Tagesmagazin; Sendung vom 14.03.2009
Verfasst: Sa 14. Mär 2009, 14:57
Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zum Tagesmagazin von RadioTelevisionFreistein - RTF; wir bringen die Nachrichten.Unionspräsident scheitert mit Klage
Unionspräsident Sean William Connor
Michael SchneiderMit seiner Klage vor dem Unionszivilgericht auf Unterlassung der Behauptung, er habe Ehebruch begangen sowie auf Schadensersatz in Höhe von 5.000,- Bramern gegen den früheren Unionminister Michael Schneider vom Demokratischen Zentrum, ist Unionspräsident Sean William Connor gescheitert.
In dem Urteil, welches bereits am 2. März gefällt wurde, wies das Gericht in erster Instanz die Klage vollumfänglich mit der Begründung ab, dass die Behauptng, der Unionspräsident habe Ehebruch begangen, eine Tatsachenbehauptung sei und somit keine ehrverletzende Aussage darstelle. Das Selbe gelte für die Aussage, wonach Unionspräsident Connor während seiner Zeit als Mitglied der Unionsregierung, "den Staat und seine Bürger um sein Geld gebracht“ habe. Auch sei die Gefahr nicht gegeben, dass Herr Schneider seine Äußerungen wiederholen werde.
Unionsbildungsgipfel beginnt am 1. April
Unionsminister Rex MarkerAuf Initiative des Unionsministeriums für Umwelt-, Tier-, Verbraucherschutz, Soziales, Bildung und Kultur wird ab dem 1. April Union und Länder zu einem Bildungsgipfel treffen. Wie Unionsminister Rex Marker in einer Pressemitteilung bekannt gab, sollen auf dieser Konferenz einheitliche Standards in der Schul- und Hochschulbildung erarbeitet werden, die dann Eingang in ein entsprechendes Vertretungsgesetz der Union fließen sollen. Dieses Vertretungsgesetz gilt für Unionsländer, die noch keine gesetzliche Regelung im Bezug auf das im Vertretungsgesetz Geregelt erlassen haben.
Ministerpräsidentenwahlen in Freistein und Katista
Ministerpräsidentin von Freisteina Sophia Kreittmayr
Ministerpräsident von KatistaTiberius KaulmannIn Freistein haben die Wähler Sophia Kreittmayr im Amt der Ministerpräsidentin bestätigt. Laut amtlichem Wahlergebnis entfielen 83,33% der Stimmen auf Sie; 16,67% votierten mit Nein. Frau Kreittmayr war die einzige Kandidaten um das Amt.
Auch in Katista wurde das Amt des Ministerpräsidenten neu vergeben. Einziger Kandidat hier war der Amtsinhaber Tiberius Kaulmann. Auf ihn entfielen 60% der Stimmen, während 40% mit Nein votierten.
Wir schalten nun um zu unserem Kollegen Werner Gollert auf dem Platz vor der freisteinischen Staatskanzlei zu einer Wahlbewertung; guten Tag, Herr Goller.
Ja, meine Damen und Herren, wenn man einem vor rund ein einhalb Jahren gesagt hätte, dass ausgerechnet Frau Kreittmayr in Freistein mit einem Ergebnis von über 83% in das Amt des Ministerpräsidenten gewählt wird, wäre man mit großer Wahrscheinlichkeit für verrückt erklärt worden. Frau Kreittmayr, die ja im Oktober 2007, neben dem damaligen Ministerpräsidenten Sendlhofer und seiner Innenministerin Beatrice Maier, maßgeblich in den gewaltsamen Sezessionsbestrebungen involviert gewesen ist, scheint sich aber inzwischen bei der hiesigen Bevölkerung rehabiliert zu haben, ebenso der inzwischen verschwundene Sendlhofer, der ja zuvor ebenfalls wieder in das Amt gewählt wurde. Insgesamt kann man konstatieren: die geläuterten Sezessionisten sind wieder mehrheitsfähig geworden.Vielen Dank, Werner Gollert, wir schalten nun um in das Hauptstadtstudio in Manuri zu Silke Häuptl zu einer kurzen Bewertung; guten Frau Häutl.
Guten Tag. Hier in Katista kann sich Ministerpräsident Kaulmann auf eine Mehrheit von immerhin noch 60% der Stimmen stützen, doch ist für eitel Sonnenschein kein Grund, denn in absoluten Zahlen besehen, war es dennoch ein nur knapper Sieg und er war der einzige Kandidat. Anders als in Freistein, ist diesmal mächtig Kritik an seiner Amtsführung sowie am Führungsstil der politischen Elite Katistas insgesamt laut geworden. Diese Kritik kam hauptsächlich aus den Reihen der konservativen UFD: Verhöhnung der Rechtsprechung sowie Inaktivität im Amt sind nur zwei der Vorwürfe gegen den Ministerpräsidenten. Dass der Vorwurf des politischen Filzes zwischen den katistanischen Hauptakteuren Kaulmann und Poppinga nicht unberechtigt sein kann, zeigt auch schon die Tatsache, mit welchem Engagement Poppinga, der, zumindest im Landtagswahlkampf politischer Konkurrent von Kaulmann ist, dem Ministerpräsidenten zur Seite gesprungen ist, während dieser zu den Vorwürfen schwieg. Es gibt aber noch ein Zeichen dafür, dass in Katista einiges schief läuft: bei der Wahl zum Landtag sind gerade mal 60% der Wahlberechtigten zur Wahl gegangen. Bezugenehmend auf die gegenseitige Wahlempfehlungen von Poppinga und Kaulmann, gab es ja auch schon die Kritik, die Wahl sein nichts als eine Farce, an der man nicht teilnehmen wollte, ist es nicht von der Hand zu weisen, dass es wohl die Kaulmann-Wähler waren, die sich diesmal - noch? - auf den Weg zur Wahlurne gemacht haben, während seine Kritiker zu hause geblieben sind. Es wird sich zeigen, ob Herr Kaulmann als Ministerpräsident nun auch integrierend wirken kann - Katista hätte es bitter nötig.Vielen Dank, Silke Häuptl. Zurück zu den Nachrichten.
Neuer Unionsstaatsanwalt ernannt
Unionsjustizminister Pjotr Jerkov
Unionsstaatsanwalt Gustav von Struve
Premierminister von Roldem Fabian MontaryDie Demokratische Union hat wieder einen, wenn auch nicht Obersten, so doch Unionsstaatanwalt. Gestern wurde Gustav von Struve von Unionsjustizminister Pjotr Jerkov vereidigt und somit in das Amt eingeführt. Kritik an der Ernennung kam aus den Ländern: der Premierminister Roldems und der Wirtschafts- und Finanzminister der Westlichen Inseln, Christopher Adomeit, bezweifelten dessen Befähigung zum Amt an. Justizminister Jerkov wies die Zweifel zurück: man habe die Personalentscheidung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen.
Präsidentschaftswahlen in Salbor
Präsident von Salbor Leif KyrkogårdAuch in Salbor wurde der Regierungschef neu gewählt. Laut amtlichem Wahlergebnis entfielen auf Leif Kyrkogård 80% der Stimmen, während 20% gegen ihn votierten. Die Wahlbeteiligung lag bei 83,33%.
Sind gesetzliche Regelungen der Länder zur betrieblichen Mitbestimmung verfassungswidrig?
Gesetzliche Bestimmungen der Unionsländer, die die betriebliche Mitbestimmung in Betrieben regeln, sind eventuell verfassungswidrig. Zu diesem Schluss kam Unionsjustizministerium Pjotr Jerkov während einer Debatte im imperianischen Herrenhaus zum dort eingebrachten Betriebsmitbestimmungsgesetz. Das vorgeschlagenes "Gesetz über die betriebliche Mitbestimmung" fällt seiner Ansicht nach eindeutig unter Art. 47 Abs. I Satz 7, da der Gesetzebtwurf sich eindeutig mit der inneren Verfassung von Personengesellschaftenes beschäftige, tangiere es das Gesellschaftsrecht, dessen Ausgestaltung der Unionsebene vobehalten ist. Jerkov schlug vor, dass Imperia über den Unionsrat eine entsprechende Gesetzesinitiative ergreifen sollte.
Sozialdemokraten bei Reichstagswahl siegreich
In Ratharien sind die Sozialdemokraten als klare Gewinner der Reichstagswahl hervorgegangen. Sie erreichten 42,86% und liegen damit mit Abstand vor der Kaiserlichen Partei Rathariens - KPR - und der Nationalistischen Reichspartei - NRP - , die jeweils 28,57% der Stimmen auf sich vereinigen konnten. Es wird jedoch nicht damit gerechnet, dass die Sozialdemokraten an die Regierung gelangen werden: KPR und NRP kündigten bereits die Bildung einer Regierung unter Ausschluss der SDP an.
Edit: Name des Senders geändert.