Traditionell nicht sozial? - Paar Gedanken zur Parteienlandschaft in der DU.
Verfasst: Fr 30. Mär 2007, 00:20
Traditionell nicht sozial?
Oder: Wie steht es mit dem Gleichgewicht in der ratelonischen Parteienlandaschaft?
Wenn ich im Folgenden schreibe die Union wäre traditionell nicht sozial, so unterstelle
ich definitiv der UFD oder anderen nicht keine sozialen Aspekte in der Politik zu vertreten. Aber
ich habe mir im BNet die Mitgliederliste der Parteien angeschaut und da zeichnet sich
ein klares Bild ab: Will man in Der Demokratischen Union von einer Volkspartei sprechen,
so kann man nur eine nennen: Die Union für Freiheit und Demokratie. Mit 21 Mitgliedern
ist sie größer als die nachfolgenden drei Parteien (FDU mit 7 Mitglieder; PDS-R mit 7
Mitgliedern und die SPR mit 5 Mitgliedern).
Was ist passiert?
Erinnert sich in der Union noch jemand an eine stabile sozialdemokratisch geführte
Unionsregierung, die nicht durch Glück oder uneinigkeit im konservativen Lager an die
Macht gelangt ist und dort dauerhaft geblieben ist? Die gewählt wurde? Kaum jemand wird hier so eine Regierung
benennen können ohne auf vor zwei oder drei Jahren zu verweisen. Und mehr noch die PDS-R scheint in der Demokratischen
Union die Rolle einer sozialdemokratischen Ersatzheimat geworden zu sein. Das verprellte Gesicht von einst einer
sozialistischen oder gar kommunistischen Partei mit dem Ziel der Planwirtschaft ist weg. Selbst ein Liberaler (!!)
wagt mit den Sozialisten eine Bündnis auf Unionsebene. Eine Koalition, die hält.
Also Frage ich: Quo vadis SPR? Wenn die Sozialdemokratie in Form der SPR in der Union noch überleben will und voll
stolz verkünden will die älteste Partei zu sein reicht eine Neuwahl des Vorsitzenden nicht mehr aus. Es sind dringend
innerparteiliche Reformen notwendig, Veränderung und Erneuerung. Eigentlich das wofür die Sozialdemokratie steht.
Warum schreibe ich das Öffentlich und nicht per PN an den GenSek oder an einen anderen Funktionär? Ich bin kein
Mitglied der SPR mir könnte es eigentlich egal sein. Ist es aber nicht. Hier haben sich Verhältnise gewandelt. Die
Sozialdemokratie hat in der Union kein Profil. Keine Bedeutung und das - offengestanden - tut mir weh!
Wenn eine ehemalige Volkspartei zittern muss in Unionsparlament zu kommen, wenn eine Partei, die etliche Unionskanzler,
Unionspräsidenten gestellt hat und das Land mitgestaltet hat unbedeutend wird - nahezu nicht vorhanden ist es nicht mehr
eine SPR interne Diskussion, sondern diese muss öffentlich geführt werden!
Edit: Ich bin weder Mitglied einer Partei ich verurteile auch keine Partei, die zur Zeit aktiv ist. Ich mache mir einfach nur Sorgen um die alte Tante SPR
Oder: Wie steht es mit dem Gleichgewicht in der ratelonischen Parteienlandaschaft?
Wenn ich im Folgenden schreibe die Union wäre traditionell nicht sozial, so unterstelle
ich definitiv der UFD oder anderen nicht keine sozialen Aspekte in der Politik zu vertreten. Aber
ich habe mir im BNet die Mitgliederliste der Parteien angeschaut und da zeichnet sich
ein klares Bild ab: Will man in Der Demokratischen Union von einer Volkspartei sprechen,
so kann man nur eine nennen: Die Union für Freiheit und Demokratie. Mit 21 Mitgliedern
ist sie größer als die nachfolgenden drei Parteien (FDU mit 7 Mitglieder; PDS-R mit 7
Mitgliedern und die SPR mit 5 Mitgliedern).
Was ist passiert?
Erinnert sich in der Union noch jemand an eine stabile sozialdemokratisch geführte
Unionsregierung, die nicht durch Glück oder uneinigkeit im konservativen Lager an die
Macht gelangt ist und dort dauerhaft geblieben ist? Die gewählt wurde? Kaum jemand wird hier so eine Regierung
benennen können ohne auf vor zwei oder drei Jahren zu verweisen. Und mehr noch die PDS-R scheint in der Demokratischen
Union die Rolle einer sozialdemokratischen Ersatzheimat geworden zu sein. Das verprellte Gesicht von einst einer
sozialistischen oder gar kommunistischen Partei mit dem Ziel der Planwirtschaft ist weg. Selbst ein Liberaler (!!)
wagt mit den Sozialisten eine Bündnis auf Unionsebene. Eine Koalition, die hält.
Also Frage ich: Quo vadis SPR? Wenn die Sozialdemokratie in Form der SPR in der Union noch überleben will und voll
stolz verkünden will die älteste Partei zu sein reicht eine Neuwahl des Vorsitzenden nicht mehr aus. Es sind dringend
innerparteiliche Reformen notwendig, Veränderung und Erneuerung. Eigentlich das wofür die Sozialdemokratie steht.
Warum schreibe ich das Öffentlich und nicht per PN an den GenSek oder an einen anderen Funktionär? Ich bin kein
Mitglied der SPR mir könnte es eigentlich egal sein. Ist es aber nicht. Hier haben sich Verhältnise gewandelt. Die
Sozialdemokratie hat in der Union kein Profil. Keine Bedeutung und das - offengestanden - tut mir weh!
Wenn eine ehemalige Volkspartei zittern muss in Unionsparlament zu kommen, wenn eine Partei, die etliche Unionskanzler,
Unionspräsidenten gestellt hat und das Land mitgestaltet hat unbedeutend wird - nahezu nicht vorhanden ist es nicht mehr
eine SPR interne Diskussion, sondern diese muss öffentlich geführt werden!
Edit: Ich bin weder Mitglied einer Partei ich verurteile auch keine Partei, die zur Zeit aktiv ist. Ich mache mir einfach nur Sorgen um die alte Tante SPR