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Friedhof Heiligruh am Stadtrand von Mixoxa

Verfasst: Fr 5. Dez 2008, 00:26
von Lady Teri Shark
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Nach ihrem Gespräch mit dem Imperialkanzler fährt Lady Teris Wagen anders als angekündigt nicht zum Flughafen, sondern zum Friedhof Heiligruh am Rande Mixoxas. Dort befinden sich die Gräber von Prominenten aus den letzten Jahrhunderten, aber auch von Gestorbenen des Oktober-Krieges.




Sie wandert einige Zeit über den Friedhof. Am Grab eines "Oktober-Toten" bleibt sie stehen, weil dort eine Angehörige trauert. Nachdem diese sich zum Gehen wendet, spricht Lady Teri sie an. Unhörbar für die begleitenden Reporter, unterhalten sich beide für etwa fünf Minuten, bis Lady Teri der Angehörigen zum Abschied die Hand reicht.




Beim Verlassen des Friedhofs wird sie auf diese Begegnung angesprochen:

Ich habe gerade ein Gespräch geführt, wie ich es als Premierministerin meiner Heimat Albernia häufiger geführt habe: ein Gespräch mit einer Mutter über den Tod ihres geliebten Sohnes. In diesem Falle blieb mir die schmerzliche Pflicht erspart, die direkte Verantwortung der Oberbefehlshaberin zu tragen.

Dennoch, und das habe ich dieser Mutter gesagt, bin ich nicht frei von Verantwortung für den Tod ihres Sohnes. Für die barnstorvisch-unionsdemokratischen Kampfhandlungen trägt Albernia keine direkte Verantwortung. Aber im Rückblick muss ich zugeben, dass ich nicht im notwendigen Maße zur Deeskalation der Sitatuation im Oktober 2007 beigetragen habe.

Dafür habe ich mich bei dieser Mutter entschuldigt und meine Entschuldigung gilt allen Angehörigen von Toten und Verletzten des Oktober-Krieges.

Dann steigt sie zügig in den Wagen und lässt sich zum Flughafen bringen, um nach Aldenroth zurückzukehren.

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:00
von Jasper Jackson Cullen
Fp

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:38
von Robert Cichon
*Pastor Robert Cichon erwartet die Trauergemeinde bereits in der kleinen Kapelle auf dem Friedhof*

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:40
von Margarete Heidenberg von Lohe
*Margarete hat einen schwarzen Schleier vor dem Gesicht als sie den Friedhof betritt. Sie wird von ihrem Schwiegersohn Sean William gestützt*

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:42
von Desireé Heidenberg
*Jasper und Desirée kommen ebenfalls auf dem Friedhof an. Desirée hält Jaspers Hand und begrüßt ihre Mutter mit einem Kuss auf die Wange*

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:43
von Sean William Connor
*nimmt mit Schwiegermutter platz. Er trägt auf dem Kopf eine Kippa und betritt betroffen den Friedhof*

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:44
von Robert Cichon
*Pastor Cichon begrüßt die Familie der Verstorbenen und drückt ihnen sein Beileid aus*

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:47
von Margarete Heidenberg von Lohe
*Weint still*

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:47
von Jasper Jackson Cullen
* Jasper versucht möglichst unauffällig zu bleiben, damit er die anderen nicht stört.*

Verfasst: Di 26. Mai 2009, 22:50
von Robert Cichon
eine Präsentation erscheint

Liebe Familie, Verwandte von Denise
liebe Trauergemeinde!

So wird uns Denise in Erinnerung bleiben, so wie wir sie auf diesen Bildern gesehen haben. So haben wir sie vor Augen: Die kleine Denise, gerade geboren, dann im Kindergarten und in der Schule, das ganze Glück der Mutter. Die Erinnerungen an diese Zeit sind in diesen Tagen gewiss sehr lebendig geworden. Ist es nicht so: Wenn Eltern ihr Kind hergeben müssen, dann stirbt ein Stück von ihnen selbst.
Da ist die junge Frau, die das Leben liebt, die anpackt, die andere mit ihrer Freude ansteckt, die sich verliebt, heiratet, Kinder bekommt, die in ihrem Beruf aufgeht, sich einfach am Leben freut. Wir wollen es noch nicht so richtig glauben, dass Denise nicht mehr da ist, ihre Kinder nicht mehr in die Arme nehmen kann, dass wir mit ihr nicht mehr reden können.

Manches haben die Bilder, die wir sahen, nicht gezeigt. Das, was ihr nicht gelungen ist, Situationen, die sie zurückblickend gerne anders gelebt hätte, Stunden der Enttäuschung, der Verbitterung. Auch das ist ja in unser aller Leben reichlich da, dass wir einander Sorgen machen und Schmerzen bereiten. Unser Herr hat ihre und unsere Schuld getragen.

Die letzten Jahre waren für Denise eine intensive Zeit. Und das in vielerlei Hinsicht. Dass ihr beide diese Zeit miteinander hattet, Sean William! Es war eine glückliche Zeit hier in Imperia. Angefüllt mit Liebe und Freude, mit Zuversicht und Hoffnung

Und dann der letzte Tag. Ein Kaffeetrinken nachmittags zu Haus bei der Schwester und ein Tschüss bis Morgen. Dann kam ihr Wagen von der Straße ab. Den neuen Morgen hat sie nicht mehr erlebt.

Gott sagt: „Ich habe dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ Wisst Ihr, diese ihre Gewissheit, kann uns heute trösten. So müssen wir ihr Sterben nicht unter dem dunklen Schatten der Unbarmherzigkeit des Todes sehen, sondern können es im Licht der Liebe und Güte Gottes sehen.