Die verschwundenen Leichen von Schwarzenberg
Verfasst: So 13. Jan 2008, 11:26
Immer, wenn man neue Greultaten über das DDR-Unrechtsregime hört, hofft man, dass nun endlich der Grund des Schreckens erreicht ist und es schlimmer ja garnicht mehr geht. Die Foltertaten in Stasi-Knästen, angeschossene Jugendliche, die stundenlang im Niemandsland der innerdeutschen Grenze liegen bleiben - DDR-Ärzte kümmern sich nicht drum / der westdeutsche Notarzt würde sich nur selbst in Todesgefahr bringen wenn er zu helfen versucht - bis sie verbluten, unzählige weitere Verbrechen im Namen des real existierenden Sozialismus zeigen die Grausamkeit dieses Regimes.
Das Flüchtlinge selbst nach ihrem Tod für den Staat nur Dreck und eine Last bedeuten, zeigt folgender Fall. Das Recht der Toten und der Angehörigen auf eine würdevolle Beerdigung ist vielen Flüchtlingen verwehrt geblieben. Wer möchte schon irgendwo einfach so verscharrt werden? Welche Angehörige möchte nicht wissen, wo vielleicht Bruder, Vater, Mutter oder Schwester ihre letzte Ruhestätte haben?
Das so mit Toten umgegangen wird, zeigt wieder einmal das Perverse, das Kranke an der DDR. Wie muss ein Staat ticken, wenn er selbst im Tode seinen Feinden keine Würde geben kann? Ja, wenn er selbst im Tod seine Feinde verachtet?
Das Flüchtlinge selbst nach ihrem Tod für den Staat nur Dreck und eine Last bedeuten, zeigt folgender Fall. Das Recht der Toten und der Angehörigen auf eine würdevolle Beerdigung ist vielen Flüchtlingen verwehrt geblieben. Wer möchte schon irgendwo einfach so verscharrt werden? Welche Angehörige möchte nicht wissen, wo vielleicht Bruder, Vater, Mutter oder Schwester ihre letzte Ruhestätte haben?
Das so mit Toten umgegangen wird, zeigt wieder einmal das Perverse, das Kranke an der DDR. Wie muss ein Staat ticken, wenn er selbst im Tode seinen Feinden keine Würde geben kann? Ja, wenn er selbst im Tod seine Feinde verachtet?