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Pressekonferenz des Unionsinnenministers zum Fall Heidenberg
Verfasst: Di 9. Sep 2008, 17:33
von Helmut Hennrich
Tritt im Pressesaal der Unionsregierung vor die Presse.
Meine Damen und Herren,
ich muss Ihnen die ernste Mitteilung machen, dass Unionskanzlerin Frau Denise Heidenberg seit etwa ein, zwei Tagen vermisst wird. Die Sicherheitsbehörden gehen von einem Entführungsfall aus; die Begleitumstände sind bislang unklar und werden derzeit ermittelt.
Die Entführer selber haben sich bislang noch nicht gemeldet, um evntuelle Forderungen mitzuteilen. Ebenso ist uns, dass heißt der Unionsregierung und den Sicherheitsbehörden nichts über den Gesundheitszustand der Unionskanzlerin bekannt, die, wenn ich richtig informiert bin, im vierten Monat schwanger ist.
Ich bitte Sie um Verständnis dafür, dass aus ermittlungstechnischen Gründen und um das Leben der Unionskanzlerin nicht zu gefährden, Einzelheiten zu den Ermittlungen nicht bekannt gemacht werden.
Im Unionsinnenministerium wurde ein Krisenstab eingerichtet, dessen Vorsitz ich führe. An den oder die Entführer appelliere ich, sich zu melden und ihre Geisel bestenfalls bedinungslos freizulassen; es wäre eine Tat, die sicherlich von den Gerichten strafmildernd berücksichtigt wird.
Zum Schluss, meine Damen und Herren, informiere ich Sie darüber, dass ich als Vizekanzler der kommissarisch amtierenden Unionsregierung solange die Amtsgeschäfte der Unionskanzlerin übernehme, solange sie aufgrund dieses Entführungsfalls an der Amtsführung verhindert ist.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Verfasst: Di 9. Sep 2008, 17:43
von Nicolas Fournier
Original von Helmut Hennrich
ich muss Ihnen die ernste Mitteilung machen, dass Unionskanzlerin Frau Denise Heidenberg seit etwa ein, zwei Tagen vermisst wird. Die Sicherheitsbehörden gehen von einem Entführungsfall aus;
Was sagen Sie zu den Einschätzungen vieler Politiker, wie u.a. dem ehemaligen Unionspräsidenten Schrobi (SPDU), dass eine Entführung unwahrscheinlich sei und das Ganze gestellt?
Auch in den angeblich so befreundeten Vereinigten Staaten von Astor machte man sich schon über eine mögliche Entführung der Unionskanzlerin lustig.
Verfasst: Di 9. Sep 2008, 18:01
von Fabian Montary
Drei Fragen:
- Wie kann das passieren, dass eine Regierungschefin entführt wird? Sollte ist jetzt einen privaten Sicherheitsdienst anheuern und das der Union in Rechnung stellen?
- Warum rückt das Ministerium jetzt erst mit Informationen heraus?
Verfasst: Mi 10. Sep 2008, 14:53
von Helmut Hennrich
Original von Nicolas Fournier
Was sagen Sie zu den Einschätzungen vieler Politiker, wie u.a. dem ehemaligen Unionspräsidenten Schrobi (SPDU), dass eine Entführung unwahrscheinlich sei und das Ganze gestellt?
Mir ist absolut schleierhaft, wie man zu solch einer Einschätzung kommen kann.
Original von Nicolas Fournier
Auch in den angeblich so befreundeten Vereinigten Staaten von Astor machte man sich schon über eine mögliche Entführung der Unionskanzlerin lustig.
Ich kann nicht erkennen, was an dieser Angelenheit so belustigend sein soll.
Original von Fabian Montary
Drei Fragen:
- Wie kann das passieren, dass eine Regierungschefin entführt wird? Sollte ist jetzt einen privaten Sicherheitsdienst anheuern und das der Union in Rechnung stellen?
- Warum rückt das Ministerium jetzt erst mit Informationen heraus?
Zu Ihrer ersten Frage: Dies wird in der Tat zu untersuchen sein. Ich habe den Präsidenten der Unionspolizei, Herrn Butcher, gebeten, mir mitzuteilen, welche Erkenntnisse der Unionspolizei vorliegen. Insbesondere gilt es aber herauszufinden, welche Schwachstellen im Personenschutz vorhanden sind. Ich hoffe, dass hierzu in Kürze die notwendigen Informationen vorliegen werden.
Zu Ihrer zweiten Frage: Der von den Sicherheitsbehörden der Union zur Verfügung gestellte Personen- und Objektschutz hat bislang immer zuverlässig gearbeitet. Jetzt auf private Sicherheitsdienste zurückgreifen zu wollen, halte ich für nicht erforderlich. Wohl halte ich es jedoch für erforderlich, dass genau analysiert wird, wo es hier eine Schwachstelle gibt.
Und zu Ihrer dritten Frage: Dass das Unionsministerium des Innern erst jetzt an die Öffntlichkeit geht hat zum einen mit damit zu tun, wann das Ministerium Kenntnis vom Verschwinden der Unionskanzlerin erhalten hat und richtet sich nach dem Stand der polizeilichen Ermittlungen.
Verfasst: Mi 10. Sep 2008, 15:05
von Leandro Eickholm
Feststeht, dass eine Schwachstelle vorhanden ist. Sehr traurig.
Verfasst: Mi 10. Sep 2008, 15:08
von Schrobi
Original von Helmut Hennrich
Mir ist absolut schleierhaft, wie man zu solch einer Einschätzung kommen kann.
Nun, ich habe nie behauptet, dass das Ganze absichtlich gestellt worden ist. Vielmehr hielt ich die bis dahin noch unbestätigte Meldung für sehr unrealistisch.
Ich habe immerhin die Sicherheitskonzepte des Unionspräsidialamts hautnah erfahren dürfen. Und unter Berücksichtigung dieser ist es mir schleierhaft, wie die Unionskanzlerin auf diesem außerordentlich gut überwachten Gelände "einfach so" verschwinden konnte, ohne dass die Sicherheitskräfte persönlich oder nach Auswertung des umfangreichen Videomaterials davon Kenntnis erlangt haben sollen.
Ich gebe zu, meine Einschätzung beruht auf Fakten, die zumindest noch vor rund 2,5 Jahren im Unionspräsidialamt galten. Ich hielte es für außgesprochen fahrlässig, wenn die damals geltenden Sicherheitskonzepte entschärft worden wären.
Meine Hoffnung, dass es der Unionskanzlerin gut geht und sie wieder unversehrt auftaucht, besteht weiterhin.
Verfasst: Mi 10. Sep 2008, 15:36
von Nicolas Fournier
Original von Schrobi
Nun, ich habe nie behauptet, dass das Ganze absichtlich gestellt worden ist. Vielmehr hielt ich die bis dahin noch unbestätigte Meldung für sehr unrealistisch.
Ich habe immerhin die Sicherheitskonzepte des Unionspräsidialamts hautnah erfahren dürfen.
Ich verstehe. Habe die Frage mit Bezug zu Ihrer Aussage auch bewusst etwas journalistisch-zugespitzt ausformuliert.
Meine Hoffnung, dass es der Unionskanzlerin gut geht und sie wieder unversehrt auftaucht, besteht weiterhin.
Das hoffen wir alle. Die Sicherheitsfragen im Präsidialamt sind in der Tat dann auch zu stellen.
Verfasst: Mi 10. Sep 2008, 15:46
von Helmut Hennrich
Original von Leandro Eickholm
Feststeht, dass eine Schwachstelle vorhanden ist. Sehr traurig.
Davon ist auszugehen. Und ich werde alles daran setzen diese Schwachstelle aufzudecken und zu beheben.
Original von Schrobi
Nun, ich habe nie behauptet, dass das Ganze absichtlich gestellt worden ist. Vielmehr hielt ich die bis dahin noch unbestätigte Meldung für sehr unrealistisch.
Ich habe immerhin die Sicherheitskonzepte des Unionspräsidialamts hautnah erfahren dürfen. Und unter Berücksichtigung dieser ist es mir schleierhaft, wie die Unionskanzlerin auf diesem außerordentlich gut überwachten Gelände "einfach so" verschwinden konnte, ohne dass die Sicherheitskräfte persönlich oder nach Auswertung des umfangreichen Videomaterials davon Kenntnis erlangt haben sollen.
Ich gebe zu, meine Einschätzung beruht auf Fakten, die zumindest noch vor rund 2,5 Jahren im Unionspräsidialamt galten. Ich hielte es für außgesprochen fahrlässig, wenn die damals geltenden Sicherheitskonzepte entschärft worden wären.
Meine Hoffnung, dass es der Unionskanzlerin gut geht und sie wieder unversehrt auftaucht, besteht weiterhin.
Vielen Dank für die Klarstellung, Herr Dr. Schrobi. Natürlich steht die Unversehrtheit der Unionskanzlerin an erster Stelle.
Verfasst: Mi 10. Sep 2008, 16:13
von SRM
*Erfährt von der Entführung der Unionskanzlerin und ist erschüttert*
Gibt es bereits Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort Frau Heidenbergs?
Verfasst: Mi 10. Sep 2008, 16:33
von Helmut Hennrich
Original von SRM
*Erfährt von der Entführung der Unionskanzlerin und ist erschüttert*
Gibt es bereits Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort Frau Heidenbergs?
Wie bereits gesagt, werden aus ermittlungstaktischen Gründen und um das Leben der Geisel nicht zu gefährden keine Details veröffentlicht.