Seite 1 von 2

Auftaktveranstaltung "Bürger im Dialog"

Verfasst: Mo 3. Aug 2009, 13:50
von Helen Bont
Im grossen Pressesaal des Unionsverteidigungsministeriums werden die letzten Vorbereitungen für die morgige Auftaktveranstaltung der Dialogreihe "Bürger im Dialog" getätigt.

Verfasst: Di 4. Aug 2009, 17:13
von Helen Bont
Nachdem alle Interessenten sich im Presseseaal des Verteidigungsministeriums eingefunden haben, betritt Unionsverteidigungsministerin Helen Bont gemeinsam mit Unionspräsident Micharel Schneider das Podium.

Meine Damen und Herren,
ich freue mich über das rege Interesse an unserer Dialogreihe "Bürger im Dialog" inbesondere an unserer heutigen Auftaktveranstaltung. Ich danke Herrn Unionspräsident für seine freundliche und spontane Bereitschaft, nicht nur die Schirmherrschaft über diese Veranstaltungsreihe zu übernehmen, sondern auch für seine Bereitschaft, das Eingangsreferat zu dieser Auftaktveranstaltung zu halten.
Herr Unionspräsident, Sie haben das Wort. :)

Verfasst: Di 4. Aug 2009, 17:22
von Joeli Veitayaki
nimmt Platz

Verfasst: Di 4. Aug 2009, 17:34
von Jennifer Volpart
Jenny hastet noch eilig zur Veranstaltung, ergattert aber nur einen Stehplatz...

Verfasst: Di 4. Aug 2009, 18:31
von Patrick van Bloemberg-Behrens
*sitzt in der ersten Reihe*

Verfasst: Di 4. Aug 2009, 18:32
von pjotr
*holt sich ein Mettbrötchen*

Verfasst: Di 4. Aug 2009, 18:56
von Sven Wenzel
*nimmt etwas verspätet Platz und wartet auf den Unionspräsidenten*

Verfasst: Di 4. Aug 2009, 19:46
von Hans Sack
*Ist ebenfalls anwesend.*

Verfasst: Mi 5. Aug 2009, 08:54
von Michael Schneider
Der Unionspräsident tritt nach vorne, stellt sich an das Rednerpult und lächelt in die Zuhörer und Zuschauer.

Meine Damen und Herren,

ich habe die Ehre diese Veranstaltungsreihe zu eröffnen und man hat mich gebeten zum Thema "Bürgerschaftlichen Engagement" etwas zu sagen, dem ich mit Freuden nachkomme.

Dazu gehört natürlich erst einmal definiert was das ist, das bürgerschaftlichen Engagement.

Bürgerschaftliches Engagement ist freiwillig. Das heißt ein Bürger entscheidet sich etwas zu tun, was von der Allgemeinheit als dem Gemeinwesen als nützlich angesehen wird, ohne dass er dazu gezwungen wurde. Dem folgt der zweite Inhalt, dass das freiwillige Engagement keinen materiellen Gewinn für den Freiwilligen beinhaltet, sondern er aufgrund einer Überzeugung seine freie Zeit opfert, um etwas für das Gemeinwesen oder Teile davon zu tun. Natürlich kann der Aufwand ggf. entschädigt werden, wie z.B. in Form von Benzingeld oder Fördergeldern für bestimmte Projekte.

Warum er sich freiwillig bereitfindet muss etwas sein, was auch Dritten hilft. Das beinhaltet eindeutig, auch, dass man sich durch freillige Arbeit natürlich auch selbst einen positiven Effekt miterwirken kann. Dabei kann sich das bürgerschaftlichen Engagement über längere, langfristige Projekte und Organisationen ebenso wie kurzfristige einmalige Aktionen handeln. Als Beispiel sind dabei langristig Institutionen wie Freiwllige Feuerwehr, Oma-Hilfsdienst, Altenpflege gegenüber einzelnen Aktionen wie einer Müllsammelaktion oder das Renovieren/Bauen eines Hauses zu nennen.

Dabei werden entsprechende Engagements meist öffentlich durchgeführt, um eine entsprechende Auswirkung zu erzeugen, sei es um mehr Leute zum Mitmachen zu motivieren oder auch um Anerkennung für geleistete Arbeit zu bekommen. Das ist absolut legitim, denn solche Arbeit verdient Anerkennung. Dabei ist es meist so, dass die Arbeit in Kooperationen mehrerer Bürger durchgeführt wird, selbstorganisiert, umfasst aber durchaus auch das klassische Ehrenamt, dass in festen althergebrachten Gefügen, wie Vereinen und staatlich geförderten Einrichtungen unternommen wird.

Warum brauchen wir das Ehrenamt, das bürgerschaftliche Engagement?
Darauf gibt es eine einfache Antwort: weil ohne das Ehrenamt unser Staat nicht nur um vieles ärmer wäre, sondern weil unser Gesellschaftsgefüge ohne ehrenamtlich tätige Bürger in großen Teilen überhaupt nicht funktionieren könnte. Bildung, gesundheitliche Pflege, Umweltschutz, Jugend- und Sportarbeit, selbst Politik und Parteiarbeit ...ohne Ehrenamtliche undenkbar, da vielerorts einfach nicht finanzierbar. Dabei ist der Bürger kein Lückenbüßer, sondern in den meisten Fällen werden sie mit der Zeit Profis, deren Arbeit nicht mit Gold aufgewogen werden kann. Sie sind keine Lückenbüßer, sondern sie sind die Hauptstützen.

Deswegen sind wir aufgefordert sie zu unterstützen und weiter zu fördern. Zukünftig noch mehr als heute, wenn wir uns die Probleme des demographischen Wandels und den Anforderungen an einen gerechten und sozialen Staat stellen wollen. Partnerschaften von Staat, ehrenamtlichen Bürgern und Wirtschaft werden eine immer größere Rolle spielen. Während der Staat dafür rechtliche Vorraussetzungen schaffen und sie spziell pekuniär fördern kann, ist die Wirtschaft aufgefordert ihre Verantwortung zu übernehmen und im Rahmen der Mittel mitzuwirken in ihren jeweiligen Bereichen und unsere Gesellschaft ist aufgerufen den Ehrenamtlichen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen, und sie somit zu motivieren und sich natürlich mitzubeteiligen! Dabei muss Arbeit, Familie und ehrenamtliches Bürgerengagement vereinbar bleiben. Immer längere Arbeitszeiten, geringerer Lohn und viele weitere Faktoren wie Urlaubskürzungen, die den Menschen Anlaß geben ihr Engagement zugunsten des reinen Überlebens zurückzuschrauben sind Gift für die Gesellschaft! Dabei wollen wir nicht vergessen, dass bürgerschaftliches Engagement oft auch zu neuer teil- oder vollbezahlter Beschäftigung führen kann.

Der Staat hat dabei die wichtige Rolle, Anlaufstelle für Freiwillige zu sein, die gerne etwas tun wollen, aber oftmals schon an der Bürokratie und langatmigen und verschleppenden Verwaltungsakten scheitern. Gleichzeitig müssen Bürger sich auch berufen lassen, freiwillig etwa zu tun. Immer wenn ein Schwimmbad geschlossen werden muss, weil sich der Bademeister nicht mehr bezahlen läßt kann man sich fragen, ob man lieber den Schwiummuntericht für das Kind spart oder sich mit anderen zusammentut, um diese Einrichtung zu erhalten. Das soll als Beispiel dienen, wie und wo man etwas tun kann als Bürger! Natürlich darf der Staat nicht alle Arbeiten auf freiwillige Schultern abwälzen und es darf nicht zu Ungunsten von Faktoren wie Sicherheit von Menschen gehen.

Überall werden freiwillige Bürger benötigt und gerne gesehen. Tun wir alle etwas dafür, damit wir gemeinsam eine Gesellschaft schaffen, die das bürgerliche Engagement fördert, als einen hohen Verdienst kennzeichnet und ihm alle nötigen Instrumente in die Hand gibt, um damit eine gesunde Gesellschaft zu erhalten.

Meine Damen und Herren, ich danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit.

Verfasst: Mi 5. Aug 2009, 18:05
von Helen Bont
:klatsch:

Vielen dank, Herr Unionspräsident.
Ich darf auf die erste Diskussionsveranstaltung vom 5. bis 12. August hinweisen, die mit einem Referat zum Thema "Die Würde des Menschen ist unantastbar" von Professor Joshua Weisberg eröffnet wird. Diesem Eingangsreferat schliessen sich parallel drei Arbeitsgruppen an: AG 01: "Politische und soziale Grundrechte. Wie weit geht der Menschenrechtsschutz?", AG 02: "Universalität und Nationalstaatlichkeit. Militärische Intervention für Menschenrechte?" und AG 03: "Völkerrecht und Menschenrecht. Die Herausbildung internationaler Menschenrechtsstandards."
Ich würde mich freuen, Sie alle begrüssen zu dürfen. :)