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Wo lege ich mein Geld an?

Verfasst: Sa 29. Nov 2008, 20:59
von Joseph A. Gladstone
In Zeiten der Finanzkrise fragt man sich: Wo lege ich mein Geld sicher und einigermaßen ertragreich an?

Zur Zeit liegt das Geld auf einem Kapitalkonto - was könnte man sonst noch so machen?

Verfasst: Sa 29. Nov 2008, 21:06
von Kreittmayr

Verfasst: Sa 29. Nov 2008, 22:19
von Thorstein Richter
Gib' mir einfach das Geld. Das ist im Zweifelsfall immer eine gute Investition. :D ;)

Verfasst: Sa 29. Nov 2008, 22:20
von Hajo Poppinga
Tagesgeld?

Verfasst: Sa 29. Nov 2008, 22:38
von SRM
Geld legt man gewinnbringend in Alkohol an - soviele Prozente gibts sonst nirgends ;)

Aber im Ernst: alte Weine sollen eine lohnende Investition sein.

Verfasst: Sa 29. Nov 2008, 23:56
von Konrad Grimm
Als Profi in dieser Frage sage ich: Kommt drauf an ;)

Erstens darauf, wie lange Du es anlegen willst, ob es für einen bestimmten Zweck reserviert oder frei verfügbar ist.

Zweitens darauf, welches Risiko Du bereit bist einzugehen, welche Erfahrungen Du bisher bei der Geldanlage gemacht hast.

Drittens auf Deine Gesamtvermögenssituation; idealerweise sollten die Einzelanlagen ein sinnvolles Ganzes ergeben.

Viertens auf sonstige Vorlieben und Sondervorgaben.

Wenn Du es sicherheitsorientiert und flexibel anlegen willst, würde ich einen Index-Geldmarktfonds vorschlagen, zum Beispiel den Eonia-Fonds von db-xtrackers. Ein einzelnes Tagesgeldkonto hat ein höheres Totalverlustrisiko (Bankenpleite); allerdings sage ich: Es wird, jedenfalls in Deutschland, keine Bank mehr pleite gehen. Sofern Du Deutscher bist (weiss nicht, ob Du aus D oder A bist), kann ich als besonders sicheres Institut tatsächlich meinen Arbeitgeber, die Umweltbank, empfehlen, die aufgrund ihrer Geschäftspolitik ein Bankrottrisiko von gegen null hat.
Wenn es genug zum Streuen ist, würde ich zumindest mit einem Teilbetrag als Inflationsschutz in einen breit gestreuten Aktienfonds gehen. Die Portfoliotheorie nach Markowitz geht von einem minimalen Gesamtrisiko bei einer Aktienquote von etwa 10 % aus - niedriger ist wegen des fehlenden Inflationsschutzes riskanter, mehr wegen der aktienspezifischen Risiken.

Wenn Dir die mehr zusagen und Du aus Österreich bist, würd ich Dir zum Inflationsschutz alternativ ein paar Philharmoniker vorschlagen.

Verfasst: Sa 29. Nov 2008, 23:57
von Konrad Grimm
Original von Kreittmayr
Ich kaufe Gemälde.
Das ist zwar hübsch - und ich bin überrascht, dass Dir die Ästhetik weiblicher Körper doch so zusagt... ;) -, aber keine brauchbare Geldanlage.

Verfasst: So 30. Nov 2008, 10:13
von Baudouin de Billancourt
Original von Konrad Grimm
Wenn Dir die mehr zusagen und Du aus Österreich bist, würd ich Dir zum Inflationsschutz alternativ ein paar Philharmoniker vorschlagen.
Die kann man auch getrost Deutschen empfehlen;-)

Verfasst: So 30. Nov 2008, 10:24
von Konrad Grimm
Original von Baudouin de Billancourt
Die kann man auch getrost Deutschen empfehlen;-)
Österreicher sind doch eh Deutsche ;)

Aber hierzulande würde ich eher Maple Leaf und Krügerrand nehmen. Respektive, im Silberbereich nehme ich die Sondermünzen, und in Gold bin ich zur Zeit nur in Papierform investiert.

Und ich möchte betonen, dass ich generell zuerst auf Aktien und dann auf Edelmetalle setzen würde. Edelmetalle liefern keine laufenden Erträge, sondern nur Spekulationsgewinne. Ich mag diese Assets nicht und gewichte sie selbst wie gesagt recht niedrig.

Verfasst: So 30. Nov 2008, 14:27
von Kreittmayr
Original von Konrad Grimm
Das ist zwar hübsch - und ich bin überrascht, dass Dir die Ästhetik weiblicher Körper doch so zusagt... ;) -,
Ja, das Phänomen der Verehrung weiblicher Schönheit ist, rein platonisch natürlich, in unseren Gefilden doch recht verbreitet. ;) Zumal der männliche Körper doch eher selten zum Sujet der Kunst wird, und dann auch noch auf ästhetisch ansprechende Weise.
aber keine brauchbare Geldanlage.
Ja, das mag sein. Ich kaufe das auch eher aus Genussucht. Du weißt ja, was Hoppehäschen über die Zeitpräferenz von unserereins gesagt hat. ;) Für einen Kapitalisten ist mein Finanzgebahren ohnehin eher "unkapitalistisch". *g*