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Programm der FLA zur Unionsparlamentswahl

Verfasst: Fr 2. Jan 2009, 13:26
von SRM
Programm der Freiheitlich-Liberalen Allianz zur Unionsparlamentswahl

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Außenpolitische Zielsetzungen:

Neben der Wirtschaftspolitik stellt die Außenpolitik eine zentrale Säule des Programmes der Freiheitlich-Liberalen Allianz dar. Die Demokratische Union muss aus ihrer Nische der weitgehenden politischen Isolation heraustreten und aktiv am globalen, politischen Geschehen teilnehmen. In diesem Rahmen fordern wir die Einnahme einer aktiven Rolle im Rat der Nationen, in dem die DU mit ihrer Erfahrung und unter Wahrung einer zumeist neutralen Position zu einer verlässlichen Stütze der mikronationalen Gemeinschaft werden soll.
Um dieses Ziel zu erreichen, streben wir die Einführung eines G-Gipfels an, zu dem eine definierte Anzahl großer, etablierter Mikronationen in regelmäßigen Abständen zusammenkommen, um wirtschaftspolitische, sicherheitspolitische oder auch umweltpolitische Themenstellungen zu erörtern und grenzübergreifend zu arbeiten. Zu den potentiellen Kandidaten sind beispielsweise Albernia, Astor, Chinopien, Moncao oder Dionysos zu zählen. Neben dem G-Gipfel strebt die FLA die Einführung einer Anticanischen Union an, die eine fundierte Zusammenarbeit der anticanischen Staaten auf differenzierten Politikbereichen ermöglichen soll. Hierbei liegt der Fokus nicht auf der supranationalen Integration, sondern auf der konzertierten Handlungsweise der Mitgliedsstaaten.

Wir begrüßen ausdrücklich die Schaffung des Postens des Generalbotschafters und die damit einhergehende, konzeptionelle Neuordnung der Außenpolitik. Künftig soll der Außenminister für die Pflege und Weiterentwicklung bestehender multilateraler Beziehungen zuständig sein, während der Generalbotschafter neue Kontakte knüpft und für das Corps Diplomatique verantwortlich ist.

Im Zuge dieser Neuordnungen streben wir die Fortführung und Pflege einer öffentlich einsehbaren Diplomatie-Liste an, die bestehende Kontakte und die Einschätzung der Art der Beziehungen visualisiert.

Darüber hinaus haben wir es uns zum Ziel gesetzt, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Nachbarländern der DU zu etablieren. Welche Nationen hierfür in Frage kommen, wird nach der Entscheidung der Kartographie-Organisationen zu evaluieren sein. Über den gemeinsamen Wirtschaftsraum sollen Handelshemmnisse abgebaut und eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, hierunter auch ein gemeinsamer Arbeitsmarkt, aufgebaut werden.
Selbstverständlich steht die Freiheitlich-Liberale Allianz für eine Stärkung bestehender Partnerschaften und Bündnisse, sowie eine Erweiterung der partnerschaftlichen Beziehungen.
Schließlich fordern wir eine Neuauflage der Internationalen Konferenz, die bereits 2004 erfolgreich stattfand. Hier sollen Nationen, unabhängig von der Kartographie oder auch sprachlichen Barrieren, zusammengeführt werden, um den Dialog zu suchen. Mögliche zu diskutierende Themen können die Sicherheitspolitik oder Menschenrechtsvereinbarungen sein, die das Privateigentum und das Individuum vor Unrecht und Bedrohungen schützen.
Eine Stimme für die FLA ist eine Stimme für eine aktive und erfolgreiche Außenpolitik!

Innen- und Justizpolitische Zielsetzungen:

Die Freiheitlich-Liberale Allianz begrüßt die Prüfung des Innenministers Poppinga, ob eine Umwandlung des derzeitigen Systems hin zu einem Präsidialsystem nutzenstiftend wäre, welches die Posten des Unionskanzlers und des Unionspräsidenten vereinigt und die Kompetenzen zusammenführt und bündelt. Auf diese Weise würde die Demokratische Union als Gesamtstaat gestärkt und mit einer optimierten Vertretung der Regierung nach innen und auch nach außen belohnt. Die FLA strebt daher weiterhin die Schaffung eines Präsidialsystems für die Demokratische Union an.

Als zweiten Schritt der Kompetenzbündelung haben wir es uns zum Ziel gesetzt, ein Einkammernparlament zu schaffen, welches aus der Zusammenlegung des Unionsrates und des Unionsparlamentes resultiert. So steigt die Repräsentanz der Unionsländer auf höchster Ebene, was dem Föderalismus in hohem Maße Rechnung trägt, gleichzeitig wird der Zusammengehörigkeitsgedanke in einer starken Union betont. Zudem werden Interessen der Länder und der Union integriert und der parlamentarische Entscheidungsprozess wird verkürzt und verschlankt. Die Zusammensetzung dieses Einkammernparlaments könnte bei Wahlen beispielsweise aus einer Kombination aus Listen- und Wahlkreis-Abgeordneten ermittelt werden. Als ersten Schritt auf diesem Reformweg strebt die FLA eine Reduzierung der Anzahl der MdUP an, um Personal freizusetzen und dieses stattdessen in die kreative und konzeptionelle Arbeit zu stecken. Die FLA steht für einen konsequenten Reformkurs.

Die Freiheitlich-Liberale Allianz begrüßt ausdrücklich die Berufung von Frau Alexandra Hildebrand in das Richteramt und hofft gleichzeitig auf eine baldige, vollständige Genesung des Unionsrichters Schrobi. Eine vollständige und effizient arbeitende Justiz ist eine, wenn nicht die, unverzichtbarste Säule eines stabilen Staates. Die FLA setzt sich daher für eine Reform des Unionsgerichts ein, wodurch die Problematik der Besetzung des Obersten Unionsgerichts bei Berufungsverfahren behoben wird. Zusätzlich sollen den Richtern weitere Mittel an die Hand gegeben werden, um die Prozessparteien zu einem zügigen Vortrag in den Verfahren anzuhalten, da die Verzögerungen zu einem Großteil den Verzögerungen der Prozessparteien geschuldet ist. Darüber hinaus streben wir eine Reform des Anwaltsgesetzes an.

Die Freiheitlich-Liberale Allianz hat es sich zum Ziel gesetzt, eine umfassende Initiative zur Neubürgerwerbung und –förderung ins Leben zu rufen. Der politische Nachwuchs in der Demokratischen Union bröckelt und fehlt teilweise bereits vollständig. Dieser inzwischen akute Personalmangel gefährdet den Bestand der Union an den Wurzeln, so dass hierauf höchste Priorität zu legen ist.
Die Freiheitlich-Liberale Allianz steht für eine stabile Union, verurteilt sezessionistische Bestrebungen, die den Bestand unseres Vaterlandes gefährden und streben eine soziale Gemeinschaft an, ohne die individuelle Freiheit zu beschränken.
Eine Stimme für die FLA ist eine Stimme für eine funktionierende, stabile und zukunftsfähige Union!

Wirtschafts- und Finanzpolitische Zielsetzungen:

Die Freiheitlich-Liberale Allianz steht für eine aktive Wirtschafts- und Finanzpolitik.
Der Unionsregierung ist es gelungen, eine wirtschaftsfreundliche Stimmung zu erzeugen, die sich in größerer wirtschaftliche Aktivität ummünzen ließ. Hieraus resultierte nicht nur eine wachsende Anzahl an Unternehmen, sondern auch ein ausgeglichener Haushalt der Union. Diesen frischen Wind in den Segeln wollen wir durch die Einführung eines Unionsbank-Beirates stärken, dem ausgewiesene Fachleute für ökonomische Sachverhalte angehören und mit ihrem Fachwissen beratend auf Entscheidungen und Initiativen der Unionsbank einwirken sollen. Auf diese Weise sollen vor der Entscheidungsfindung möglichst viele Facetten der Problemstellung beleuchtet werden, um die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung zu erhöhen. Der Geldwertstabilität muss eine deutlich umfangreichere Rolle zukommen, als dies bisher der Fall war. Eine niedrige Inflation sichert dauerhaft die Konsumfähigkeit der Bevölkerung und eine gesunde Wirtschaft.

Die Freiheitlich-Liberale Allianz betont die Bedeutung der Warenwirtschaft für die Demokratische Union und strebt eine möglichst zeitnahe Einführung der Warensim und eine zügige Anbindung an den internationalen Warenhandel an. Dieser birgt ein enormes Potential, um die Wirtschaft der DU aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. Hierzu wird die FLA das enge Gespräch mit der Unionsbank suchen, um eine möglichst zielführende Formulierung des Gesetzestextes zu ermitteln.

Hierauf aufbauend haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Mittelstand als größten beschäftigungsrelevanten Bereich zu fördern, was sich beispielsweise in einer Freistellung von Tarifvereinbarungen niederschlagen könnte. Darüber hinaus befürwortet die FLA die Verleihung eines Innovationspreises an herausragende und innovative Startups, sowie die Ausrichtung von Messen zu diversen Branchen.

Die FLA fordert die Einführung einer Flat Tax, die einen branchenunabhängigen Einheitssteuersatz bei gleichzeitiger Reduzierung der Staatsquote mit sich bringt. Auf diese Weise kann eine Ungleichbehandlung bei der Steuerermittlung vermieden und Steigerung der Fairness erreicht werden.

Wir streben darüber hinaus einen Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen auf internationalem Parkett an, wie es im Rahmen einer gemeinsamen Wirtschaftszone mit Nachbarländern möglich ist. Unter die Aufgaben des Staates fällt die Schaffung von Rahmenbedingungen für einen funktionierenden, globalen Handel und ein effizientes Risikomanagement. Hiermit einhergehend haben wir uns eine Verbesserung und einen Ausbau bestehender wirtschaftlicher Verflechtungen zum Ziel gesetzt.

Die Freiheitlich-Liberale Allianz steht für eine freie Marktwirtschaft und betont die Bedeutung des Marktes im Wertschöpfungsprozess, was mit zurückhaltenden, staatlichen Eingriffen in das Wirtschaftsgeschehen und einer Beschränkung auf Rahmenbedingungen einhergeht.
Eine Stimme für die FLA ist eine Stimme für eine funktionierende Marktwirtschaft!

Eine neue Corporate Identity für die Demokratische Union

Die Freiheitlich-Liberale Allianz betont die Bedeutung eines optisch ansprechenden und informativen Portals für die Demokratische Union. Zu diesem Zwecke möchten wir das Projekt 'Corporate Identity für die DU' ins Leben rufen, welches das Ziel hat, unser Land binnen der nächsten Legislaturperiode mit einem neuen Webauftritt auszustatten. Einen ersten Schritt hin zur Zielerreichung hat die Unionsregierung in der zurückliegenden Legislaturperiode erreicht.
Darüber hinaus ist die Namensfrage für die DU abschließend zu beantworten. Dieses Projekt stellt die Grundlage einer jeden aktiven Neubürgerwerbung dar und ist integraler Bestandteil eines zukunftsfähigen Kurses.

Ökologische Zielsetzungen:

Die Freiheitlich-Liberale Allianz strebt eine Berücksichtigung des ökologischen Aspektes in den Wertschöpfungsprozessen an. Dieser soll in freiwilligen Umweltzertifizierungen der Unternehmen münden, welche sich als Wettbewerbsvorteile gegenüber nicht-zertifizierten Konkurrenten niederschlagen können. Auf eine gesetzliche Verankerung soll hierbei jedoch verzichtet werden, um den freiwilligen Entscheidungsprozess der Unternehmer ohne verbindliche Regelung zu wahren. Nichtsdestotrotz soll mit dem DU-ECO-Standard erstmalig eine standardisierte Zertifizierung auf freiwilliger Basis möglich sein.
Um zu unterstreichen, dass Freiwilligkeit in ökologischem Wirtschaften nicht Nutz- oder Sinnlosigkeit entspricht, strebt die Freiheitlich-Liberale Allianz die Einführung eines "Tages der Umwelt" an, an dem besonders herausragende, umweltschonende Unternehmen geehrt, neue Technologien vorgestellt und eine innovationsförderliche Umwelt geschaffen werden sollen.
Schließlich streben wir die Einführung einer globalen und intermikronationalen Artenschutzliste an, um die Natur und Artenvielfalt auch generationenübergreifend zu erhalten.
Die Freiheitlich-Liberale Allianz steht für ökologisches Wirtschaften ohne Repressalien oder verbindliche Auflagen für Unternehmen in der Demokratischen Union.
Eine Stimme für die FLA ist eine Stimme für eine freie und trotzdem ökologische Marktwirtschaft!

Fazit:

Die Freiheitlich-Liberale Allianz steht für eine aktive, liberale Politik und strebt hiermit eine Regierungsbeteiligung an. Wir sind bereit, Verantwortung für die Zukunft unseres Landes zu übernehmen. Aus diesem Grunde wird Prof. Dr. Sylvain Rousseau-Mason zum Kandidaten der Freiheitlich-Liberalen Allianz für das Unionskanzleramt nominiert.
Die FLA verspricht programmatische Kontinuität, auch im Regierungsamt.

Wählen Sie daher Gelb, unterstützen Sie die Freiheitlich-Liberale Allianz bei ihrem Reformkurs!

Verfasst: Fr 2. Jan 2009, 13:52
von Joeli Veitayaki
:klatsch:

Verfasst: Fr 2. Jan 2009, 14:19
von Wolfgang Müller
Alter Käse in neuer Verpackung. Das alles hatten Sie zum größten Teil im alten Wahlprogramm schon angekündigt. Aber Sie konnten es, zum Glück, nicht umsetzen. :rolleyes:

Verfasst: Fr 2. Jan 2009, 14:38
von pjotr
Früh dran, zugegeben. Jetzt wissen die 2, 3 Wähler die Sie bisher haben auch endlich, welchen Schwachfug sie angekreuzt haben.

Verfasst: Fr 2. Jan 2009, 15:02
von Fabian Montary
Nun, für das internationale politische Geschehen, dafür hatten sie jetzt bereits die letzten Monate Zeit, was ist passiert? Sie haben eine Konferenz einberufen, die die anticäischen Nationen gar nicht interessiert hat. Sie wollen die Teilhabe am RdN? Wo war die in den letzten Wochen und Monaten? Was passiert dort eigentlich, kann Ihre Regierung da eigentlich mitteilen, was in der letzten Zeit passiert ist in Astoria City? Und dann schlagen Sie gleich noch zu allem Überfluss eine neue Konferenz vor, bei der sog. große Nationen an einen Tisch geholt werden sollen? Was ist groß? Ist die Demokratische Union wirklich so groß, wie Sie sie darstellen? Die Union ist außenpolitisch ein kleiner, feuchter Furz; exemplarisch hat man das doch gesehen, wie man sich von Chinopien auf der Nase herumtanzen lässt - weil man einfach selbst kein Gewicht in der Welt hat. Wo war also die aktive und erfolgreiche Außenpolitik in den letzten Monaten? Sie hatten schon die Chance...

Wo blieben denn die Werbekonzepte gegen die Politikverdrossenheit? Vor allem: Wie will man in Roldem und den Westlichen Inseln junge Menschen ansprechen, in die Politik zu gehen, wenn man in Manuri kein Interesse an den Belangen der Länder hat? Wo ist denn eine aktive Außenpolitik mit den USA und Cranberra, zur Sicherung der Interessen der Union und der dort beherbergten Länder auf dem astorischen Kontinent? Aus Manuri kommt nichts dergleichen, außenpolitische Kompetenzen will man den Ländern aber auf der anderen Seite auch nicht gewähren...

Der Unionsbankbeirat ist ja nun auch keine neue Idee. Wollte man nicht auch Personal freisetzen? Doch bitte nicht für ein solches zusätzliches, bürokratisches Konstrukt. Die Einführung der Warensim hätte schon längst geschehen können, Sie sehen die Gesetzgebungskompetenz bei der Union, warum ist da die letzten Monate nichts geschehen? Sie wollen mehr Kontakt zur Unionsbankführung, schreiben Sie, den Medien konnte ich nicht entnehmen, dass Sie irgendwelche Gespräche mit dem Präsidenten Professor Schenk Pfeiffer gesucht hätten. Wo war das in der auslaufenden Legislatur?

Um mal etwas positives zu sagen: Die Flat Tax ist sinnvoll, die Bemühungen waren da, gegen die kommunistische Neiddebatte mit der Idee der Gleichmacherei statt Gleichheit konnten Sie nichts machen - jedoch wäre ein wenig mehr Engagement lobenswert gewesen.

Verfasst: Fr 2. Jan 2009, 15:34
von SRM
Original von Fabian Montary
Die Einführung der Warensim hätte schon längst geschehen können, Sie sehen die Gesetzgebungskompetenz bei der Union, warum ist da die letzten Monate nichts geschehen?
Weil ich nach wie vor auf die PN des Unionsbankpräsidenten warte.

Verfasst: Fr 2. Jan 2009, 16:18
von Fabian Montary
Original von SRM

Weil ich nach wie vor auf die PN des Unionsbankpräsidenten warte.
Haben Sie in der Regierung nicht selbst Experten, die sich damit auseinandersetzen können? Sie brauchen Gesetzmäßigkeiten zu Rechtsformen für Unternehmen, Steuern, Ressourcennutzung, bestimmten Waren, Betriebs-, Zoll- und Kreditrecht, sofern Sie diese für notwendig erachten. Gern gehöre ich - und sicher auch Herr Professor Schenk Pfeiffer - einer Expertenkommission an, die die Regierung dabei berät. Das darf gern auch als Angebot an eine mögliche zukünftige Regierung gesehen werden.

Was ist mit den anderen Fragen?