Ansprache des Ministerpräsidenten
Verfasst: Mi 13. Aug 2008, 22:59
Der Freisteiner Rundfunk überträgt in Radio und Fernsehen eine Ansprache des Ministerpräsidenten, Konrad Grimm:
"Liebe Freisteinerinnen, liebe Freisteiner,
ich wende mich heute an Sie, um Ihnen mein Scheitern in dem mir übertragenen Amt des Ministerpräsidenten mitzuteilen.
Unser Land ist in keinem guten Zustand. Anders als Imperia hat Freistein die Sezessionsbestrebungen nie in den Griff bekommen. Weite Teile der Bevölkerung sind fortgesetzt gegen die Zugehörigkeit Freisteins zur Union eingestellt, die sicherzustellen für mich ein zentrales politisches Anliegen war und ist. Erkennbar sind diese Teile der Bevölkerung bestrebt, einen neuen Anlauf zu nehmen. Sie dürfen, das sage ich mit Nachdruck, nie wieder eine Chance bekommen.
Gleichwohl kann ich Freistein nicht gegen diese Widerstände vernünftig regieren. Nicht, wenn zugleich auch die politische Linke meine Person aufs heftigste ablehnt.
Ich hatte von Anfang an in diesem Amt keinen Kredit.
Ich gebe zu, ich habe es auch nie mit einer Vision übernommen. Ich wollte Freistein ein guter Verwalter sein, aber es war mir immer bewusst, dass der große Wurf auf Unionsebene kommen muss. Meine Kritiker übersehen großzügig, dass es doch gar keine Alternative zu mir gegeben hat. Selbst wenn man Herrn Sendlhofer als solche betrachtete - was falsch wäre, denn er hat nicht kandidiert -, was war unter ihm besser? Nichts. Im Gegenteil, die Aktivität im Lande wurde ausschließlich destruktiv zur Zerstörung der Unteilbarkeit unserer Union genutzt.
Meine Damen und Herren, ich habe nicht die Kraft und ich habe nicht die Motivation, gegen die Widerstände in Freistein weiter anzukämpfen. Sie wissen, ich kandidiere bei den anstehenden Wahlen erneut für ein Amt auf Unionsebene. Unabhängig vom Ausgang dieser Wahlen werde ich danach einen geregelten Übergang in eine neue Regierung für Freistein anstreben, wie immer die auch aussehen mag.
Gott mit Freistein!"
"Liebe Freisteinerinnen, liebe Freisteiner,
ich wende mich heute an Sie, um Ihnen mein Scheitern in dem mir übertragenen Amt des Ministerpräsidenten mitzuteilen.
Unser Land ist in keinem guten Zustand. Anders als Imperia hat Freistein die Sezessionsbestrebungen nie in den Griff bekommen. Weite Teile der Bevölkerung sind fortgesetzt gegen die Zugehörigkeit Freisteins zur Union eingestellt, die sicherzustellen für mich ein zentrales politisches Anliegen war und ist. Erkennbar sind diese Teile der Bevölkerung bestrebt, einen neuen Anlauf zu nehmen. Sie dürfen, das sage ich mit Nachdruck, nie wieder eine Chance bekommen.
Gleichwohl kann ich Freistein nicht gegen diese Widerstände vernünftig regieren. Nicht, wenn zugleich auch die politische Linke meine Person aufs heftigste ablehnt.
Ich hatte von Anfang an in diesem Amt keinen Kredit.
Ich gebe zu, ich habe es auch nie mit einer Vision übernommen. Ich wollte Freistein ein guter Verwalter sein, aber es war mir immer bewusst, dass der große Wurf auf Unionsebene kommen muss. Meine Kritiker übersehen großzügig, dass es doch gar keine Alternative zu mir gegeben hat. Selbst wenn man Herrn Sendlhofer als solche betrachtete - was falsch wäre, denn er hat nicht kandidiert -, was war unter ihm besser? Nichts. Im Gegenteil, die Aktivität im Lande wurde ausschließlich destruktiv zur Zerstörung der Unteilbarkeit unserer Union genutzt.
Meine Damen und Herren, ich habe nicht die Kraft und ich habe nicht die Motivation, gegen die Widerstände in Freistein weiter anzukämpfen. Sie wissen, ich kandidiere bei den anstehenden Wahlen erneut für ein Amt auf Unionsebene. Unabhängig vom Ausgang dieser Wahlen werde ich danach einen geregelten Übergang in eine neue Regierung für Freistein anstreben, wie immer die auch aussehen mag.
Gott mit Freistein!"