Erst Computerspiele und dann das...
Verfasst: Di 30. Okt 2007, 00:24
Nachdem Herr Prof. Pfeiffer, seines Zeichens Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, die Medienverwahrlosung anprangert und die Computerspiele für zahlreiche Gewaltdelikte und die Verrohung der Jugendlichen verantwortlich macht bin ich gespannt wie er den folgenden Artikel aus Russland erklären würde:

- Lebenslang für "Schachbrett-Mörder"
Russe wegen 48-fachen Mordes verurteilt
Der als "Schachbrett-Mörder" bekannte russische Serientäter Pitschuschkin ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er wurde des 48-fachen Mordes schuldig befunden. Eigentlich wollte er 64 Menschen töten - so viele, wei ein Schachbrett Felder hat.
Nach der Urteilsverkündung fragte Richter Wladimir Ussow den Angeklagten in Moskau, ob er alles verstanden habe. "Ich bin nicht taub", sagte der 33-Jährige, der das Urteil mit einem schwachen spöttischen Lächeln entgegennahm. Bei der Verkündung waren auch zahlreiche Angehörige der Opfer des Serienmörders anwesend.
"Irrer von Bisewski"
Pitschuschkin hatte als "Irrer von Bisewski" Schlagzeilen gemacht, weil er seine Opfer zumeist mit einem Hammer in dem gleichnamigen Moskauer Park tötete. Im Juni 2006 wurde er festgenommen.
Pitschuschkin hatte die Morde vor Gericht zugegeben und sich gebrüstet, insgesamt sogar 63 Menschen getötet zu haben. Der ehemalige Supermarktangestellte begründete seine Taten unter anderem damit, dass er die Seelen der Getöteten habe einfangen wollen und Lust am Töten verspürt habe.
Laut Anklage wollte Pitschuschkin den "Rekord" des 1992 zum Tode verurteilten und hingerichteten russischen Serienmörders Andrej Tschikatilo brechen. Tschikatilo gab die Tötung von mehr als 50 Menschen zu. Mittlerweile werden Todesstrafen in Russland nicht mehr vollstreckt.
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