T-Offline
Verfasst: Fr 26. Okt 2007, 09:59
Gestern war - ab 16 Uhr so ungefähr - ich offline. Offline gesetzt von T-Online, meinem Provider, gleichermaßen digital entmannt, auf eine analoge Diät gesetzt.
Nicht weiter schwierig, war mein Kalender für diese Zeit doch mit Ersatzdrogen gefüllt - ein Kabarett, ein Treffen mit Freunden, von denen einer heiraten will, nein, er will es nicht, seine Freundin will es, wir reden es ihm gerade aus, es ist schwierig, aber es lenkt einen von einem zuhause ab das als digitale Einsiedelei ohne Internet-Anschluß da meiner harret.
Irgendwann doch musste ich in den Apfel, den sauren, beissen, und kehrte zurück. Mein Handy, ein Smartphone, was es im Grunde aber immer noch nicht smart sondern lediglich in seiner Nutzung vielfältig macht, gestatte mir eine Art homöopathischen Internet-Zugriff und informierte mich darüber, das ich bei T-Online anrufen könnte, wenn es denn Probleme gäbe.
Ich muss also eine kostenpflichtige Rufnummer anrufen um einen Dienstleister darüber aufzuklären, das er seine Leistung, die zu erbringen er sich vertraglich hat verpflichtet, gerade nicht erbringt.
Und ich wählte die Nummer, ud siehe da, sie war gesetzestreu angesagt kostenpflichtig und klärte mich darüber auf, das alle Kundenberater leider gerade telefonieren und ich später anrufen sollte und - unerwähnt - bedankte man sich indirekt auch gerade für 62 Cent.
Ich denke, das war der schnelle Todesstoß für die Beziehung, die T-Online und ich 12 Jahre lang führten und die dem Telekommunikationsriesen viel, sehr viel Geld in die unergründlichen Tiefen seiner Taschen spülten.
Ich gehe zum örtlichen Stromanbieter. Der hat nämlich eine Service-Rufnummer mit normaler Ortsvorwahl. Die kostet mich dann nichts, weil im Online-Paket, wie heute üblich, auch eine Festnetzflatrate enthalten ist.
Es war schön mit Dir, T-Online. Leidenschaftslos, aber zuverlässig. Bis gestern abend.
Nicht weiter schwierig, war mein Kalender für diese Zeit doch mit Ersatzdrogen gefüllt - ein Kabarett, ein Treffen mit Freunden, von denen einer heiraten will, nein, er will es nicht, seine Freundin will es, wir reden es ihm gerade aus, es ist schwierig, aber es lenkt einen von einem zuhause ab das als digitale Einsiedelei ohne Internet-Anschluß da meiner harret.
Irgendwann doch musste ich in den Apfel, den sauren, beissen, und kehrte zurück. Mein Handy, ein Smartphone, was es im Grunde aber immer noch nicht smart sondern lediglich in seiner Nutzung vielfältig macht, gestatte mir eine Art homöopathischen Internet-Zugriff und informierte mich darüber, das ich bei T-Online anrufen könnte, wenn es denn Probleme gäbe.
Ich muss also eine kostenpflichtige Rufnummer anrufen um einen Dienstleister darüber aufzuklären, das er seine Leistung, die zu erbringen er sich vertraglich hat verpflichtet, gerade nicht erbringt.
Und ich wählte die Nummer, ud siehe da, sie war gesetzestreu angesagt kostenpflichtig und klärte mich darüber auf, das alle Kundenberater leider gerade telefonieren und ich später anrufen sollte und - unerwähnt - bedankte man sich indirekt auch gerade für 62 Cent.
Ich denke, das war der schnelle Todesstoß für die Beziehung, die T-Online und ich 12 Jahre lang führten und die dem Telekommunikationsriesen viel, sehr viel Geld in die unergründlichen Tiefen seiner Taschen spülten.
Ich gehe zum örtlichen Stromanbieter. Der hat nämlich eine Service-Rufnummer mit normaler Ortsvorwahl. Die kostet mich dann nichts, weil im Online-Paket, wie heute üblich, auch eine Festnetzflatrate enthalten ist.
Es war schön mit Dir, T-Online. Leidenschaftslos, aber zuverlässig. Bis gestern abend.