Seite 1 von 4
[Manuri Allgemeine] Wer rechnen kann ist klar im Vorteil
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 00:21
von Mike Lorenz
Ein kritischer Bericht über die Steuerreform der Regierung Rousseau-Mason
- von Bianca Böhm -
LESEN SIE MEHR
[so]Der Bericht sollte eigentlich schon früher erscheinen. Wegen eines Missverständnisses erscheint er leider erst jetzt.[/so]
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 00:27
von Tennessee Rockefeller
Die Frau gefällt mir, es wäre zu wünschen, sie ginge in die Politik
Die erste Blamage der Regierung Rousseau-Mason ist jedenfalls perfekt: Steuererhöhung für Geringverdiener, Schmälerung des Budgets der öffentlichen Hand ohne klares Konzept zur Senkung der Staatsausgaben, Schwächung der Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der Länder -wenn
das also eine der Reformen ist, die die Demokratische Union wieder in eine blühende Landschaft verwandeln sollen... =) :rolleyes:
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 00:33
von Fabian Montary
Könnte die MA bitte in Zukunft die Kommentare ihrer Schreiberlinge als solche kennzeichnen?
Ferner möchte ich Frau Böhm auf den Weg geben, sich Gesetze, die sie auseinandernehmen möchte, genauestens zu studieren. Der angepeilte Steuerfreibetrag liegt bei 250 Bramern, nicht bei 200 Bramern, wie im Artikel angegeben, so stimmt auch das von mir vorgelegte Ergebnis einer absoluten Steuer von 37,50 Bramer – kleiner Mathe(ex)kurs: (500 - 250) * 0,15 = 37,5. Der Steuerfreibetrag im vorgelegten Entwurf ist im Übrigen gar noch höher als der bisherige von 210 Bramern. Niedrige Einkommen würden also zusätzlich entlastet werden, was natürlich keine Erwähnung findet... Wenn man gegen jemanden schreiben möchte, sollte man aufpassen, nicht ein Eigentor zu fabrizieren.

Verfasst: Di 30. Sep 2008, 09:40
von Michael Schneider
Schade das wollt ich doch vorrechnen...
Im übrigen lustig, wenn "der einfache Arbeitnehmer" erwähnt wird und dabei im Folgesatz erwähnt wird, dass große Vermögen mehr besteuert werden. Welcher einfache Arbeitnehmer hat denn mit diesen Steuersätzen Probleme? Wohl eher Gutverdiener.
Also da hat sich die liebe Reporterin selbst in ihr bein geschossen fürcht ich. Ein wenig peinlich.
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 10:31
von SRM
Original von Fabian Montary
Könnte die MA bitte in Zukunft die Kommentare ihrer Schreiberlinge als solche kennzeichnen?
Ferner möchte ich Frau Böhm auf den Weg geben, sich Gesetze, die sie auseinandernehmen möchte, genauestens zu studieren. Der angepeilte Steuerfreibetrag liegt bei 250 Bramern, nicht bei 200 Bramern, wie im Artikel angegeben, so stimmt auch das von mir vorgelegte Ergebnis einer absoluten Steuer von 37,50 Bramer – kleiner Mathe(ex)kurs: (500 - 250) * 0,15 = 37,5. Der Steuerfreibetrag im vorgelegten Entwurf ist im Übrigen gar noch höher als der bisherige von 210 Bramern. Niedrige Einkommen würden also zusätzlich entlastet werden, was natürlich keine Erwähnung findet... Wenn man gegen jemanden schreiben möchte, sollte man aufpassen, nicht ein Eigentor zu fabrizieren.
Richtig, vielen Dank für die Ausführungen.

Wir haben den Freibetrag erhöht und nicht gesenkt.
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 12:19
von Arthur von Mauerbach
liest genüsslich den Artikel
Was für ein Schussel, der Titel des Artikels trifft den Nagel auf den Kopf: "Wer Rechnen kann ist klar im Vorteil", lernen Sie es, Frau Journalistin! =)
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 14:02
von Konrad Grimm
Nicht wir wollen die Geringverdiener höher belasten, sondern das ist das Ziel der sog. "linken" Opposition.
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 14:19
von Fabian Montary
Original von Michael Schneider
Schade das wollt ich doch vorrechnen...
Sorry, das nächste Mal überlasse ich Ihnen die Bühne.

Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:10
von Bianca Böhm
Ich lasse mich da nicht von Ihnen beirren, meine Herren. Die Steuer berechnet sich nach meinem Nettoeinkommen und nach Abzug des Steuerfreibetrages habe ich vom Restbetrag 15 % zu bezahlen. Und das ist der Betrag, der mir im Portemonaie zum Ausgeben fehlt. Das hat nichts mehr mit Mathematik, sondern mit einfachem Rechnen zu tun.
Und das der bisheriger Steuerbetrag bei 10 % lag ist auch eine unbestrittene Tatsache oder?
Unabhängig davon habe ich als Teil der Presse keine Entscheidungen vorzutragen, sondern in erster Linie auf Widersprüchlichkeiten hinzuweisen. Wenn die zum Nachdenken anregen, reicht das völlig aus.
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:19
von Fabian Montary
Original von Bianca Böhm
Ich lasse mich da nicht von Ihnen beirren, meine Herren. Die Steuer berechnet sich nach meinem Nettoeinkommen und nach Abzug des Steuerfreibetrages habe ich vom Restbetrag 15 % zu bezahlen. Und das ist der Betrag, der mir im Portemonaie zum Ausgeben fehlt. Das hat nichts mehr mit Mathematik, sondern mit einfachem Rechnen zu tun.
Und?
Original von Bianca Böhm
Und das der bisheriger Steuerbetrag bei 10 % lag ist auch eine unbestrittene Tatsache oder?
Es gibt derzeit ein gestaffeltes Steuersystem, keine 10%-Flat Tax.
Original von Bianca Böhm
Unabhängig davon habe ich als Teil der Presse keine Entscheidungen vorzutragen, sondern in erster Linie auf Widersprüchlichkeiten hinzuweisen. Wenn die zum Nachdenken anregen, reicht das völlig aus.
Sie haben einen Kommentar nicht als Artikel zu verkaufen. Das ist zwar rechtlich nicht belangbar, aber journalistisch unterste Schublade.