Seite 1 von 2

[PM] Unionsparlamentspräsidentin Ford im Krankenhaus

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 19:53
von Amber Marie Ford
Die Präsidentin des 24. Unionsparlamentes und Unionsvorsitzende der FDU, Amber Marie Ford, die Anfang Januar ihren Stellvertreter Palin Waylan-Majere mit der vorübergehenden Wahrnehmung der Amtsgeschäfte des Parlamentspräsidenten beauftragt hatte und seitdem nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten ist, befindet sich seit diesem Zeitpunkt im Universitätsklinikum in Kamahamea (Westliche Inseln) in stationärer Behandlung. Dies gab ihre Lebensgefährtin Tenessee Rockefeller heute bekannt.

Rockefellers Angaben zu Folge hatte Ford Anfang des Jahres ihren Hausarzt wegen nicht näher bezeichneter, von ihr selbst jedoch als "nebensächlich" eingeschätzter Beschwerden aufgesucht, dieser habe sie zur weiteren Untersuchung sofort in das Universitätsklinikum eingewiesen, wo sie seither stationär behandelt würde.

Ihr Zustand sei zum Zeitpunkt der Einlieferung lebensbedrohlich gewesen, mittlerweile sei sie jedoch nicht nur über den Berg, sondern bereits auf dem Weg der Besserung, und würde das Krankenhaus in den nächsten Tagen verlassen können.

Ob sie die Ausübung ihrer politischen Ämter wieder aufnehmen werde, sei jedoch noch nicht klar, so Rockefeller weiter. Die Ereignisse der letzten Wochen hätten einen daramtischen Einschnitt in ihrem Leben markiert, in Folge dessen sie dieses neu überdenken, und in Zukunft in wesentlichen Punkten anders strukturieren wolle.

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 19:57
von Fabian Montary
Montary fragt sich, warum Ford einen Kurpfuscher als Arzt aufgesucht hat...

Dann wünsche ich gute Besserung.

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 20:05
von vSzP
Ich wünsche Ihr gute Besserung. Frau Amber Marie Ford ist eine streitsame Frau dessen Fehlen in der rat***nischen Politik eine große Lücke hinterlassen würde.

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 20:09
von Denise M. Connor
Ich wünsche ebenfalls, auch im Namen der Regierung der Demokratischen Union alles erdenklich Gute, und wir hoffen auf baldige Genesung.

Verfasst: Sa 26. Jan 2008, 00:47
von William Butcher
Jetzt krankt nicht nur die Regierung, sondern auch noch die Legislative.

Verfasst: Sa 26. Jan 2008, 08:00
von Verbe
Ich wünsche Frau Ford gute Besserung!

Verfasst: Sa 26. Jan 2008, 12:24
von Helmut Hennrich
Gute Besserung auch von mir an Frau Ford.

Verfasst: Sa 26. Jan 2008, 14:50
von William C. Ashcraft
Gute Besserung Mrs. Ford. Ich hoffe Sie kehren bald wieder in die aktive Politik zurück. Streitbare Frauen wie Sie braucht unser Land!

Verfasst: Sa 9. Feb 2008, 11:36
von Amber Marie Ford
Am 09. Februar 2008 veröffentlicht die Unionspolitikerin Amber Marie Ford eine Videobotschaft, welche sie vor einem Bücherregal im Arbeitszimmer ihres Strandhauses in Saint-Tropez (ehem. Waipahu Beach) auf den Westlichen Inseln stehend, mit ihrer Lebensgefährtin Tennessee Rockefeller an ihrer Seite, hat aufzeichnen lassen:

Meine lieben Mitbürger,

es gibt Momente, Ereignisse und Entwicklungen im Leben eines Menschen, die diesen prägen, die seine Sicht auf die Welt und sein Leben darin prägen und grundlegend verändern. Die ihm zeigen, dass er auf einem für ihn falschen Weg war, das was ihm richtig und wichtig schien für ihn gegenüber anderen Dingen doch eher nachrangig ist. Das er im Leben die falschen Prioritäten gesetzt hat. Auch ich habe ein solches Erlebnis gerade hinter mir.

Schon seit Ende des letzten Jahres hatte ich mit Schüben schwerer Kopfschmerzen, mit Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen zu kämpfen. Ich schenkte dem keine Beachtung, behandelte die Symptome mit Mitteln aus der Hausapotheke und verwandt all meine Kräfte darauf, weiter zu funktionieren. Erst Anfang Januar 2008 suchte ich schließlich meinen Hausarzt auf, der mich nach Befragung und Untersuchung sofort zur Kernspintomografie in das Universitätsklinikum Kamahamea überwies, wo sich sein Verdacht bestätigte: ein Gehirntumor. Unbehandelt wären mir nur noch Wochen geblieben.

Dank gerade noch rechtzeitiger Diagnose, Operation und Therapie habe ich den Tumor besiegt, doch der Schrecken darüber, kurz vor dem Ende meines noch jungen Lebens gestanden zu haben bleibt, ebenso die vielen Gedanken, die mir während langer Stunden, Wochen und Tage in dieser Zeit durch den Kopf gegangen sind. Ich denke, die Krankheit war ein klares Signal, jedenfalls aber eine Chance für mich, mein Leben zu überdenken und zu ändern.

Mir ist klar geworden, dass die Politik mich nicht mehr erfüllt. Es gibt so viele Dinge im Leben zu tun, zu sehen und zu erleben, und das jeden einzelnen Tag. Ich habe sie stets hinter meinen Aufgaben in der Unionspolitk hintangestellt, ich habe darüber verlent zu leben, vergessen was es bedeutet zu leben. Erst die Angst es zu verloren, das Wissen es fast verloren zu haben, haben mir gezeigt, was alles noch vor mir liegt.

Aus diesem Grund habe ich während meiner Therapie den Entschluss gefasst, mich aus der Unionspolitik zurückzuziehen. Ich werde sowohl mein Mandat im Unionsparlament niederlegen, als auch als Unionsvorsitzende der FDU zurücktreten, um mich in Zukunft ganz den schönen Dingen des Lebens widmen zu können. Allem voran dem Zusammensein mit meiner großen Liebe Tennessee Rockefeller, aber auch den schönen Künsten, meinen Freunden, der Natur, alten und neuen Hobbys und Interessen.

Beruflich werde ich zunächst in meiner Anwaltskanzlei weiterarbeiten und meine laufenden Mandate zu Ende führen. Anschließend werde ich mich Unionsparlament und -rat für eine Wahl an das Unionsgericht zur Verfügung stellen. Gerne werde ich auch am Wiederaufbau der juristischen Ausbildung in der Demokratischen Union mitwirken und einem Ruf auf einen rechtswissenschaftlichen Lehrstuhl folgen - vorausgesetzt, er kommt von einer personell wie organisatorisch stark aufgestellten und aktiven Hochschule. Meine Kräfte und meine Zeit sind mir zu schade, sie an einer kränkelnden Kleinstuniversität aufzureiben, welche keine Garantie für einen dauerhaften und erfolgreichen Lehrbetrieb bieten kann.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Freunden, Gegenspielern und anderen Weggefährten, die mich durch eine rund achtzehnmonatige Laufbahn in der Landes- und Unionspolitik begleitet haben bedanken. Es war trotz meiner Einsicht, dass das Leben einer Spitzenpolitikerin nicht mehr das Leben ist, das ich weiter führen möchte eine großartige Zeit, an die ich viele schöne Erinnerungen und verdienten Stolz auf gemeinsam erreichte Erfolge zurückbehalte.

Dennoch ist es für mich an der Zeit, einen Neuanfang im Leben zu beginnen. Denn ich habe noch viel vor... ;)

Verfasst: So 10. Feb 2008, 21:40
von Natalie von Matahari
Schade, aber dennoch ein verständlicher Schritt. :(