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Spielleitungsrecht bricht Unionsrecht ?

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 13:47
von Dr.Boeker
Wo kann man - gut begründet - nachlesen, daß Spielleitungsrecht Unionsverfassungsrecht bricht ?

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 13:53
von Konrad Grimm
Wo kann man, gut begründet, nachlesen, dass Gott sich nicht an die Verfassung zu halten braucht? :rolleyes:

Spielleitungsrecht bricht Unionsrecht ?

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 14:47
von Dr.Boeker
Original von Konrad Grimm
Wo kann man, gut begründet, nachlesen, dass Gott sich nicht an die Verfassung zu halten braucht? :rolleyes:
Das - vom Justiz-Minister gesprochen - sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Wer hat noch bessere Begründungen - insbesondere rechtsstaatlich haltbare ? Der möge sich melden!

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 16:33
von Laird Glencairn
ich hab ne einfache Herr Boeker: Spielleitung ist REAL und Unionsverfassung ist SPIEL !

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 17:01
von Dr.Boeker
Original von Laird Glencairn
ich hab ne einfache Herr Boeker: Spielleitung ist REAL und Unionsverfassung ist SPIEL !
Wer obigen Beitrag semantisch und denkgesetzlich nachvollziehen kann, verdient ein großes Lob.

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 17:05
von Palin Waylan-Majere
=) @ topic

RE: Spielleitungsrecht bricht Unionsrecht ?

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 23:13
von Susan Jefferson
Original von Dr.Boeker
Wo kann man - gut begründet - nachlesen, daß Spielleitungsrecht Unionsverfassungsrecht bricht ?
Nachzulesen steht das leider nirgendwo. Die wohl als innerhalb der Spielerschaft der Demokratischen Union herrschend zu qualifizierende Meinung - ob sie diese Eigenschaft nun kraft der Ergebnisse verschiedentlicher zu dieser Frage angestellter Untersuchungen, oder aber nur der von der Spielleitung tatsächlich ausgeübten Kompetenzen erlangt hat mag dahingestellt bleiben - erachtet es als ein Axiom, dass die sog. "Spielregeln" gegenüber den Gesetzen und sonstigen Rechtsnormen der Union und der Länder höherrangiges Recht sind.

Diese Position wird damit begründet, dass die "Spielregeln" den äußeren Ablauf des Spiels Demokratische Union regeln, während das Recht der Union und der Länder Ergebnisse eben dieses Spielablaufes sind.

Überzeugend ist sie indes nicht, entbehren die Spielregeln in ihrem Wortlaut doch jeder entsprechenden Zweckbestimmung, sondern enthalten eigentlich nur das Recht der Demokratischen Union ergänzende oder dessen Bestimmungen wiederholende Regelungen. Der Kritik an dieser Gegebenheit wird, wie Sie ja bereits an den Reaktionen auf Ihre Frage an dieser Stelle ersehen können, regelmäßig begegnet, indem die Krücke von der "Natur der Sache" zur Keule umfunktioniert wird: wer gerade Zweifel daran äußert, dass sich bestimmte behauptete Zwecke oder Wirkungen der "Spielregeln" "aus der Natur der Sache" heraus ergäben erhält nur einen Anpfiff, dass man das doch selbstverständlich sähe, und es eigentlich gar keines gedanklichen Nachvollzuges dieser Behauptung bedürfte.

Wie wenig Klarheit innerhalb der Spielerschaft und auch Spielleitung über den unzweifelhaften Regelungsgehalt der "Spielregeln" herrscht, dokumentieren gerade die Verfahren des Erwerbs und Verlusts der Staatsbürgerschaft. Diese werden von den "Spielregeln" eigentlich gar nicht tangiert, sondern richten sich allein nach dem Staatsbürgerschaftsgesetz der Demokratischen Union. Die "Spielregeln" haben neben der Staatsbürgerschaft einen zweiten Status der Spielteilnehmer geschaffen, nämlich den des sog. Mitspielers. Mitspieler der Demokratischen Union im Sinne der "Spielregeln" ist, wer eine Identität (= Spielfigur) steuert welche im Besitz der Staatsbürgerschaft und seit mindestens achtundzwanzig Tagen im Forum regsitriert ist, in dieser Zeit mindestens fünfzhen Beiträge außerhalb der Unterforen "Neubürgerforum", "Off Topic" und "Technik-Forum" geschrieben hat, und deren letzter Beitrag in diesem sog. simulationsinternen Teil des Forums nicht länger als achtundzwanzig Tage zurückliegt.

Das selbst unwissentliche Unterlassen, innerhalb eines zeitlichen Rahmens von achtundzwanzig Tagen wenigstens einen Beitrag im simulationsinternen Beitrag des Forums abzusenden führt nach den "Spielregeln" zum Verlust des Mitspielerstatus, berührt aber eigentlich das Rechtsverhältnis der Staatsbürgerschaft nicht, Mitspielerstatus und Besitz der Staatsbürgerschaft der Demokratischen Union werden hier fälschlich gleichgesetzt. Zwar statuiert § 5 Abs. 1 des Staatsbürgerschaftsgesetzes die Pflicht, eine bestehende Staatsbürgerschaft durch "Aktivität innerhalb der letzten 28 Tage im Forum der Demokratischen Union Ratelon zu bestätigen", ohne jedoch zu definieren in welchem quantitativen und qualitativen Umfange Beiträge zu verfassen sind, um diese Pflicht zu erfüllen, und auch ohne zu bestimmen, dass die Nichterfüllung dieser Pflicht ein Verfahren zum Entzug der Staatsbürgerschaft in Gang setzt.

Im Ergebnis wäre festzustellen, dass wer innerhalb eines Zeitraumes von achtundzwanzig Tagen keinen Beitrag im simulationsinternen Bereich des Forums absendet zwar den Status eines Mitspielers verliert, seine Spielfigur jedoch Staatsbürger der Demokratischen Union bleibt, da sie keinen einen Entzug der Staatsbürgerschaft begründenden Tatbestand erfüllt.

Dass es in der Praxis anders gehabt wird, schließt den Kreis zum behaupteten Axiom, dass die "Spielregeln" über dem Unionsrecht stünden. Nur eine zahlenmäßig verschwindende Minorität bestreitet die Meinung, dass die "Spielregeln" oder gar das Konzept des Spiels Demokratische Union an sich eine Kompetenz der "Spielleitung" begründeten, jederzeit von Amts wegen unanfechtbare Festellungen betreffend jeden belibiegen Vorgang innerhalb des Spiels zu treffen und selbst zu vollziehen.

Kurz und trocken gesagt herrscht in der Demokratischen Union folgender Zustand: wer des Rechts kundig ist, hat gar nichts zu sagen. Wer in der Position ist, zu bestimmen und zu vollziehen was er für Recht hält, bestimmt alles. Und in dieser Position ist - nicht gestützt auf die "Spielregeln", sondern die Duldung bzw. aktive Unterstützung der Spielerschaft, die "Spielleitung".

RE: Spielleitungsrecht bricht Unionsrecht ?

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 23:57
von Sean William Connor
Original von Dr.Boeker
Wo kann man - gut begründet - nachlesen, daß Spielleitungsrecht Unionsverfassungsrecht bricht ?
Original von Susan Jefferson

Nachzulesen steht das leider nirgendwo. Die wohl als innerhalb der Spielerschaft der Demokratischen Union herrschend zu qualifizierende Meinung - ob sie diese Eigenschaft nun kraft der Ergebnisse verschiedentlicher zu dieser Frage angestellter Untersuchungen, oder aber nur der von der Spielleitung tatsächlich ausgeübten Kompetenzen erlangt hat mag dahingestellt bleiben - erachtet es als ein Axiom, dass die sog. "Spielregeln" gegenüber den Gesetzen und sonstigen Rechtsnormen der Union und der Länder höherrangiges Recht sind.

Diese Position wird damit begründet, dass die "Spielregeln" den äußeren Ablauf des Spiels Demokratische Union regeln, während das Recht der Union und der Länder Ergebnisse eben dieses Spielablaufes sind.

Überzeugend ist sie indes nicht, entbehren die Spielregeln in ihrem Wortlaut doch jeder entsprechenden Zweckbestimmung, sondern enthalten eigentlich nur das Recht der Demokratischen Union ergänzende oder dessen Bestimmungen wiederholende Regelungen. Der Kritik an dieser Gegebenheit wird, wie Sie ja bereits an den Reaktionen auf Ihre Frage an dieser Stelle ersehen können, regelmäßig begegnet, indem die Krücke von der "Natur der Sache" zur Keule umfunktioniert wird: wer gerade Zweifel daran äußert, dass sich bestimmte behauptete Zwecke oder Wirkungen der "Spielregeln" "aus der Natur der Sache" heraus ergäben erhält nur einen Anpfiff, dass man das doch selbstverständlich sähe, und es eigentlich gar keines gedanklichen Nachvollzuges dieser Behauptung bedürfte.

Wie wenig Klarheit innerhalb der Spielerschaft und auch Spielleitung über den unzweifelhaften Regelungsgehalt der "Spielregeln" herrscht, dokumentieren gerade die Verfahren des Erwerbs und Verlusts der Staatsbürgerschaft. Diese werden von den "Spielregeln" eigentlich gar nicht tangiert, sondern richten sich allein nach dem Staatsbürgerschaftsgesetz der Demokratischen Union. Die "Spielregeln" haben neben der Staatsbürgerschaft einen zweiten Status der Spielteilnehmer geschaffen, nämlich den des sog. Mitspielers. Mitspieler der Demokratischen Union im Sinne der "Spielregeln" ist, wer eine Identität (= Spielfigur) steuert welche im Besitz der Staatsbürgerschaft und seit mindestens achtundzwanzig Tagen im Forum regsitriert ist, in dieser Zeit mindestens fünfzhen Beiträge außerhalb der Unterforen "Neubürgerforum", "Off Topic" und "Technik-Forum" geschrieben hat, und deren letzter Beitrag in diesem sog. simulationsinternen Teil des Forums nicht länger als achtundzwanzig Tage zurückliegt.

Das selbst unwissentliche Unterlassen, innerhalb eines zeitlichen Rahmens von achtundzwanzig Tagen wenigstens einen Beitrag im simulationsinternen Beitrag des Forums abzusenden führt nach den "Spielregeln" zum Verlust des Mitspielerstatus, berührt aber eigentlich das Rechtsverhältnis der Staatsbürgerschaft nicht, Mitspielerstatus und Besitz der Staatsbürgerschaft der Demokratischen Union werden hier fälschlich gleichgesetzt. Zwar statuiert § 5 Abs. 1 des Staatsbürgerschaftsgesetzes die Pflicht, eine bestehende Staatsbürgerschaft durch "Aktivität innerhalb der letzten 28 Tage im Forum der Demokratischen Union Ratelon zu bestätigen", ohne jedoch zu definieren in welchem quantitativen und qualitativen Umfange Beiträge zu verfassen sind, um diese Pflicht zu erfüllen, und auch ohne zu bestimmen, dass die Nichterfüllung dieser Pflicht ein Verfahren zum Entzug der Staatsbürgerschaft in Gang setzt.

Im Ergebnis wäre festzustellen, dass wer innerhalb eines Zeitraumes von achtundzwanzig Tagen keinen Beitrag im simulationsinternen Bereich des Forums absendet zwar den Status eines Mitspielers verliert, seine Spielfigur jedoch Staatsbürger der Demokratischen Union bleibt, da sie keinen einen Entzug der Staatsbürgerschaft begründenden Tatbestand erfüllt.

Dass es in der Praxis anders gehabt wird, schließt den Kreis zum behaupteten Axiom, dass die "Spielregeln" über dem Unionsrecht stünden. Nur eine zahlenmäßig verschwindende Minorität bestreitet die Meinung, dass die "Spielregeln" oder gar das Konzept des Spiels Demokratische Union an sich eine Kompetenz der "Spielleitung" begründeten, jederzeit von Amts wegen unanfechtbare Festellungen betreffend jeden belibiegen Vorgang innerhalb des Spiels zu treffen und selbst zu vollziehen.

Kurz und trocken gesagt herrscht in der Demokratischen Union folgender Zustand: wer des Rechts kundig ist, hat gar nichts zu sagen. Wer in der Position ist, zu bestimmen und zu vollziehen was er für Recht hält, bestimmt alles. Und in dieser Position ist - nicht gestützt auf die "Spielregeln", sondern die Duldung bzw. aktive Unterstützung der Spielerschaft, die "Spielleitung".
=) =) =) =)
Ich bin hier langsam wohl im falschen Film.

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 23:57
von Denise M. Connor
Ja Conny, in stirb langsam Teil 488

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 23:59
von Sean William Connor
Original von Denise M. Heidenberg
Ja Conny, in stirb langsam Teil 488
Also diese Frage allein ist außergewöhnlich. Aber die Antwort (25 Zeilen lang!!!!!!!!) zu einem solchen Thema. =)