poppinga
Interessant. Fraglich aber, inwieweit Roldem zu solchem Handeln legitimiert ist.
Verfasst: Do 3. Sep 2009, 23:21
von pjotr
Montary ist doch König, der darf alles.
Verfasst: Do 3. Sep 2009, 23:59
von Vanessa Garland
Polemik bei Seite

Es stellt sich trotz Herrn Montarys förmlichem Bekenntnisses zur Unionszugehörigkeit Roldems die Frage, inwiefern ihm diese ein persönliches Anliegen ist, und nicht nur eine Anerkennung des Faktischen.
Dass die Union aus sieben durchaus unterschiedlichen Ländern zusammengewachsen ist, die alle ihre eigenen Charaktere, Geschichten, Traditionen, Kulturen, Sprachen usw. haben, die sie erhalten und pflegen wollen und sollen, bestreitet ja niemand.
Nur leider gehört Herr Montary zu den laustärksten Leugnern der Union als Willensnation. Als einer Nation, die sich eben nicht durch ethnische, sprachliche, konfessionelle und kulturelle Homogenität konstituiert, sondern durch das ehrliche und herzliche statt zähneknirschende Bekenntnis ihrer Völker zueinander, zu ihrer Zusammengehörigkeit zu einer Schicksals-, und nicht bloß Zweckgemeinschaft.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 00:33
von Hans Sack
1. Die Union ist eine Zweckgemeinschaft.
2. Wer, wie denkt, ist jedem selbst überlassen. Und man muss bekanntlich nicht von allen Tatsachen Begeistert sein, Frau Garland.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 00:55
von Fabian Montary
Original von Hajo Poppinga
Interessant. Fraglich aber, inwieweit Roldem zu solchem Handeln legitimiert ist.
Ich verstehe Ihre Bedenken nicht, Herr Professor. Was sollte daran illegitim sein, sich als Landesvertreter mit Vertretern auswärtiger Staaten zu treffen? Das läuft derzeit informell ab. Alles weitere würde dann auch mit dem Unionsaußenministerium besprochen werden.
Original von Vanessa Garland
Polemik bei Seite

Es stellt sich trotz Herrn Montarys förmlichem Bekenntnisses zur Unionszugehörigkeit Roldems die Frage, inwiefern ihm diese ein persönliches Anliegen ist, und nicht nur eine Anerkennung des Faktischen.
Die Union ist für mich eine politische Zweckgemeinschaft, das habe ich nie geleugnet. In der Situation, in der sich das Kaiserreich Imperia im Jahr 2000 befand, wurde der richtige Schritt in die Union genommen. Es fehlt heute vielen jedoch am Bewusstsein - und das nach nur elf bzw. neun Jahren -, dass die Union aufgrund ihrer Einzelstaaten existiert und nicht andersherum, die Einzelstaaten nach dem Willen der Zentralmacht in Manuri.
Original von Vanessa Garland
Nur leider gehört Herr Montary zu den laustärksten Leugnern der Union als Willensnation. Als einer Nation, die sich eben nicht durch ethnische, sprachliche, konfessionelle und kulturelle Homogenität konstituiert, sondern durch das ehrliche und herzliche statt zähneknirschende Bekenntnis ihrer Völker zueinander, zu ihrer Zusammengehörigkeit zu einer Schicksals-, und nicht bloß Zweckgemeinschaft.
Die Union ist keine Nation, dazu sind die Kulturen viel zu divers. Eine Definition der Nation über Ideale ist an den Haaren herbeigezogen. Interessant ist aber, dass Sie den Begriff der «Schicksalsgemeinschaft» aus der Huber-Zeit für sich gewinnen können. Das offenbart doch viel mehr ein völkisches Bild und eine Idee von kultureller Gleichschaltung der verschiedenen Nationen der Union. Ich knirsche nicht die Zähne, wenn ich an die Union denke, nein. Ich sehe seitens Roldem mit Heroth allerdings keine größere kulturelle Verbindung als mit Gran Novara oder Grasonce.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 11:15
von Hajo Poppinga
Original von Fabian Montary
Ich verstehe Ihre Bedenken nicht, Herr Professor. Was sollte daran illegitim sein, sich als Landesvertreter mit Vertretern auswärtiger Staaten zu treffen? Das läuft derzeit informell ab. Alles weitere würde dann auch mit dem Unionsaußenministerium besprochen werden.
Dabei hatte ich auch mehr an die assoziierte Mitgliedschaft gedacht. Aber es ist auch mehr eine rechtstheoretische Frage gewesen, es war das wissenschatfliche Interesse an einer Frage des "wie" der Legitimation, nicht des "ob".
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 12:12
von Fabian Montary
Original von Hajo Poppinga
Original von Fabian Montary
Dabei hatte ich auch mehr an die assoziierte Mitgliedschaft gedacht. Aber es ist auch mehr eine rechtstheoretische Frage gewesen, es war das wissenschatfliche Interesse an einer Frage des "wie" der Legitimation, nicht des "ob".
Die Frage, die sich mir stellt, ist nur jene, ob und wie die Union für die Länder Verträge mit auswärtigen Staaten abschließen darf. Die Union hat die Prärogative in der Außenpolitik und wenn die Länder ihnen ein Mandat dafür geben, für sie Verträge abzuschließen, dann sehe ich es durchaus als Möglichkeit.
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 13:41
von pjotr
Was reden Sie für wirres Zeug?
*so* Checks nicht: Wem sollen die Länder Kompetenzen übertragen? *so*
Verfasst: Fr 4. Sep 2009, 14:22
von Fabian Montary
Ich meine, die Union sollte auch auswärtige Verträge für die Länder abschließen können, wenn diese das möchten. Problematisch wird es dann nur bei der Auflösung der Verträge, denn die Prärogative liegt weiterhin bei der Union und diese könnte theoretisch die Länder jederzeit aus den Verträgen kicken...