
Um die Geburt des Heilands ehrfurchtvoll zu begegnen, gehen die Bewohner der nördlichen Dörfer um Fort Harboth in der Nacht vor Heiligabend in die Kirche um Buße abzutun. Die Abkehr von Gott wird durch die Buße umgekehrt. Des Heilands Niederkunft wird so eine ganz besondere Ehre erwiesen.
Diese Tradition wird in erster Linie von den Alten gelebt. Viele jüngere Bewohner - gerade die jungen Männer ohne Arbeit aber in der Verpflichtung stehend, eine Familie zu ernähren - betrinken sich lieber am Vorabend des Weihnachtsfestes.
Konsum und "Party" stehen auch hier hoch im Kurs bei den Jugendlichen. Trotz knapper wirtschaftlichen Verhältnisse leisten sich junge Harbothesener eine Menge zu Weihnachten und zelebrieren heute eher einen Kult um Geschenke als um die Krippe.
Dieser Trend ist auch in anderen Unionsbezirken zu beobachten...