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Der Feind steht rechts!

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 14:54
von Montgomery Scott
LL-Chef Scott in einem Interview in der Wochenendausgabe der Manurier Allgemeinen Zeitung:
...die linken Kräfte in der Union müssen aber strategisch im Auge behalten, wer in der Union dem sozialen Fortschritt im Wege steht und das sind die rechten Kräfte, die in Verbandelung mit Teilen des Großkapitals daran arbeiten, die undemokratischen Machtverhältnisse zu zementieren und in normative Strukturen zu gießen. Die Wiedererstarkung der UFD könnte zwar ein Zeichen dafür sein, dass die Rechte vom unwürdigen Stil der FLA-Regierung abrückt und wenigstens der Form nach zu ethisch begründeter Politik zurückkehrt. Allerdings ist es gerade in so einer unübersichtlichen Situation wichtig, dass die Kräfte, die sich zu einem humanistischen Gerchtigkeitsbegriff bekennen, gemeinsam gegen diejenigen kämpfen, die dem entgegenstehen...

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 14:58
von Hajo Poppinga
*überlegt sich, ob er ein Interview zum Thema "Die Linke weißt nicht, was die Rechte macht" geben soll.*

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 15:47
von Michael Schneider
Hey redet man hier über doofe Redewendungen? Ich hab eine tolle:

Links ist da wo der Daumen rechts ist!

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 15:53
von Hajo Poppinga
...zurück bei Hit-Radio Katista 105.4 FM. Neben mir sitzt der Bürgermeister von Funnix, Hajo Poppinga, Mitglied der Vaterländischen Union, den wir gerne zu der Äußerung von Montgomery Scott befragen würden. Herr Poppinga, Scott hat gesagt "Der Feind steht rechts!", wie sehen Sie das?

Nun, Jan, zunächst mal teile ich die Forderung von Herrn Scott nach einer Politik der Ethik. Doch ethische Politik im Verantwortungsbewußtsein für die Menschen und die Union im Angesichte Gottes wird nur von einer Partei gemacht - den Vaterländischen. Es ist ein Ammenmärchen, daß die sog. "Rechte" mit dem sog. "Großkapital", wer auch immer das sein soll, undemokratische Verhältnisse zementieren will. Als Christen wissen wir, daß unser Herrgott alle Menschen gleich geschaffen hat, also auch alle mit den selben Rechten ausgestattet hat. Nur so können wir auch Politik machen - für alle Menschen, mit allen Menschen.

Und die Gerechtigkeit?

...kommt nicht zu kurz. Auch wenn ich weiß, daß die Herren der sog. "Linken Liste" gerne alles verstaatlichen würde um dann eine Gleichmacherei unter den Unionsbürgern zu betreiben, so muß man Ihnen entgegenhalten, daß so keine gerechte Gesellschaft aussieht. Wir wollen eine Gerechtigkeit, die gleiche Chancen für alle bereit hält. Wir wollen aber keinen Staat, der das Kindermädchen spielt und jeden bis zum Erfolg trägt. Engagement muß belohnt und darf nicht bestraft werden...

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 16:15
von Montgomery Scott
Scott wird für die Abendausgabe der "La Repubblica" zu Poppingas Reaktion befragt ;)

LR: Herr Scott, von der VU gibt es eine eindeutige Reaktion zu Ihrer Stellungnahme in der MAZ. Was sagen Sie dazu?

MS: Ich schätze Hajo Poppinga als ehrenwerten und engagierten Politiker. In dieser Sache aber irrt er. In der VU gibt es durchaus Grundlagen für eine ernstzunehmende Politik, auf deren Basis man über Richtig und Falsch reden kann. Durch die Koalition mit der FLA büßt die VU aber ihre Glaubwürdigkeit ein. Der Unionskanzler versucht nun seit Monaten, seine unausgegorenen Gesetzesentwürfe durch das Parlament zu boxen, wobei er entweder nicht willens oder nicht in der Lage ist, vernünftige Begründungen zu geben und auf Kritik einzugehen. In der VU-Fraktion ist dabei des öfteren Unmut zu erkennen, die notwendigen Konsequenzen werden aber nicht gezogen. Obendrein steckt der Unionskanzler selbst in einem Interessenkonflikt, der für die Demokratische Union sehr ungesund ist: Er ist z. B. stark in der Finanzwirtschaft engagiert. Das möchte ich ihm nicht persönlich vorhalten, im Amte des Unionskanzlers aber ist das nicht akzeptabel.

LR: Was würden Sie denn der VU nahelegen?

MS: Endlich aus der Koalition auszutreten und diesem unwürdigen Trauerspiel ein Ende setzen. Nach den nächsten Wahlen wird es mit der UFD wieder einen Koalitionspartner geben, der ein klares politisches Profil hat, welches der VU mutmaßlich näher steht als das der FLA.

RE: Der Feind steht rechts!

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 17:17
von Brian Mason
Original von Montgomery Scott
Die Wiedererstarkung der UFD könnte zwar ein Zeichen dafür sein, dass die Rechte vom unwürdigen Stil der FLA-Regierung abrückt und wenigstens der Form nach zu ethisch begründeter Politik zurückkehrt.
Wir sind Teil der von der von FLA-Kanzler Rousseau-Mason angeführten Regierung und haben keinerlei Stilprobleme mit ihm.

RE: Der Feind steht rechts!

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 17:19
von Montgomery Scott
Original von Brian Mason
Wir sind Teil der von der von FLA-Kanzler Rousseau-Mason angeführten Regierung und haben keinerlei Stilprobleme mit ihm.
Sie - und gerade Sie als Person - sind nun mal in der rechten Hälfte des Parteienspektrums das Gegenprogramm zu Herrn Rousseau-Mason, ob es Ihnen passt oder nicht ;)

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 17:23
von Hajo Poppinga
Während eines Presseimbiß' im Funnixer Rathaus wird Popping auf die Replik Scotts angesprochen.

Nein, ich denke nicht, daß wir Vaterländischen uns aus der Koalition zurückziehen sollten. Sicherlich könnten wir auf diese Weise versuchen, uns völlig von der bisherigen Regierungspolitik abzugrenzen. Da wurden einige Fehler gemacht, das sehe ich ebenso. Das ist jedoch nicht unser Politikstil, wir Vaterländische haben uns für diese Legislaturperiod ehrgezeige Ziele gesetzt, die wir auch umgesetzt wissen wollen. Leider war ich durch meine gesundheitliche Schwächung gezwungen, von einer Regierungstätigkeit Abstand zu nehmen - mittlerweile geht es mir jedoch wieder so gut, daß ich gerne in der ursprünglich für mich vorgesehen Funktion als Minister mitarbeiten möchte.

Klar ist - wir haben noch Aufgaben vor uns und haben unseren Wählern ein Versprechen gegeben. Dadurch, daß die Vaterländische Union auf einem klaren Wertekonzeot fußt, haben wir auch die nötige Kraft, Interessenskonflikte in der Unionsregierung auszuräumen und ehrlich und wahrhaftig in der Regierung für die Union zu arbeiten. Ich würde mich freuen, Teil der Regierung zu werden.

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 17:39
von Bianca Böhm
Baaah geht mir dieses Links-Rechts-Gequake auf den Senkel. :rolleyes: Wo wird noch Politik für Bürger gemacht, da will ich hin!

Verfasst: Sa 8. Nov 2008, 17:41
von Wolfgang Müller
Bei der KPDU wird Politik für die BürgerInnen gemacht.