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Blomkohl kandidiert! "100375"

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 23:13
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
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Sehr geehrte Damen und Herren,

seit nun mehr als 10 Jahren existiert die Demokratische Union. Dieser Staat hat viele Höhen und Tiefen durch gemacht. Viele von Ihnen habe ich lange Zeit als Bürger im Hintergrund wahrgenommen, mich drüber gefreut, mich drüber aufgeregt. Die Demokratische Union war immer ein Staat an dem sich die Geister scheiden würden. Sei es, weil mal wieder dieses oder jenes Gesetz in dieser oder jener Sicht als sozialistisch, oder auch als zu kapitalistisch anzusehen war. Es wurde heiß drüber diskutiert, man stritt sich, aber das mit einer Leidenschaft die seit einigen Jahren seines gleichen sucht. Diese Schlafzimmerpolitik, so möchte ich sie bezeichnen, hat die Demokratische Union um ihren Charme geraubt.

Längst wird nur noch darüber diskutiert, ob dieser oder jener Politiker ein geistiger Tiefflieger ist, ob er in der Lage ist theoretisch etwas zu bewegen, aber nur die wenigsten bewegen und setzen Veränderungen durch. Groß angekündigte Unternehmungen verlaufen im Sande, nicht nur weil die Initiatoren das Interesse verloren haben, aber auch weil das breite Spektrum der Gesellschaft, der Bürger diese Interessen aus den Augen verloren hat. Es ist eine Schande und es ist tragisch, das groß angelegte Reformen schon seit langem nichts mehr als Worte sind.

DAHER glaube ich, braucht es wieder Initiativen ausgehend vom Bürger. Ich stelle mich der Wahl. Als die große Unbekannte neben verdienten Bürgern, die schon viel geleistet haben, aber die womöglich ihren aktuellen Leistungszenit überschritten haben. Ich stelle mich als Alternative zu denen die schon mal dran waren, aber nicht den Ruck gebracht haben, den dieses Land braucht.

Unter der Kampagne "100375" stehe ich für folgende Dinge ein.

- Ein Unionspräsident, der Initiativen der seine Amtszeit durchstehen wird, ohne dabei die tägliche Politik zu erlahmen.
- Ein Unionspräsident, der nicht nur zu hört, sondern auch umzusetzen weiß.
- Auf die Frage, bezüglich der Abschaffung der Semipräsidialrepublik werde ich den Reformprozess moderieren und gegebenfalls auch mittragen, so dass dieses lange leidige Kapitel der Geschichte der Demokratischen Union ein Ende findet.
- Ein Unionspräsident, der nicht nur repräsentriert sondern auch Verantwortung tragen kann. Nicht um sonst ist dies das höchste Amt dieser Semi-präsidialen Republik.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und stehe Ihnen für Fragen und Rückmeldungen gerne zur Verfügung.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 23:25
von Schrobi
Diese Wahl scheint interessant zu werden.

Rosseau-Mason, Schmelzer, Schneider und nun Blomkohl.
Irgendwie hat jeder Stärken und Schwächen.

Uninteressant ist diese Kandidatur auf keinen Fall. Im Gegenteil.
Wenn ich das richtig sehe, ist Blomkohl noch "unverbraucht", abgesehen von seinem Amt in Salbor. Das kann ein Nachteil sein. Aber auch ein Vorteil.

Ich möchte mich jetzt einer direkten politischen Bewertung aller bisherigen Kandiaten enthalten, aber ich bin gespannt wie sich Blomkohl in den nächsten Tagen präsentiert. Ich schreibe ihm auf jeden Fall gute Chancen zu.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 23:39
von Fabian Montary
Die Demokratische Union ist immer noch ein parlamentarisches System, kein semipräsidentielles...

Ansonsten gilt die Devise "Nichts geschafft im Leben, werde ich halt Politiker"? Wer ist denn eigentlich dieser Blomkohl?

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 23:46
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Auch parlamentarische Systeme weisen Charakteristika einer semi-präsidialen Republik auf. Zwar ist der parlamentarische Aspekt nicht zu verachten, aber im Hinblick auf die ganze Debatte bzgl der Abschaffung des Unionspräsidenten kann man durchaus legitim von einem semi-präsidialen System sprechen.

Ich habe bisher schon einiges geschafft. Ich bin regierender Bürgermeister der Stadt Salbor. Ich persönlich schätze dieses Amt des Bürgermeisters als ein sehr wichtiges Amt, welches in den letzten jahren in der Demokratischen Union an Reputation verloren hat. Früher waren gestandene Politiker auch Bürgermeister von Kommunen und haben das Allgemeinwohl gefördert. Diese Bindung an die Kommunen der Nation fehlt. Ich will hier wieder einen Trendwechseln einleiten. Abgesehen davon möchte ich an den Unionspräsidenten a. D. Georg von Falkenstein erinnern.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 23:50
von Fabian Montary
Original von Jan-Claudius von Blomkohl
Auch parlamentarische Systeme weisen Charakteristika einer semi-präsidialen Republik auf. Zwar ist der parlamentarische Aspekt nicht zu verachten, aber im Hinblick auf die ganze Debatte bzgl der Abschaffung des Unionspräsidenten kann man durchaus legitim von einem semi-präsidialen System sprechen.
Was hat denn der Präsident schon zu sagen? Nur weil man über das redet, hat es noch lang keine Macht.
Original von Jan-Claudius von Blomkohl
Ich habe bisher schon einiges geschafft. Ich bin regierender Bürgermeister der Stadt Salbor. Ich persönlich schätze dieses Amt des Bürgermeisters als ein sehr wichtiges Amt, welches in den letzten jahren in der Demokratischen Union an Reputation verloren hat. Früher waren gestandene Politiker auch Bürgermeister von Kommunen und haben das Allgemeinwohl gefördert. Diese Bindung an die Kommunen der Nation fehlt. Ich will hier wieder einen Trendwechseln einleiten.
Sie möchten als Unionspräsident also auf die Landesverwaltungen einwirken?
Original von Jan-Claudius von Blomkohl
Abgesehen davon möchte ich an den Unionspräsidenten a. D. Georg von Falkenstein erinnern.
Der Ein-Wochen-Unionspräsident? Naja, wenn Sie sich an dem messen lassen wollen...

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 00:14
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Original von Fabian Montary
Was hat denn der Präsident schon zu sagen? Nur weil man über das redet, hat es noch lang keine Macht.
Dann verstehen Sie die Aufgaben des Unionspräsidenten anders als ich. Für mich ist der Unionspräsident mehr als einen Zeremonienmeister, sondern auch ein Gestalter und Lenker und sollte daher wegweisend in Erscheinung treten.
Sie möchten als Unionspräsident also auf die Landesverwaltungen einwirken?
Ja, weil ich denke, dass dort wichtige Nachwuchsarbeit zu leisten. Wir leiden an einem Elitenschwund und das nicht nur seit Heute, sondern seit Jahren und ebenso wenig kümmern sich die meisten Politiker um die Kommunen und Länder. Diese verwaisen von Tag zu Tag mehr. Es ist ein Jammer, ich beklage ihn und will durch meine Führung hier Anreize schaffen, um jungen Bürgerinnen und Bürgern zunächst einmal einen Weg über die Landespolitik in die Union zu verschaffen.
Der Ein-Wochen-Unionspräsident? Naja, wenn Sie sich an dem messen lassen wollen...
Da erinnern Sie sich schlecht, aber nun gut. Was ich nun mehr damit zum Ausdruck bringen wollte, auch das bisher unbekannte Gestalten in der Politik der Union durchaus berechtigte Chancen haben in das höchste Amt der Union gewählt zu werden.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 00:16
von Fabian Montary
Original von Jan-Claudius von Blomkohl

Dann verstehen Sie die Aufgaben des Unionspräsidenten anders als ich. Für mich ist der Unionspräsident mehr als einen Zeremonienmeister, sondern auch ein Gestalter und Lenker und sollte daher wegweisend in Erscheinung treten.
Naja, nur weil der Unionspräsident dann ab und zu mal seinen enf abgibt, hat er noch lang keine Macht.
Original von Jan-Claudius von Blomkohl

Da erinnern Sie sich schlecht, aber nun gut. Was ich nun mehr damit zum Ausdruck bringen wollte, auch das bisher unbekannte Gestalten in der Politik der Union durchaus berechtigte Chancen haben in das höchste Amt der Union gewählt zu werden.
Schon klar, aber Mr. Von Falkenstein war ein klarer Fall von "wer hoch fliegt, der fällt tief"...

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 00:22
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Original von Fabian Montary

Naja, nur weil der Unionspräsident dann ab und zu mal seinen enf abgibt, hat er noch lang keine Macht.
Er hat nicht zwingend keine reelle Macht, jedoch hat er sich zuletzt eindeutig unter seinem Marktwert verkauft und ich gedenke dieses zu verbessern. So lang es dieses Amt gibt, sollte es auch in Ehrwürden gehalten werden und auch effektiv ausgenutzt werden. Ein Unionspräsident kann viel mehr als nur politische Macht haben.
Schon klar, aber Mr. Von Falkenstein war ein klarer Fall von "wer hoch fliegt, der fällt tief"...
Das kann durchaus so sein, aber ich glaube da spielten ein paar andere Faktoren eine Rolle. Abgesehen davon, möchte ich auch an die Unionspräsidentschaft Schmelzer erinnern, die auch nicht grandios verlaufen ist und eher traurig als alles andere mit einem Verfassungsbruch endete.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 17:23
von Robert Cullen
Also mir fällt es schwer mich zu entscheiden, SRM oder Blomkohl?

Also vom Aussehen her würde ich ja dem Blomkohl den Vorzug geben ;) Sie werden mir wohl nciht sagen, wie Groß sie sind? Ein "Zergenpräsidenten" finde ich weniger Ansprechend... zudem haben die meistens einen "Napoleonknall" :P

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 18:07
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Ich bin 1 Meter und 78 Zentimeter groß, aber bezweifle, dass ich ein Napoleonkomplex habe. Zumindest wurde mir bisher nichts derartiges attestiert. Abgesehen davon gibt es Regeln die dem Unionspräsidenten auferlegt worden sind, so dass die Gefahr einer Diktator doch stark gegen 0 gehen, zu Mal dieser eh von den anderen Institutionen des Staates kontrolliert werden kann.