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Lauter frohe Botschaften

Verfasst: So 21. Sep 2008, 11:54
von Kreittmayr
The pastor whose prayer Sarah Palin says helped her to become governor of Alaska founded his ministry with a witchhunt against a Kenyan woman who he accused of causing car accidents through demonic spells.

[...]

“We prayed, we fasted, the Lord showed us a spirit of witchcraft resting over the place,” Pastor Muthee says.

After the spirit was broken, the crime rate dropped to almost zero and there was “explosive church growth” while almost every bar in the town closed down, the video says.

[...] after Pastor Muthee declared Mama Jane a witch, the townspeople became suspicious and began to turn on her, demanding that she be stoned. Public outrage eventually led the police to raid her home, where they fired gunshots, killing a pet python which they believed to be a demon.

After Mama Jane was questioned by police – and released – she decided it was time to leave town, the account says.

Pastor Muthee has frequently referred to this witchhunt in his sermons as an example of the power of “spiritual warfare”. [...]

It was during that these sermons that Mrs Palin, who was then preparing for her gubernatorial run, was anointed by Pastor Muthee. His intercession, she says, was “awesome”.

Her June 8 speech was to mark the graduation of students from the Wasilla Assembly of God’s Masters’ Commission, which, as Pastor Ed Kalins explains, believes Alaska will be the refuge for American evangelicals upon the coming “End of Days”. After her speech, Mrs Palin was presented with an honorary Masters’ Commission diploma.
http://timesonline.typepad.com/uselecti ... ed-el.html

Und diese Frau könnte ab nächstem Jahr nur einen Herzschlag davon entfernt sein, den mächtigsten Militärapparat der Welt zu kommandieren.

Verfasst: So 21. Sep 2008, 12:21
von Oliver von Palm
Obama ist inzwischen zum kleineren Übel avanciert.

Verfasst: So 21. Sep 2008, 12:32
von Rainer Zufall
Annektiert Amerika, anyone?

Verfasst: So 21. Sep 2008, 14:17
von Tennessee Rockefeller
Nach den Bush'schen Wahlsiegen 2000 (sparen wir uns Diskussionen über dessen Umstände - er ist jedenfalls rechtsverbindlich als Wahlsieger festgestellt worden ;)) und 2004 sind auch jedes mal die furchtbarsten Prophezeiungen an sämtliche Wände gemalt worden, was Amerika nun bevorstünde: Aufhebung der Trennung von Staat und Religion, Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen auf Verlangen der Frau, Ergänzung der Verfassung um einen Homosexualität verbietenden Zusatz, Massenverelendung ganzer Städte und Landstriche, Überschwemmung weiter Teile des Landes durch schmelzende Polkappen, explosionsartiger der Todesfälle durch Schusswaffengebrauch, Auslösung des Dritten Weltkrieges durch einen Versprecher usw.

Nichts von alledem ist gekommen.

Okay, was Bush mit dem von seinem erstaunlich marktliberalen (!) Vorgänger sanierten Haushalt angestellt hat, ist auch eine Katastrophe - aber eine, die niemand auf der Rechnung hatte, und die die Leute auch nur aufregt, weil sie ganz erheblich durch Erhöhungen des Verteidigungsetats zu Stande gekommen sind. Milliardendefizite durch einen "War on Poverty", wie von Lydon B. Johnson geführt, würde kein Bush-Kritiker aus dem linken Spektrum beklagen. Die wenigsten Politiker können mit Geld umgehen, und ob Gore die Haushaltspolitik seines Vorgängers fortgesetzt hätte, wird auf ewig spekulativ bleiben.

Sicher ist und bleibt: ein Wahlsieg Obamas wäre eine zunächst ideelle Katastrophe für die USA und die ganze westliche Welt, mit langfristig unabsehbaren reellen Folgen, bis hin zum Ende der Welt, wie wir sie kennen und auch politisch korrekte gutmenschliche Weltverbesserer mehr schätzen und lieber annehmen, als sie es zugeben würden oder auch nur wahrhaben wollen.

Mit einem Wahlsieg Obamas, der ohne nennenswerte politische Erfahrung und greifbares Programm allein auf Grund einer zurecht geschwindelten "Cinderella"-Biografie ("Völker der Welt, schaut auf mich armes kleines Negerlein - geboren in einem Land profitgeiler, faschistoider weißer Rassisten haben ich mich gegen all ihre brutalen Versuche, mich niederzuhalten durchgesetzt, eure Herzen erobert und bin der König der Welt geworden!") sowie unaufhörlichen Prügeln mit dem Rassismushammer ins Präsidentenamt gelangen würde, hätten der Populismus, der etatistische Sozialismus, der Antiamerikanismus, der Selbsthass der weißen Bevölkerung und der wirtschaftlichen Leistungsträger, die Islamophilie und die totale politische Korrektheit einen gewaltigen Dammbruch erreicht.

Der endgültige Abschied von unserer zumindest realtiv komfortablen persönlichen und wirtschaftlichen Freiheit sowie materiellem Wohlstand zu Gunsten eines Daseins als untertänige, gehirngewaschene, wirklichkeitsentfremdete, persönlich gebrochene und wirtschaftlich darbende Sklaven einer totalitären Ideologie aus Gleichschaltung, Ausbeutung und Denkverboten wäre sehr viel näher gerückt.

Einzige Hoffnung im Falle eines Wahlsieges Obamas wäre, dass der denkende Teil der Bevölkerung der sog. "westlichen Welt" endlich aus ihren Träumen von der Funktionalität und Legitimität der Demokratie erwacht, und schließlich aufsteht - für Freiheit statt Demokratie.

Fraglich allein, ob sie das tun werden...

Verfasst: So 21. Sep 2008, 14:38
von Montgomery Scott
Verdammt, die Amerikaner lieben Palin mit ihren unsinnigen Reden und McCain mit seinen dämlichen Statements. Was uns Europäer an den beiden so verschreckt, ist für die Amerikaner ein Grund, den beiden Vollpfosten ihre Stimme zu geben. Die USA sind ein wandelndes Pulverfass, würde Homer Simpson auf dem Wahlzettel stehen, würden sie den ohne mit der Wimper zu zucken zum Präsidenten wählen.

Verfasst: So 21. Sep 2008, 14:47
von Rafael van der Linden
Original von Montgomery Scott
Verdammt, die Amerikaner lieben Palin mit ihren unsinnigen Reden und McCain mit seinen dämlichen Statements. Was uns Europäer an den beiden so verschreckt, ist für die Amerikaner ein Grund, den beiden Vollpfosten ihre Stimme zu geben. Die USA sind ein wandelndes Pulverfass, würde Homer Simpson auf dem Wahlzettel stehen, würden sie den ohne mit der Wimper zu zucken zum Präsidenten wählen.
Es sollte wieder "Europe's burden" sein, was in den USA geschieht. Die Untermenschen dort können einfach nicht richtig wählen.

Verfasst: So 21. Sep 2008, 14:47
von Tennessee Rockefeller
Original von Montgomery Scott
Verdammt, die Amerikaner lieben Palin mit ihren unsinnigen Reden und McCain mit seinen dämlichen Statements. Was uns Europäer an den beiden so verschreckt, ist für die Amerikaner ein Grund, den beiden Vollpfosten ihre Stimme zu geben. Die USA sind ein wandelndes Pulverfass, würde Homer Simpson auf dem Wahlzettel stehen, würden sie den ohne mit der Wimper zu zucken zum Präsidenten wählen.
Verdammt, die Europäer lieben Obama mit seinen unsinnigen Reden und dämlichen Statements. Was pragmatische amerikanische und ausländsiche Politkenner an dem so verschreckt, wäre für den politisch nur höchst oberflächlich informierten europäischen Naivling ein Grund, dem Vollpfosten seine Stimme zu geben. Europa ist ein wandelndes Pulverfass, würde Lisa Simpson auf dem Wahlzettel stehen, würden sie ohne mit der Wimper zu zucken öffentlich bekunden, dass sie Präsidentin werden sollte.

;)

Verfasst: So 21. Sep 2008, 14:49
von Kreittmayr
Original von Tennessee Rockefeller
Fraglich allein, ob sie das tun werden...
Es ist aber auch eine Frage, ob ein Democrat im Weißen Haus dieses extreme "Hilfspaket" hätte schnüren kann, wie es ein fiscal conservative offenbar konnte...

Verfasst: So 21. Sep 2008, 14:49
von Wolfgang Müller
Ohne Vollpfosten in der Politik, hätten die cleveren Manager nicht so viel Macht und Einfluß. ;)

Verfasst: So 21. Sep 2008, 14:51
von Rafael van der Linden
Original von Wolfgang Müller
Ohne Vollpfosten in der Politik, hätten die cleveren Manager nicht so viel Macht und Einfluß. ;)
Stimmt, ohne Verflechtung von Politik und Wirtschaft würde die Wirtschaft wirtschaften und die Politiker die Rahmenbedingungen setzen.

Aber das wäre neoliberal und nicht gut für die Macht der Eliten. ;)