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Wirds ein neues wouded knee?
Verfasst: Mo 24. Dez 2007, 09:55
von Thorgal Aegirsson
Eigentlich komisch dass keiner was schrieb darueber, kam da nichts rueber in den nachrichten in deutschland?
was meint ihr, was wird daraus, ein neues "little bighorn" oder eher ein "wounded knee" oder nur ein "waco"???
einmal klicken
oder halt hier
Verfasst: Mo 24. Dez 2007, 13:43
von Stanislav Goldmann
Laut Kommentaren in den blogs eher ein PR-Gag eines Aktivisten, aber klingt spannend, wenn es wirklich mal so käme ...
Verfasst: Mo 24. Dez 2007, 14:44
von Thorgal Aegirsson
auf anderen seiten waren die kommentare unterschiedlich...
jedenfalls war ja klar das chves und co sehr daran interessiert sind das land anzuerkennen...
ob sie kein problem mit den ansichten von mr. means haben...
und vor allem von seiner taetigkeit in nicaragua...

Verfasst: Mo 24. Dez 2007, 15:38
von Amber Marie Ford
Es gab doch schon einmal jemanden - einen Autohändler, glaube ich?! - der sich mit seinem Grundstück von den USA losgelöst und einen unabhängigen Staat proklamiert hatte. Die US-Behörden haben das zunächst nicht ernst genommen, bis sich Druck der "anständigen" Spießbürger regte, weil er natürlich auch keine Steuern mehr zahlte, woraufhin auf Verlangen des Pöbels das FBI anrückte und dem Ganzen ein Ende setzte.
Greift die US-Regieurng jetzt nicht massiv gegen diesen Spaß durch, ist das ein weiterer Beleg für den Rassismus in der westlichen Welt: Weiße müssen sich an die Gesetze halten, Indianer genießen Idiotenfreiheit... :rolleyes:
Verfasst: Mo 24. Dez 2007, 15:42
von Konrad Grimm
Seit Waco sind die US-Behörden leider recht gut auf bewaffnete Rebellionen vorbereitet.
Verfasst: Mo 24. Dez 2007, 18:10
von Montgomery Scott
Original von Amber Marie Ford
Greift die US-Regieurng jetzt nicht massiv gegen diesen Spaß durch, ist das ein weiterer Beleg für den Rassismus in der westlichen Welt: Weiße müssen sich an die Gesetze halten, Indianer genießen Idiotenfreiheit... :rolleyes:
So ein Unsinn. Die Indianerterritorien wurden erst durch einen Vertrag US-Territorium. Da ist es doch einleuchtend, dass die Indianer das auch wieder zurücknehmen können, während es bei einem Autohändler, der ein Gebiet unter US-Recht erworben hat, nicht so einfach ist.
Verfasst: Mo 24. Dez 2007, 20:16
von Oliver von Palm
Es kommt darauf an, was in den Verträgen steht. Regelt der Vertrag, dass die Territorien die USA nicht verlassen dürfen, dann gitl das auch heute.
Verfasst: Di 25. Dez 2007, 08:19
von Thorgal Aegirsson
ich glaube deren vertrag ist so, dass wenn er gekuendigt ist die lakota washington dc nicht mehr unterstehen, der kuendigungsgrund besteht bereits seit ueber 100 jahren, aber besser spaeter als gar nicht...
means richtet sich an die kuerzlich von der uno, (gegen den willen der usa) verabschiedete resolution ueber
indigene voelker...
die lakota haben shon mal terz gemacht in der 70ern, eine gruppe bewaffneter indianer hat wounded knee uber 2 monate besetzt gehalten, es gab todesopfer, unter anderen war auch russel means dabei...
in anbetracht dieser faktoren, nichteingehaltene vertraege, un resolution, die bereitschaft lakota country von anderen anzuerkennen (besonders von staaten wie venezuela, iran, nord korea, kuba und anderen nur um den amis ein reinzuwuergen, und nicht zuletzt dank schneller medien wirds nicht so sehr eifach... also das schlimmste was die us regierung macht ist da mit gewalt vorzugehen.
hoffentlich bleibt das nicht nur ein pr geck fuer mr means, wer weiss vielleicht spielt er wieder in einem film oder kandidiert wieder irgendwo fuer ein amt... :rolleyes:
Verfasst: Di 25. Dez 2007, 08:24
von Thorgal Aegirsson
Original von Oliver von Palm
Es kommt darauf an, was in den Verträgen steht. Regelt der Vertrag, dass die Territorien die USA nicht verlassen dürfen, dann gitl das auch heute.
ja aber wenn der vertrag gekuendigt wird, dann ist es egal was drinn steht oder? die meisten bedingungen der ueber 30 vertraege zwischen den lakota und der us regierung, wurden bereits vor 100 jahren nicht eingehalten, damit ist die kuendigung doch berechtigt... denke ich jedenfalls, aber da auf dem gebiet gold und erdoel vorkommt werd die regierung das niemals zulassen, und auf die gerichtsverhandlung bion ich mal gespannt, denn so wie es aussieht wird es dort weitergehn
Verfasst: Di 25. Dez 2007, 09:33
von Oliver von Palm
Wir bewegen uns hier leider nicht im Privatrecht, sondern im Völkerrecht. Und da zählen in erster Linie Fakten. Können die Lakota also ihre Unabhängigkeit gegen die USA verteidigen, ihren Souveränitätsanspruch also durchsetzen, dann gilt das, völlig egal, was in irgendwelchen Verträgen steht. Können sich die USA aber durchsetzen, dann gilt das, unabhägnig vom Geschreibsle.