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Münchener Abkommen

Verfasst: So 28. Sep 2008, 17:15
von Dr.Boeker
Heute Nacht - genau vor 70 Jahren - wurde das Müncher Abkommen unterzeichet.
Die Regierungchefs von England und Frankreich glaubten Hitler, daß er, wenn er jetzt das Sudeten-Gebiet bekäme, nie wieder Gebietsansprüche stellen würde.
Am Morgen des 1.Okt. rückte die Wehrmacht ein. Darunter auch ein unbekannter Soldat, der Kanonier Alexander Böker.

Verfasst: So 28. Sep 2008, 17:20
von Oliver von Palm
Weißt du noch, wie du dich damals gefühlt hast? Hattest du damals schon ein Gefühl, dass das nicht alles war oder hast du noch gehofft, dass es gut ausgehen würde?

Verfasst: So 28. Sep 2008, 17:54
von Palin Waylan-Majere
Damals haben die Westmächte die Tschechoslowakei verraten und verkauft.

Verfasst: So 28. Sep 2008, 17:55
von Oliver von Palm
Original von Palin Waylan-Majere
Damals haben die Westmächte die Tschechoslowakei verraten und verkauft.
Ich kann dir nur zustimmen. Aber genauso eine Politik haben wir heute auch wieder.

Verfasst: So 28. Sep 2008, 18:12
von Michael Schneider
Es wird immer wieder geschehen so oder ähnlich.

Verfasst: So 28. Sep 2008, 18:42
von Rainer Zufall
Hitler wollte 38 übrigens wegen der CSSR-Frage den Krieg. Ausdrücklich. Eine Gruppe von Offizieren wollte ihn bei Kriegserklärung umbringen - ein gut geplantes Manöver, das wohl auch geklappt hätte (Septemberverschwörung). 39 war soetwas nicht mehr möglich.

Verfasst: So 28. Sep 2008, 19:01
von Baudouin de Billancourt
Wenn man sich von Anfang an nicht auf eine Appeasement-Politik eingelassen hätte, hätte der Zweite Weltkrieg wohl viel, viel kürzer angedauert.
@ Schneider: so etwas wird sich dann wiederholen, wenn man nichts daraus lernt.
Während des Schreibens kam mir plötzlich der Iran in den Sinn...

Verfasst: So 28. Sep 2008, 19:33
von Michael Schneider
Original von Baudouin de Billancourt
Wenn man sich von Anfang an nicht auf eine Appeasement-Politik eingelassen hätte, hätte der Zweite Weltkrieg wohl viel, viel kürzer angedauert.
@ Schneider: so etwas wird sich dann wiederholen, wenn man nichts daraus lernt.
Während des Schreibens kam mir plötzlich der Iran in den Sinn...
Menschen bleiben Menschen...und oft tun sie alles um das für sie oder diejenigen denen sie sich zugehörig fühlen (egal ob Familie, Volk, Land, Klasse) Beste herauszuholen. Und deshalb wird das immer wieder geschehen. Menschen lernen in dieser Beziehung nichts, weil das der Natur des Lebens vollkommen widerspricht.

Verfasst: So 28. Sep 2008, 19:42
von Baudouin de Billancourt
Original von Michael Schneider
und oft tun sie alles um das für sie oder diejenigen denen sie sich zugehörig fühlen (egal ob Familie, Volk, Land, Klasse) Beste herauszuholen.
Das Beste - nach welchem Maßstab? Durch Appeasement werden sie nur mehr Krieg und mehr Sklaverei erreichen. Nunja, ich weiß, dass erschreckend viele Menschen Letzteres tatsächlich erreichen wollen.
Menschen lernen in dieser Beziehung nichts, weil das der Natur des Lebens vollkommen widerspricht.
Das ist Unsinn. Um der Natur des menschlichen Lebens gerecht zu werden, braucht es Freiheit, nicht Buckeln vor Sklavenhaltern. Und Menschen sind fähig, in dieser Beziehung zu lernen, und Menschen lernen daraus. Die Frage ist: wieviele und welche?

Verfasst: So 28. Sep 2008, 22:55
von Michael Schneider
Das Ding ist: Erfahrung ist nicht vererbbar. Jeder Mensch muss aufs neue das tierische verhalten durch Erziehung überwinden. Und der Rückfall ist viel zu leicht und das richtige zu lernen sehr schwierig.