
Offener Brief der Unionsaußenministerin und stellvertretenden Unionskanzlerin Denise Marisa Heidenberg-Untrial.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wie Sie vermutlich der Presse entnehmen konnten, sind Unionskanzler Sean William Connor und ich am 17.02.2008 von den Unionsämtern zurückgetreten.
Ich möchte nun in diesem offenen Brief die Gelegenheit nutzen, um Ihnen auch meinen Standpunkt der Sachlage mitzuteilen.
Die Demokratische Union, und das steht ohne Umschweife fest, steckt in einer schweren Krise. Wir sind schon lange nicht mehr die Nummer Eins unter den deutschsprachigen Mikronationen. Lethargie macht sich breit, und es wird gerade einmal das Nötigste getan, um dieses Land wieder nach vorne zu bringen. Nicht die Regierung ist immer der Schuldige, sondern jeder einzelne Staatsbürger dieses Landes hat die Möglichkeit, seine Ziele, Wünsche und Träume in diesem unserem Land zu erreichen.
Wir, die Unionsregierung, hatten neue Visionen, und wollten diese Visionen und Ideen auch umsetzen. Leider trafen wir immer wieder auf Störfaktoren, die dieses leider unmöglich machten. Als Beispiel hierfür sei nur einmal die Föderalismusreform genannt, oder auch der akute Personalmangel im diplomatischen Dienst der Union. Zwei, bzw. drei überaus aktive Minister können dieses Potential, bzw. diesen Missstand nicht bewerkstelligen. Da wir dieses leider immer wieder auffangen mussten, blieben Neuerungen, Innovationen, Ideen und Erweiterungen für unser Land auf der Strecke. Nicht nur das, sie wurden so gar wenn wir dieses angehen wollten von vielen Seiten her torpediert.
Warum, und diese Frage stelle ich mir schon seit langem, verlassen aktive Politiker wie Amber Marie Ford oder Patrick Behrens (um nur zwei von vielen Namen zu nennen) die Demokratische Union? Warum fesselt dieses Land nicht mehr die Massen? Warum sind wir, eines der ältesten und größten Länder unserer Welt nicht mehr an der Spitze? Ich habe darauf meine Antwort gefunden. Die Antwort lautet: Jeder schiebt die Arbeit ab, bzw. auf die Anderen nach dem Motto „Der wird es schon machen“. So aber kommen wir nicht weiter! Der Strudel wird uns immer tiefer reißen, bis wir am Boden liegen.
Wenn nicht Sie liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger dieses Land gestalten, wer dann? Sie sind die Demokratische Union, und Sie sind das Blut in den Adern dieses Landes. Die Regierung selbst kann nur die Venen und Adern frei halten, damit dieses Blut uneingeschränkt fließen kann.
Ein Beispiel dafür kann ich Ihnen gerne geben. Es taucht ein Mann kurz vor den Wahlen auf, greift die Regierung an, lässt sich auf die Liste zum Unionsparlament aufstellen, gewinnt diese Wahl mit einem überragenden Ergebnis. So weit ist das ja alles legitim, und auch nachzuvollziehen. Von diesem Mann allerdings ist schon kurz nach den Wahlen nicht mehr viel zu hören. Von seinen viel gepriesenen Möglichkeiten ist nicht viel übrig geblieben. Als Oppositionsführer schreit er dann und wann noch einmal im UP herum, aber das war es dann auch schon. Können Sie sich vorstellen, wie dieser Mann eine Regierung führen soll, der kurz nach seiner Wahl schon wieder in die Versenkung verschwindet? Genau das nehme ich als Beispiel für Lethargie.
Ich weiß aber ebenfalls dass es nicht fair ist einen von mir hochgeschätzten Kollegen zu kritisieren, wo man selber den Rückzug wählt. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass endlich einmal ein Ruck durch dieses Land gehen muss!
Unionskanzler Connor und meine Person haben es mit allen Kräften versucht, konnten uns aber selber nicht gerecht werden, bzw. wurden immer wieder einen Schritt zurück gestoßen.
Ein wirklich einmaliges Team in der Geschichte an der Regierungsspitze der Demokratischen Union verlässt nun die Bühne der Unionsregierung. Ich selber möchte noch anmerken, dass ich meine Arbeit immer mit viel Freude und Elan für dieses Land verrichtet habe. Mein Dank gilt vor allem dem Regierungsteam, insbesondere Unionskanzler Sean William Connor, der mich immer unterstützt und gefördert hat. Eine großer Dank geht auch an meine Wählerinnen und Wähler.
Wehet Fahnen voller stolz. Machen Sie liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger etwas daraus! Lernen Sie aus den Fehlern und Schwächen der vergangenen Jahre, und packen Sie es an. Gerne bin ich jederzeit Ansprechpartner für Sie alle, wenn Sie meine Hilfe benötigen.
Mir bleibt es nun mich vorab zu verabschieden
Farewell, Ihre

Denise Marisa Heidenberg-Untrial