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Gewerkschaftsmitglieder gehören wohl eher auf den Acker als in den Konzertsaal...

Verfasst: So 3. Feb 2008, 17:11
von vSzP
Zumindest dachte ich mir das, als ich einen Artikel im Spiegel las. Da wollen Postbank, Deutsche Post und Telekom in Bonn eine neue Konzerthalle errichten (die Beweggründe einmal außen vorgelassen) und die Gewerkschaften nutzen dieses Engagement nun in ihren laufenden Tarifverhandlungen.

Aber wenn Unternehmen nichts spenden reden alle wieder davon, wie wenig Global Player mit ihrem Land verbunden sind...

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,532822,00.html

Verfasst: So 3. Feb 2008, 18:48
von Michael Schneider
Es ist ernsthaft zu bezweifeln, dass der Bau eines Festspielhauses Bonn irgendwas bringt, außer die drei Unternehmen wollen auch die nächsten 500 Jahre die Schauspieler bezahlen, egal wieviele Zuschauer kommen.

Es gibt genug Theater und Festspielhäuser in Deutschland und die haben alle mehr oder minder große Probleme mit dem Geld.

Desweiteren sehe ich es genauso wie die Gewerkschafter in dem Fall. Um ein paar Millionen einzusparen werden Leute entlassen...aber für sinnloses Sponsoring ist Geld da?

Verfasst: So 3. Feb 2008, 22:49
von Hajo Poppinga
Da spricht der CDA'ler. ;)

Verfasst: So 3. Feb 2008, 23:11
von Michael Schneider
Ne da spricht der venunftbegabte Mensch. Oder könnt ihr mir erklären was das soll?

Verfasst: So 3. Feb 2008, 23:45
von vSzP
Original von Michael Schneider
Ne da spricht der venunftbegabte Mensch. Oder könnt ihr mir erklären was das soll?
Wo ist das Problem? Soll jetzt die Telekom alle freiwilligen Leistungen zurückfahren nur damit die Mitarbeiter mehr Geld bekommen? Es gibt auch noch andere Interessengruppen, sonst könnte man ja zum Beispiel auch einmal auf die Idee kommen die Gehälter zu kürzen damit die Eigentümer eine höhere Dividende erzielen können. Diese ständige Reduzierung auf Arbeitnehmer muss langsam mal aufhören.

Verfasst: So 3. Feb 2008, 23:47
von Fabian Montary
Die Frage ist: Was bringt das Festspielhaus?

Verfasst: So 3. Feb 2008, 23:48
von Konrad Grimm
Original von vSzP
Es gibt auch noch andere Interessengruppen,
Und warum sollten die Gewerkschaften deren Interessen vertreten statt ihrer eigenen?

Verfasst: Mo 4. Feb 2008, 16:03
von Michael Schneider
Original von vSzP

Wo ist das Problem? Soll jetzt die Telekom alle freiwilligen Leistungen zurückfahren nur damit die Mitarbeiter mehr Geld bekommen? Es gibt auch noch andere Interessengruppen, sonst könnte man ja zum Beispiel auch einmal auf die Idee kommen die Gehälter zu kürzen damit die Eigentümer eine höhere Dividende erzielen können. Diese ständige Reduzierung auf Arbeitnehmer muss langsam mal aufhören.
ÄH?
Das passiert doch! Und wenn das nicht geht werden Leute entlassen. "Stellenkürzung zur Konsolidierung" oder ähnliches. Oder was meinste was Großfirmen so tun um ihre Aktionäre glücklich zu machen?

Verfasst: Mo 4. Feb 2008, 19:02
von Teri Shark
Original von Michael Schneider
Das passiert doch! Und wenn das nicht geht werden Leute entlassen. "Stellenkürzung zur Konsolidierung" oder ähnliches. Oder was meinste was Großfirmen so tun um ihre Aktionäre glücklich zu machen?
Die simple Frage ist jetzt: Warum sind Arbeitnehmer keine Aktionäre?

Verfasst: Mo 4. Feb 2008, 19:25
von vSzP
Original von Teri Shark

Die simple Frage ist jetzt: Warum sind Arbeitnehmer keine Aktionäre?
Weil sich die Gewerkschaften jahrzehntelang gegen diese Form des Arbeitnehmer-Bonus gewehrt haben und lieber alle vier Jahre ihre Show mit den Arbeitgebern abzogen. Denn wer bräuchte schon eine Gewerkschaft wenn man ohne ein viel größeres Stück vom Kuchen abbekommen würde?