Unionspräsident Gladstone äußert sich zu den politischen Ereignissen
Verfasst: Sa 23. Feb 2008, 12:57
Im Presseraum des Unionspräsidialamtes lädt Unionspräsident Joseph Gladstone zu einer Pressekonferenz, in denen er sich zu den politischen Ereignissen äußert.
Er betritt den Raum.
Guten Tag, meine Damen und Herren.
Ich habe diese Pressekonferenz einberufen, um mich zu der politischen Lage in der Demokratischen Union zu äußern. Ich möchte und werde das tun, obwohl ich mich in meiner Amtszeit bisher bewusst zurückgehalten habe. Allerdings hat die politische Lage dieses Landes einen Punkt erreicht, an dem ich mich dazu verpflichtet fühle, mich zu äußern.
Der Rücktritt von Unionskanzler Sean William Connor kam für die Demokratische Union in hohem Maße überraschend, denn Schlag auf Schlag begann die Suche nach einem möglichen, neuen Unionskanzler und nach einer möglichen, neuen Regierungskonstellation- und Koalition. Wenn der Rücktritt allerdings auch überraschend kam, so möchte ich sagen, dass er angebracht war. Ich möchte mich gar nicht zur Argumentation des Rücktritts äußern und ich möchte mich auch nicht dazu äußern, wer wie in welchem Maße Schuld an der politischen Antriebslosigkeit in der Demokratischen Union trägt, denn aus diesen Streitereien halte ich mich heraus. Es ist aber festzustellen, dass die Unionsregierung von Sean William Connor in vollkommener Antriebslosigkeit versunken war und sich damit dem leider vorherrschenden, politischen Trend unterordnete. Das fiel sicher stark auf, und deshalb ist der Rücktritt angebracht, es handelt sich hierbei um den einzigen, richtigen Schritt. Ich möchte Herrn Connor an dieser Stelle dafür danken - nicht für seine Regierungsarbeit, das geschieht andernorts - sondern dafür, dass er sich letztlich dazu entschlossen hat, zurückzutreten, anstatt am "Sessel zu kleben".
Diese schnell enstandene Situation ist womöglich die Aktivierungsenergie für einen neuen Ruck in unserem politischen Tagesgeschehen, zumindest habe ich die Hoffnung, dass dies so sein wird. Die Frage, die sich nach dem Rücktritt Connors nun stellte, war die Frage nach seinem Nachfolger. Hierzu gab es ja bekanntlich viele Spekulationen und sicherlich auch einige Möglichkeiten. Angeboten haben sich letztlich "nur" Konrad Grimm und Helmut Hennrich. Ersterer wollte eine völlig neue Regierung bilden, letzterer möchte die Kanzlerschaft weiterhin unter Stützung der UFD/SPDU-Koalition führen.
Ich freue mich, dass sich zwei Personen angeboten haben, diese Regierungsbildung zu übernehmen, ebenso wie ich mich freue, dass es zwei kompetente Persönlichkeiten getan haben. Konrad Grimm ist seines Zeichens ein hartnäckiger Oppositionspolitiker und die Eigenschaft der Hartnäckigkeit ist sicherlich zu loben. Helmut Hennrich ist ein sehr sachlicher Politiker und hat sich schnell in der Tagespolitik dieses Landes profilieren könnte.
Die Frage die sich nun für mich stellt, ist schlicht folgende: Wen schlage ich zur Wahl des Unionskanzlers vor? Sie werden sicherlich alle davon überzeugt sein, dass ich mich in eine Richtung entschieden habe. Sie liegen damit nicht falsch, denn ich werde tatsächlich Herrn Hennrich zur Wahl vorschlagen.
Es ist für mich aber auch wichtig, zu betonen, dass das keine Entscheidung war, die sofort gefallen ist, aber ich bin der Überzeugung, dass diese Wahl im Nachhinein zu einer interessanteren Konstellation wird. So sehr ich Herrn Grimm schätze - und das tue ich - bin ich der Meinung, dass dieser Mann so etwas wie der geborene Oppositionspolitiker ist, ich möchte hier nur an das Stichwort der Hartnäckigkeit erinnern. Und wir wissen alle, dass eine gesunde Politik nur durch die Kontrahenz zwischen Opposition und Regierung funktionieren kann.
Die SPDU/UFD-Koalition hat eine stabile Mehrheit, sie wurde bei der letzten Parlamentswahl mit den Stimmen der Wählern so gebildet. Ich möchte den Wähler nicht umgehen und werde es deshalb dieser Regierungskoalition ermöglichen, bis zum Ende dieser Amtszeit weiter zu regieren, eben unter einer Kanzlerschaft von Helmut Hennrich.
Was die nächsten Wahlen angeht, so ist das Ergebnis sicher sehr offen, und ich würde sagen, dass wir da alle gespannt sein dürfen.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Haben Sie Fragen?
Er betritt den Raum.
Guten Tag, meine Damen und Herren.
Ich habe diese Pressekonferenz einberufen, um mich zu der politischen Lage in der Demokratischen Union zu äußern. Ich möchte und werde das tun, obwohl ich mich in meiner Amtszeit bisher bewusst zurückgehalten habe. Allerdings hat die politische Lage dieses Landes einen Punkt erreicht, an dem ich mich dazu verpflichtet fühle, mich zu äußern.
Der Rücktritt von Unionskanzler Sean William Connor kam für die Demokratische Union in hohem Maße überraschend, denn Schlag auf Schlag begann die Suche nach einem möglichen, neuen Unionskanzler und nach einer möglichen, neuen Regierungskonstellation- und Koalition. Wenn der Rücktritt allerdings auch überraschend kam, so möchte ich sagen, dass er angebracht war. Ich möchte mich gar nicht zur Argumentation des Rücktritts äußern und ich möchte mich auch nicht dazu äußern, wer wie in welchem Maße Schuld an der politischen Antriebslosigkeit in der Demokratischen Union trägt, denn aus diesen Streitereien halte ich mich heraus. Es ist aber festzustellen, dass die Unionsregierung von Sean William Connor in vollkommener Antriebslosigkeit versunken war und sich damit dem leider vorherrschenden, politischen Trend unterordnete. Das fiel sicher stark auf, und deshalb ist der Rücktritt angebracht, es handelt sich hierbei um den einzigen, richtigen Schritt. Ich möchte Herrn Connor an dieser Stelle dafür danken - nicht für seine Regierungsarbeit, das geschieht andernorts - sondern dafür, dass er sich letztlich dazu entschlossen hat, zurückzutreten, anstatt am "Sessel zu kleben".
Diese schnell enstandene Situation ist womöglich die Aktivierungsenergie für einen neuen Ruck in unserem politischen Tagesgeschehen, zumindest habe ich die Hoffnung, dass dies so sein wird. Die Frage, die sich nach dem Rücktritt Connors nun stellte, war die Frage nach seinem Nachfolger. Hierzu gab es ja bekanntlich viele Spekulationen und sicherlich auch einige Möglichkeiten. Angeboten haben sich letztlich "nur" Konrad Grimm und Helmut Hennrich. Ersterer wollte eine völlig neue Regierung bilden, letzterer möchte die Kanzlerschaft weiterhin unter Stützung der UFD/SPDU-Koalition führen.
Ich freue mich, dass sich zwei Personen angeboten haben, diese Regierungsbildung zu übernehmen, ebenso wie ich mich freue, dass es zwei kompetente Persönlichkeiten getan haben. Konrad Grimm ist seines Zeichens ein hartnäckiger Oppositionspolitiker und die Eigenschaft der Hartnäckigkeit ist sicherlich zu loben. Helmut Hennrich ist ein sehr sachlicher Politiker und hat sich schnell in der Tagespolitik dieses Landes profilieren könnte.
Die Frage die sich nun für mich stellt, ist schlicht folgende: Wen schlage ich zur Wahl des Unionskanzlers vor? Sie werden sicherlich alle davon überzeugt sein, dass ich mich in eine Richtung entschieden habe. Sie liegen damit nicht falsch, denn ich werde tatsächlich Herrn Hennrich zur Wahl vorschlagen.
Es ist für mich aber auch wichtig, zu betonen, dass das keine Entscheidung war, die sofort gefallen ist, aber ich bin der Überzeugung, dass diese Wahl im Nachhinein zu einer interessanteren Konstellation wird. So sehr ich Herrn Grimm schätze - und das tue ich - bin ich der Meinung, dass dieser Mann so etwas wie der geborene Oppositionspolitiker ist, ich möchte hier nur an das Stichwort der Hartnäckigkeit erinnern. Und wir wissen alle, dass eine gesunde Politik nur durch die Kontrahenz zwischen Opposition und Regierung funktionieren kann.
Die SPDU/UFD-Koalition hat eine stabile Mehrheit, sie wurde bei der letzten Parlamentswahl mit den Stimmen der Wählern so gebildet. Ich möchte den Wähler nicht umgehen und werde es deshalb dieser Regierungskoalition ermöglichen, bis zum Ende dieser Amtszeit weiter zu regieren, eben unter einer Kanzlerschaft von Helmut Hennrich.
Was die nächsten Wahlen angeht, so ist das Ergebnis sicher sehr offen, und ich würde sagen, dass wir da alle gespannt sein dürfen.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Haben Sie Fragen?