Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Das Gesocks hat gesiegt: Die parlamentarische Vorhut des linken Geschmeiß hat in Hessen eine Rücknahme der Studiengebühren durchgesetzt.
http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 37,00.html
Immerhin: Das sorgt für mehr Platz an den bayerischen und baden-württembergischen Unis. Liebe Hessen, wenn Ihr schon unser Akademiker-Präkariat nehmt - wollt Ihr auch gleich noch unsere Asylanten und unsere Sträflinge haben?
http://www.spiegel.de/unispiegel/studiu ... 37,00.html
Immerhin: Das sorgt für mehr Platz an den bayerischen und baden-württembergischen Unis. Liebe Hessen, wenn Ihr schon unser Akademiker-Präkariat nehmt - wollt Ihr auch gleich noch unsere Asylanten und unsere Sträflinge haben?
Beiträge: 5996
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:23
Beiträge: 11945
Registriert: So 25. Mär 2007, 10:50
Fakt ist ja, dass die Studiengebühren in die Bildung investiert werden sollten und die Gesamtsituation an deutschen Unis zu verbessern. Fakt ist aber auch, dass sich in Baden-Württemberg NICHTS zum besseren gewandelt hat, ganz im Gegenteil: Veranstaltungen wurden gestrichen, mit dem Verweis, dass diese ja über Studiengebühren finanziert werden können.
Fazit: Entweder eine vollständige Privatisierung der Universitäten und dann sind entsprechende Studiengebühren (Stichwort Preis-Leistungs-Verhältnis) auch gerechtfertigt. Das derzeitige, staatliche Schwarze Loch, in dem die Gebühren verschwinden, nutzt keinem wirklich weiter.
Fazit: Entweder eine vollständige Privatisierung der Universitäten und dann sind entsprechende Studiengebühren (Stichwort Preis-Leistungs-Verhältnis) auch gerechtfertigt. Das derzeitige, staatliche Schwarze Loch, in dem die Gebühren verschwinden, nutzt keinem wirklich weiter.
TRÄGER DES WALRITTERORDEN
KOMMANDEUR - EHRENLEGION
VORSTANDSVORSITZ - SPE HOLDING


KOMMANDEUR - EHRENLEGION
VORSTANDSVORSITZ - SPE HOLDING


Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Ich als Alt-RCDSler war auch immer gegen die Studiengebühren. Denn ob diese jemals wirklich an den unis richtig ankommen und etwas verbessern durfte und darf nach wie vor bezweifelt werden. Außderm ist das für mich immer auch eine Hypothek für die Zukunft gewesen. Da wird Geld gefordert, dass die Studenten im Berufsleben zurückzahlen müssen und entsprechend weniger konsumieren können (mit den Folgen von weniger Steuern, weniger Arbeitsplätzen etc.p.p.). Und auch als Akademiker verdient man heute nicht mehr so wahnsinnig viel, als das man sich das wirklich toll leisten könnte, gerade wenn man nicht erst mit 48 eine Familie gründen möchte.
Im gegensatz zu den USA fehlt in Deutschland auch die riesige Stipendiengesellschaft und Spenden ehemaliger Studenten von Unis bzw. Mitglieder der Studentengruppen als Unterstützer.
Im gegensatz zu den USA fehlt in Deutschland auch die riesige Stipendiengesellschaft und Spenden ehemaliger Studenten von Unis bzw. Mitglieder der Studentengruppen als Unterstützer.
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ich eröffne ab heute zu jedem Beschluss eines deutschen Parlaments mit rechter Mehrheit einen Thread, in dem ich von "Gesocks" und "rechtem Geschmeiß" schreibe oder aber wir bleiben sachlich und sparen uns sowas. Was denkst Du?Original von Konrad Grimm
Das Gesocks hat gesiegt: Die parlamentarische Vorhut des linken Geschmeiß hat in Hessen eine Rücknahme der Studiengebühren durchgesetzt.
Und da hessische Hochschulen den anderen süddeutschen sowieso den Rang in Ingenieurs- (TU Darmstadt) und Wirtschaftsstudiengängen (Frankfurt) ablaufen, suchen sich unsere Unis einfach die besten aus und schicken den Rest zurückImmerhin: Das sorgt für mehr Platz an den bayerischen und baden-württembergischen Unis. Liebe Hessen, wenn Ihr schon unser Akademiker-Präkariat nehmt - wollt Ihr auch gleich noch unsere Asylanten und unsere Sträflinge haben?
Der Beschluss des Landtags ist übrigens sehr zu begrüßen. Ein derart kompromissloses Bekenntnis zu freier Bildung und Chancengerechtigkeit ist in Deutschland selten geworden!

Beiträge: 910
Registriert: Fr 19. Okt 2007, 16:49
Anfänger
Beiträge: 971
Registriert: So 18. Mär 2007, 09:56
Hier in Münster haben sich schon ein paar Dinge gebessert. Die Bibliothek ist länger geöffnet und es sind wirklich wichtige und hilfreiche Kurse zusätzlich zu Stande gekommen. Außerdem scheint mir die Verwaltung die Beschwerden von Studenten über die Situation ernster zu nehmen. Nun, ich freu mich drauf, bald mehr Platz zu haben, wenn einige Studenten nach Hessen wechseln.
Beiträge: 7718
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:21
Die Universitätsbibliothek Erfurt ist laut CHE-Ranking ist sechstbeste in ganz Deutschland, im studiengebührenfreien Thüringen...
[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Da darf man bezweifeln ob das an den Studiengebühren liegt. Und je weniger Studenten ihr habt um so schwieriger dürfte es eher werden.Original von Baudouin de Billancourt
Hier in Münster haben sich schon ein paar Dinge gebessert. Die Bibliothek ist länger geöffnet und es sind wirklich wichtige und hilfreiche Kurse zusätzlich zu Stande gekommen. Außerdem scheint mir die Verwaltung die Beschwerden von Studenten über die Situation ernster zu nehmen. Nun, ich freu mich drauf, bald mehr Platz zu haben, wenn einige Studenten nach Hessen wechseln.
Beiträge: 7718
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:21
Na gut, Thüringen ist nicht ganz studiengebührenfrei, es gibt einen Semesterbeitrag von 50 Euro, der jetzt aber vom Thüringer Verfassungsgerichtshof gekippt wurde.
[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
[size=85]
[/size]
[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]