Ein weiteres modernes Märchen kann der Empirie nicht standhalten: Medien, Gewerkschaften und Politiker zeichnen seit Jahren das Bild eines neuen akademischen Proletariats, ausgebeuteten Studenten, die nach ihrem Abschluss in unbezahlten Praktika versauern. Das Wort von der "Generation Praktikum" machte - auch in der Debatte um Mindestlöhne - die Runde. Jetzt belegt eine Studie: Dass jemand im Anschluss an sein Studium überhaupt in einem Praktikum startet ist die absolute Ausnahme, betrifft nur jeden siebten Uni- und jeden achten FH-Absolventen - und wenn, dann dauert dieser Zustand in 84 % der Fälle nicht länger als ein halbes Jahr.
Einmal mehr zeigt sich: Sozialistische Parolen haben nichts mit der realen Welt zu tun.
FAZ
Kaiser
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Es ist heute schwieriger geworden, ein Praktika zu finden als es dies früher war. Die Ordnung in Unternehmen hat sich geändert, waren früher noch große Abteilungen Standard spricht man heute von Geschäftsprozessen. Im besten Fall sind diese soweit optimiert, dass man für einen Praktikanten keine sinnvolle Verwendung mehr hat. Wenn man aber ein Praktikum hat, wird dieses auch meist gut bezahlt.
Anton von Sorbarban zum Paradies
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Weniger. In Bereichen, die sich durch ein striktes Supply Chain Management bzw. standardisierte Geschäftsprozesse harmonisieren lassen, finden Praktikanten ohnehin selten aufregende Tätigkeiten. Und der Rest wird in Projekten organisiert. Projekte hier, Projekte da. Und da findet sich immer ein Subprozess in einem Teilprojekt einer Unterprojektgruppe, den dann ein Praktikant definieren darf.Original von vSzP
...man heute von Geschäftsprozessen.
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