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Clement geht

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 10:50
von Matthias Schmelzer
Der frühere Bundeswirtschaftsminister und NRW-Landesvatr Wolfgang Clement hat heute nach der gestrigen Rüge der Parteischiedskommision seinen Austritt aus der SPD bekannt gegeben.

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Verfasst: Di 25. Nov 2008, 11:01
von Loituma Aichberger
lol - das ist ja Kindergarten auf höchstem Niveau.

Die Rüge kann ich durchaus nachvollziehen. Wenn man als "Parteipromi" einer Kandidatin in der Wahl über die Presse derartig in den Rücken fällt, dann ist das nicht die feine englische Art. Völlig unabhängig vom Inhaltlichen.

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 11:05
von Wolfgang Müller
Ich heule dem keine Träne nach. Finde es echt mies, weil er sich jetzt als Opfer darstellt. Wäre besser direkt freiwillig gegangen, dann hätte man sich diese Provinzposse sparen können.

RE: Clement geht

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 13:27
von Montgomery Scott
Original von Matthias Schmelzer
Der frühere Bundeswirtschaftsminister und NRW-Landesvatr Wolfgang Clement hat heute nach der gestrigen Rüge der Parteischiedskommision seinen Austritt aus der SPD bekannt gegeben.

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Man darf gespannt sein, ob seine geistigen Brüder die gleiche in der Sache richtige Entscheidung treffen.

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 13:32
von William C. Ashcraft
Die einzig richtige Entscheidung. Die SPD sollte sich fragen, ob die Meinungsfreiheit durch das Grundgesetz nur auf Nicht-SPD-Mitglieder beschränkt wurde. Andernfalls ist die Rüge verfehlt.

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 13:49
von Montgomery Scott
Original von William C. Ashcraft
Die einzig richtige Entscheidung. Die SPD sollte sich fragen, ob die Meinungsfreiheit durch das Grundgesetz nur auf Nicht-SPD-Mitglieder beschränkt wurde. Andernfalls ist die Rüge verfehlt.
Quatsch. Eine Partei darf grob parteischädigendes Verhalten nicht tolerieren, vorallem wenn es inhaltlich klar den Grundwerten der Partei widerspricht. Die hätten ihn direkt rausschmeißen sollen.

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 14:03
von Lucia Belaiuto
Ich bin der Meinung, dass Clement recht hatte. Ypsilanti hat der SPDU mehr geschadet durch ihr Linkestechtelmechtel, als das ihr sehr gutes Abschneiden bei der Landtagswahl der SPD genutzt hätte. Die SPD in Hessen macht es so etwa wie die CDU in Berlin. Lieber mit sich selber streiten und keine Fehler machen, als sich um die wirkliche Welt kümmern. Nur leider ist damit kein Blumentopf zu gewinnen.

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 14:06
von Montgomery Scott
Original von Lucia Belaiuto
Ich bin der Meinung, dass Clement recht hatte. Ypsilanti hat der SPDU mehr geschadet durch ihr Linkestechtelmechtel, als das ihr sehr gutes Abschneiden bei der Landtagswahl der SPD genutzt hätte.
Hui, sie hat der SPD die realistische Möglichkeit eröffnet, in den nächsten zwei Jahren nochmal was anderes als Juniorpartner einer konservativen Regierung zu sein. Sehr parteischädigend.

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 14:13
von Palin Waylan-Majere
Original von Lucia Belaiuto
Ich bin der Meinung, dass Clement recht hatte.
Es ging gar nicht um die Linkspartei. Er hat vor der Wahl explizit gesagt, er würde von der Wahl der SPD in Hessen abraten. Das wäre so, als würde Stoiber davon abraten, im Saarland Peter Müller zu wählen.

Verfasst: Di 25. Nov 2008, 14:59
von Matthias Schmelzer
Stoiber ist aber in ner anderen Partei als Müller.