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Studieren lohnt sich nicht

Verfasst: So 6. Jan 2008, 23:16
von Konrad Grimm
Zu diesem Ergebnis kommt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die allermeisten Studienfächer sind demnach Draufzahlgeschäfte.

Verfasst: So 6. Jan 2008, 23:29
von Baudouin de Billancourt
Tja, man verliert eben ca. 6 Jahre (was das Einkommen angeht). Auch wenn sich das Studium für WiWis lohnen soll - das Ergebnis der Studie ist kein Wunder, wenn man bedenkt, wieviele Diplom-BWLer irgendwann Jobs nachgehen, die eigentlich jeder Industriekaufmann genauso gut bewältigen könnte.

Verfasst: So 6. Jan 2008, 23:41
von Palin Waylan-Majere
Sieht man es strikt ökonnomistisch, mag das sogar stimmen.
Aber: ist die Uni nicht auch in gewisser Weise ein Heiratsmarkt? Ein Ort an dem Freundschaften, Netzwerke etc. entstehen? Oder wo man sich politisch engagieren kann und damit in diese Richtung einen Karriereeinstieg finden kann? Und nicht zuletzt: wer will denn die Erfahrung des Studentenlebens missen, um am Ende des Lebens sagen zu können, er hätte 2,7 % mehr Rendite gehabt?!

Außerdem gibt es Berufe, die man ohne Studium gar nicht ausüben kann. Manche Beamtenberufe oder Lehrer nur als Beispiel.

Verfasst: Mo 7. Jan 2008, 00:19
von Madonna Ritchie-Ashcraft
Original von Palin Waylan-Majere
Außerdem gibt es Berufe, die man ohne Studium gar nicht ausüben kann. Manche Beamtenberufe oder Lehrer nur als Beispiel.
Das ist so nicht ganz richtig. In Kassel habe ich die Staatliche Prüfung für Lehrer der Bürowirtschaft und Lehrer der Textverarbeitung mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen. Wäre ich nicht nach NRW gezogen, hätte ich dieses hier *klick* ** noch gemacht und wäre während der Ausbildung Beamter auf Widerruf - und das ganz ohne Studium ;) Aber bis die Höchstgrenze von 40 Jahren erreicht ist, ziehe ich zurück nach Hessen und mache das noch :D

** siehe auch Download "Informationsblatt über die Ausbildung zum/zur Fachlehrer/in (PDF, 42 kB)".

Verfasst: Mo 7. Jan 2008, 09:41
von SRM
Speziell wenn man die Studiengebühren (in BaWü 500 EUR/Sem. + 111 EUR Studentenwerksbeitrag/Sem.) hinzunimmt, lohnt sich mit Sicherheit nicht jedes Studium. Zählt man die Opportunitätskosten durch das Nicht-Arbeiten hinzu, so wird man eine Weile ackern müssen, um diesen Spass auszugleichen. Hat man während dem Studium noch Bafög bezogen, wirds ja erst richtig lustig ;)

Verfasst: Mo 7. Jan 2008, 13:22
von Fabian Montary
Ich studiere doch aber nicht nur für den maximalen buchhalterischen Gewinn...

Verfasst: Mo 7. Jan 2008, 13:49
von Matt Suchard
Da ich neben dem Beruf studiere kann ich das nicht unterschreiben. Bei mir wird es sich schon in wenigen Jahren auszahlen. :)

Verfasst: Di 8. Jan 2008, 00:37
von Konrad Grimm
Original von Matt Suchard
Da ich neben dem Beruf studiere kann ich das nicht unterschreiben.
Ich auch. Und ich studiere zudem ja noch Wirtschaftsrecht. Hach, diese Studie ist wie für mich geschrieben... :D

Verfasst: Mi 9. Jan 2008, 00:12
von Matt Suchard
Hehe...Gott sei Dank kann niemand wirklich meckern, da man ja in Deutschland weiß Gott nicht zum Studium getrieben wird.

Diesen Herbst geht es übrigens zum vom Unternehmen finanzierten MBA nach Madrid, wo ich nebenbei noch mein Gehalt bekomme. Sorry für's Prollen, aber bei so viel Stress hier, muss sich das auch irgendwo mal auszahlen. ;)

Verfasst: Mi 9. Jan 2008, 00:42
von Konrad Grimm
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