VU: Wir machen das!
Verfasst: Di 23. Dez 2008, 11:42

Wir machen das! - Vaterländische ins Unionsparlament
Außen- und Sicherheitspolitik
Die Demokratische Union muss ein neues Selbstverständnis als globale Führungsmacht erlangen. Hierzu müssen unsere diplomatischen Beziehungen stärker als bisher fokussiert werden. Wir sollten lieber enge, partnerschaftliche Beziehungen zu den wichtigsten Nationen unterhalten, als lose Gästebuch- und Stehempfang-Diplomatie mit bedeutungslosen Provinzen zu betreiben, wie dies unter den Vorgänger-Regierungen betrieben wurde. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei unseren Nachbarländern, sowie dem traditionell engen Verhältnis zu den Vereinigten Staaten von Astor, mit denen wir enge Kooperation im militärischen, technologischen und wirtschaftlichen Bereich anstreben.
Verteidigungspolitisch hat nach den Erfahrungen des Überfalls auf Freistein die Sicherung unserer direkten Außengrenzen höchste Priorität. Hierfür sollen besonders anfällige Außengrenzen als ein Zeichen des Friedens und der Nicht-Aggression befestigt werden. Zudem ist zu prüfen, inwiefern unsere Waffengattungen zur Verteidigung der weit verstreuten Unionsländer eine bessere Ausstattung benötigen. Zudem ist die Veteranen-Versorgung auszubauen, die Nachsorge für Verletzte und Versehrte des Krieges zu verbessern und den Soldaten endlich die gebührende Ehrung zukommen zu lassen. Stellenwert und Ruf des Militärs in unserer Gesellschaft müssen verbessert werden.

Innen- und Rechtspolitik
Unser Staatsaufbau ist weiterhin dringend reformbedürftig. Die VU erstrebt die Zusammenlegung von Unionsparlament und Unionsrat zu einem nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählten Einkammernparlament mit umfangreicher gesetzgeberischer Zuständigkeit. Dies verringert den Aufwand an Personal und Zeit der Gesetzgebung. Die Länder sollen insbesondere im ordnungsrechtlichen und kulturellen Bereich die Gesetzgebungshoheit behalten, ansonsten aber nur nachrangig zur Gesetzgebung berechtigt sein, wenn die Union ihre Gesetzgebungskompetenz nicht wahrnimmt. Dieser Weg bringt auch Föderalismus und Zentralstaatlichkeit nach den Erfordernissen der Subsidiarität in Einklang.
Die ausführende Gewalt soll vom ideologischen Parteienstreit – der wichtig und richtig ist, aber im Parlament bleiben sollte – enthoben werden, indem die Auswahl der Regierung personalisiert wird und der Regierungschef direkt vom Volk gewählt wird. Das Amt des Unionspräsidenten entfällt.
Die Identifikation mit unserem Staat muss erhöht werden, indem er endlich wieder einen Namen bekommt. Das Volk muss in die Entscheidung intensiv eingebunden werden, um eine möglichst breite Akzeptanz des neuen Namens zu sichern. Außerdem soll endlich ein Schlussstrich gezogen werden und das lange zurückliegende Ausscheiden Vesterans aus der Union auch juristisch und symbolisch vollzogen werden; das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen, und es ist entscheidender, das Vaterland, wie es heute ist, zu lieben und wieder aufzubauen, als verlorenem Boden nachzutrauern.
Rechtspolitisch muss Vorrang die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit der Gerichte haben. Es ist zu prüfen, inwiefern gesetzgeberisch darauf hingewirkt werden kann, dass mehr Verfahren bereits in der ersten Instanz endgültig entschieden sind, ohne dass dabei die rechtsstaatliche Rechtswegegarantie gefährdet wird. Das Gericht muss selbstverständlich wieder voll besetzt werden.
Daneben muss die vor Jahren im Bereich des Zivilrechts begonnene Überarbeitung der bestehenden Gesetze vorangetrieben werden.
Die Umwandlung des Amtes des Obersten Unionsanwalts und Zusammenlegung mit der Funktion des Justizministers in ein dem angelsächsischen Modell des Attorney General entsprechendes Amt des Obersten Rechtsberaters der Regierung unter dem Namen „Generalunionsanwalt“ ist als interessante Option zu prüfen und diskutieren.
Wir respektieren die individuellen Lebensmodelle der Menschen in unserem Land. Es ist gut, wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Gleichzeitig aber muss auch den religiösen und sittlichen Gefühlen der Menschen angemessen Rechnung getragen werden. Wir wollen die nunmehr beschlossene Eherechtsreform beibehalten. Hierdurch wird auch die gezielte Förderung dieses Sozialmodells ein Keimzelle und Ursprung der bürgerlich-demokratischen Gesellschaft erleichtert.
Die VU ist die Partei der praktizierten Heimatliebe und des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen. Wir streben daher gesetzliche Regelungen zum Schutz der Natur- und Tierwelt an, insbesondere zum Luft-, Gewässer und Artenschutz, sowie zum Schutz der Tiere vor unnötig grausamer Behandlung.

Soziales und Kultur
Als Grundsatz gilt für uns weiter: Kultur ist und bleibt Ländersache! Wir brauchen aber – schon zur Identifikation – auch eine unionsweite Leitkultur, die insbesondere eine einheitliche Amtssprache umfasst. Wir wollen die Identifikation mit und die Liebe sowohl zum Heimatland wie zur Union. Auch das Andenken an die Helden der Abwehrschlacht im hinter uns liegenden Krieg muss gefördert werden. Wir schlagen einen Heldengedenktag sowie den Bau einer zentralen Heldengedenkstätte in Manuri und eines Mahnmals in Freistein vor.
Dem Aufbau der Sozialstaatlichkeit als Inbegriff der Völkischen Schicksalsgemeinschaft wollen wir fördern. Dabei gilt für uns aber: Der Staat darf nur soweit helfen, wie der einzelne nicht zur Selbsthilfe in der Lage ist. Es gilt, streng auf die Subsidiarität zu achten. Umverteilung und anderen sozialistischen Experimenten erteilen wir eine entschiedene Abfuhr. Wir wollen umfangreiche Hilfsprogramme für die Kriegsgeschädigten. Wir dürfen ihnen die Solidarität nicht verweigern.
Wir wollen eine Sozialversicherung der Union. Als Vorbild dafür sehen wir die Katistianische Nationalversicherung an. Ziel ist dabei einen unionsweiten Standard zu gewährleisten, aber den Unionsländern weiterhin Abweichmöglichkeiten zu geben.
Wirtschaft und Finanzen
Die VU ist die Partei der Leistungsgerechtigkeit. Für uns ist klar: Arbeit muss sich lohnen, und wer mehr leistet, muss mehr haben als der, der weniger leistet. Wir wollen ein einfaches Steuersystem mit niedriger, aber streng an der persönlichen Leistungsfähigkeit ausgerichteter Besteuerung. Leitbild ist der schlanke, aber starke Staat, der - ohne verschwenderisch zu sein - in der Lage ist, seine Aufgaben zu erfüllen. Dauerhafte Staatsverschuldung ist für uns eine indiskutable Option.
Der weitere Ausbau des Wirtschaftssystems ist eine wichtige Aufgabe für die Zukunft.
Gar nicht hoch genug kann die Bedeutung des Arbeitsmarktes eingeschätzt werden. Hier wollen wir einerseits Angebot und Nachfrage durch die Wiedereinrichtung einer Unionsagentur für Arbeit schneller zusammenführen, andererseits durch gezielte Werbung um Zuwanderer und Steigerung der Attraktivität unseres Landes für eine Stärkung der Angebotsseite sorgen.

Es ist mir eine große Freude nunmehr das Wahlprogramm das VU zu präsentieren. Bereits in der letzten Legislaturperiode haben wir bewiesen - wir machen das! Wir setzen um, was wir versprechen. Auf Ihre Stimmen freuen sich daher
1. Hajo Poppinga
2. Albert von Mauerbach
3. Matthias Schmelzer
4. Victoria V. Sewell
5. Konrad Grimm