Seite 1 von 1
dem Schönen, Reinem,Wahren
Verfasst: Di 10. Apr 2007, 17:53
von Arnold Hau
Parmesan und Partisan,
wo sind sie geblieben?
Partisan und Parmesan,
beide sind zerrieben
Liebe Freunde der reinen, schönen Dichtkunst.
In dieser hektischen, durch politischen Streit über Ländernamen und Schmeißfliegen verseuchten Zeit möchten ich einen poetischen Gegenpol setzen und einen Moment der Besinnlichkeit hervorrufen. Lauschen wir also auf ein Werk aus meinem Naturzyklus
Ein Förster, der grad Möhren dörrt,
sprach "Wer den Hirsch beim Röhren stört,
der da grad in den Föhren röhrt, dem hau' ich meine Möhren,
achtkantig um die Öhren!"
Ich werde mich, wenn die Muse mich wieder küsst, zu Wort melden. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine beschauliche Zeit.
PS: Herr Goldheart. Ich vertrete Sie auch gerne vor Gericht.
[so]edit:" Parmesan und Partisan" ist von Matthias Beltz, "Ein Förster der grad Möhren dört" von Robert Gernhardt
Arnold Hau stammt aus dem Werk "Die Wahrheit über Arnold Hau" von F. W. Bernstein, F.K. Waechter und Robert Gernhardt.
Der Avatar zeigt F. W. Bernstein.
Jetzt sind alle Quellen genannt

[/so]
Verfasst: Di 10. Apr 2007, 18:30
von vSzP
:klatsch:
Eine Bereicherung des Lebens!
Verfasst: Mi 11. Apr 2007, 18:58
von Natalie von Matahari
Bei dem Spruch auf Ihrer Visitenkarte, bleibt nur zu hoffen, dass nie wieder auch nur irgendeine Muse daran denkt sich ihnen auch nur auf 1000 km zu nähern.
Verfasst: Mi 11. Apr 2007, 19:16
von Arnold Hau
Original von Natalie von Matahari
Bei dem Spruch auf Ihrer Visitenkarte, bleibt nur zu hoffen, dass nie wieder auch nur irgendeine Muse daran denkt sich ihnen auch nur auf 1000 km zu nähern.
Was stört Sie an meiner Visitenkarte?
RE: dem Schönen, Reinem,Wahren
Verfasst: So 15. Apr 2007, 16:37
von Arnold Hau
Liebe Freunde der reinen, schönen Dichtkunst.
Heute möchte ich Sie mit einem kleinen Gedicht aus meinem kulinarischen Zyklus erfreuen
Salamibrot, Salamibrot.
Ein Rindvieh ist deswegen tot.
Es liegt nun da, in Scheiben geschnitten,
haltbar bis zum achten Dritten.
Darum war's im Angebot:
Salamibrot, Salamibrot.
Ich wünsche Ihnen eine beschauliche Zeit.
[so]Obriges Gedicht ist von André Kudernatsch. [/so]
Verfasst: Mo 16. Apr 2007, 10:40
von Natalie von Matahari
Original von Arnold Hau
Was stört Sie an meiner Visitenkarte?
-Keiner dieser Gedanken ist auch nur ein Frauenhaar wert-
So gut sind Ihre Gedichte nicht.
Verfasst: Mo 16. Apr 2007, 11:26
von Arnold Hau
Denn wer sich selbst erhöht,
der wird erniedrigt;
und wer sich selbst erniedrigt,
der wird erhöht.
Mt 23,12
Es zählt nicht was wir denken, sagen und womit wir uns profilieren. Es zählt nur das Sein.
Das Geräusch das ein gähnender Moschusochse in der Tundra verursacht, hat mehr Poesie als alle Gedichte der Welt.
Darum ist es wichtig zu erkennen, dass alles menschliches Wirken nur augenblicklich ist und das schöne, reine, wahre von uns nicht geschaffen sondern nur zerstört werden kann.
Deswegen ist keiner dieser Gedanken auch nur ein Frauenhaar wert...
Verfasst: Mo 16. Apr 2007, 12:34
von Natalie von Matahari
Das haben Sie schon gesagt, dann muss ich mich für meinen Ausfall entschuldigen.
Verfasst: Fr 8. Jun 2007, 16:13
von Arnold Hau
Es wird Zeit wieder ein bisschen Poesie in Ihr Leben zu bringen. Deswegen präsentiere ich Ihnen heute eins meiner Lehrgedichte:
Ein Gleichnis
Wie wenn da einer, und er hielte
ein frühgereiftes Kind, das schielte,
hoch in den Himmel und er bäte:
"Du hörst jetzt auf den Namen Käthe!" —
Wär dieser nicht dem Elch vergleichbar,
der tief im Sumpf und unerreichbar
nach Wurzeln, Halmen, Stauden sucht
und dabei stumm den Tag verflucht,
an dem er dieser Erde Licht …
Nein? Nicht vergleichbar? Na, dann nicht!
Ich hoffe, ich konnte Sie zum nachdenken anregen...
[so]Original von Robert Gernhardt. Ich mag seine Gedichte

[/so]