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[Pressesaal des Unionsrates] Pressekonferenz des Präsidenten des Unionsrats
Verfasst: So 2. Mär 2008, 19:43
von Fabian Montary
Am Eingang der Tür des Pressesaals des Unionsrates hängt ein Zettel, der auch an die Vertreter der Presse weitergegeben wurde:
Pressekonferenz des Präsidenten des Unionsrates
zu den aktuellen Geschehnissen
Beginn: 2. März 2008, 20:15 Uhr
Verfasst: So 2. Mär 2008, 19:44
von Palin Waylan-Majere
*schmiert sich noch ein Käsebrot und eilt dann zu der Pressekonferenz*
Verfasst: So 2. Mär 2008, 19:49
von Andreas O'Sullivan
geht auch hin
Verfasst: So 2. Mär 2008, 19:50
von Montgomery Scott
*legt in seinem Haus in Vela (wie so oft) die Füße hoch und folgt der Konferenz bei einem Glas Wein und etwas Käse vor dem Fernsehr. Ein erstaunliches Detail: Der Käse lag im Supermarkt einst neben dem, den Waylan-Majere auf seinem Brötchen liegen hat.*
Verfasst: So 2. Mär 2008, 20:04
von vSzP
*schaltet vom klassikradio aufs inforadio um
Verfasst: So 2. Mär 2008, 20:07
von Robert Marshall
Setzt sich in einer der vorderen Reihen und wartet die Pressekonferenz ab
Verfasst: So 2. Mär 2008, 20:15
von Fabian Montary
Ein Presseangestellter des Unionsrates kündigt seinen Präsidenten an. Montary kommt aus der Tür hinter dem Pult und setzt sich an das mittlere Mikrofon.
Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Vertreter aus Öffentlichkeit und Presse,
ich freue mich, dass Sie hierher gefunden haben. Es geht mir in dieser Pressekonferenz um die Vorkommnisse der vergangenen drei Tage.
Unverschämtheit, Verfassungsbruch und zuletzt Amtsanmaßung wurden mir von diversen Vertretern der hohen Unionsorgane vorgeworfen, allen voran, dem selbsternannten Führer der sogenannten Anständigen, Herrn Unionskanzler Dr. Connor. Alles dies weise ich von mir, ebenso die Rücktrittsforderungen von selber Person. Mein Handeln, das Amt des Unionspräsidenten geschäftsführend zu Übernehmen war richtig, was ich Ihnen hier kurz begründen möchte. Wo ist ein Unionspräsident denn anwesend, wenn er sich verbuddelt, vergräbt und sich die Union in seinem Fernsehzimmer in der grauen Kiste anschaut? Wo sehen wir als Bürger denn hier, dass er nicht abwesend ist? Ein Unionspräsident hat Anwesenheit zu zeigen, er hat in der Öffentlichkeit aufzutreten, wenn auch nicht zu offiziellen Anlässen. Wie kann man denn als jemand, der das protokollarisch zweithöchste Amt in diesem Staate innehat, riechen, dass da noch etwas ist. Nein, meine Damen und Herren, es bestand Handlungsbedarf. Eben dieser Anwalt der sogenannten Anständigen in dieser Union, Dr. Connor, ist der größte Gaukler vor dem Herrn. Tritt zurück und macht nichts mehr, obwohl wir noch keinen neuen Kanzler haben und dann setzt er noch einen drauf, indem er den Aktiven hier Rechtsbruch vorwirft, wo es denen, angeblichen Spaltern, nur um die Handlungsfähigkeit dieses Staates geht. Diese war aus meiner Sicht nicht gegeben, denn ich sehe Herrn Galdstone nicht, wie er vor der Glotze hockt und sich das Land im Fernsehen anschaut. Ich sehe nur, dass er in der Öffentlichkeit nicht auftritt. Dass Herr Dr. Connor dort ganz andere Fähigkeiten besitzt, sei ihm zum Vorteil, darf mir allerdings nicht zum Nachteil reichen. Ich habe mich auch mit führenden Staatsrechtlern der Union zusammengesetzt, und sie gefragt, wie sie ein solches Vorgehen bewerten würden. Sie wiesen mich darauf hin, einen Präzedenzfall zu schaffen. Ich sagte, damit hätte ich kein Problem, und wer mich kennt, der weiß das. Jene Staatsrechtler meinten auch, es sei schwierig zu bewerten, dachten aber auch an die Handlungsfähigkeit der Union und betrachten diese als hohes Gut dieses Staates an, anders als andere ganz anscheinend. Auch die Vorwürfe wegen eines möglichen Machtbehelfes zum selbsternannten Kanzlerschaftskandidaten Konrad Grimm weise ich aufs Schärfste zurück, meine Sorge galt jederzeit der Union und ich sehe Herrn Grimm derzeit nicht in der Lage, eine parlamentarische Mehrheit hinter sich zu versammeln und der Union damit wieder Rückhalt zu geben. Das geht vielleicht nach den kommenden Wahlen, aber jetzt noch nicht. Ein Rücktritt kommt für mich, egal von welchem Amt, zu keiner Zeit in Frage. Ein Wort noch zur Ermittlung der connorschen Unionsanwaltschaft. Diese selbst ist rechtswidrig in meinen Augen, hier kommt ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung in Betracht. Das Gesetz über die Unionsanwaltschaft spricht davon, das jene unabhängig vom Unionsministerium der Justiz zu handeln hat. Aufgrund der Ämterkumulation des Unionskanzlers und -justizministers ist das nicht eingehalten. Damit ist das Schreiben des Herrn Dr. Connor gegenstandslos. Ferner wird es nach der Wahl eines neuen Unionsanwaltes eine Anzeige wegen Amtsanmaßung gegen die Person von Herrn Dr. Connor geben. Mit Spannung erwarte ich das Weitere. Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich danke Ihnen für Ihr Ohr, für Fragen Ihrerseits stehe ich nicht zur Verfügung, man hat auch ein Privatleben. Vielen Dank.
Montary steht auf und verschwindet wieder hinter der Tür...
Verfasst: So 2. Mär 2008, 20:19
von Denise M. Connor
Aha...
Verfasst: So 2. Mär 2008, 20:25
von Robert Marshall
Macht sich eilig einige Notizen und verlässt dann schnellen Schrittes den Saal
Verfasst: So 2. Mär 2008, 20:34
von Sean William Connor
Die Unionsanwaltschaft ermittelt neutral, ohne Ansehen der Person und aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse und der vorherrschenden Rechtslage. Sie sammelt sowohl entlastende und belastende Beweise. Gegenwärtig läuft ein Ermittlungsverfahren, ob eine Anklage letztlich erhoben wird kann ich derzeit mit Bestimmtheit nicht sagen.
Aber aus Ihrer Einlassung, Herr Montary, lese ich heraus, dass Sie sich als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren zur Sache nicht äußern wollen. Das werde ich so notieren.