Eine Erklärung und der Versuch einer Lösung...über GF/OIK/DU und all diese "Probleme"
Verfasst: Mi 10. Okt 2007, 11:18
Ich hatte gestern schon die Schnauze gestrichen voll....und dann stolpere ich heute wieder über GF und OIK Diskussionen.
Ich habe gestern durchaus konstruktive Gespräche mit beiden Seiten geführt. Gespräche um die Argumente beider Seiten zu verstehen, als jemand der seit über 5 Jahren in den MNs ist und viel hier erlebt hat.
Ich möchte nun erstmal einen Exkurs über die Geschichte der GF/OIK usw. machen.
Wir schreiben das Jahr....ich glaube 2003, das BIK, damals geführt von einem gewissen Drck-Sck (hier bekannt als Kauli), war einigen ein Dorn im Auge. Es gehörte zur UVNO (den heute fast vergessenen vereinten Nationen der MN-Welt, mitgegründet von meinem ersten MN-Mentor Axel, Gründer Tir Na nÒgs) und diese galt schon damals nicht mehr als zeitgemäß.
Die Karte sollte selbstständig werden, das jedenfalls haben Menschen gefordert, die wir heute unter anderem als Kuratoriumsmitglieder oder als GF-Gründer kennen.
Meine ID PoF und eine vielleicht gar nicht unbekannte Person bzw. ID namens "Oberster Hirte" waren Generalsekretär (Hirte) und Stellvertreter (meine Wenigkeit) der UVNO und wir mussten eine Lösung finden. Ich habe damals mit entschieden dass das BIK aufgelöst wird und eine neue Organisation namens IOK entstehen soll. Ich habe dafür viel Prügel bekommen und musste auch aufgrund nationalen Drucks meine IDs aufgeben. Trotzdem war ich mir sicher das richtige getan zu haben....und ich bin es bis heute.
Die UVNO wurde totgesagt, lebte aber noch einige Jahre weiter und existiert glaube ich heute noch. Ich bin froh darüber....
Ich habe damals bereits verstanden worum es im Kartenstreit ging....und leider konnte die IOK, die dann als OIK neu gegründet wurde, die Erwartungen der ursprünglichen Ideengeber nicht erfüllen. Die eigentlichen Ideen einer neuen Kartenorga wurden nicht umgesetzt und so war es wieder nur eine Organisation die beliebig Kartenplätze vergab.
Ein Großteil der heutigen GF wollte damals bereits etwas ganz anderes: Eine unabhängige externe Kartenorganisation, die Kartenplätze realistisch vergibt....also nach der Ausgestaltung eines Landes, der Kultur, der "Rasse". Ich befürwortete das und tue es heute noch. Die Menschen, die mehr ausgestalten wollten und nicht nur Politik machen wollten, kamen in Scharen auf diese Karte. Die anderen blieben bei der OIK.
Meine ersten Weggefährten und die Mitspieler die mir am meisten den Weg in die MNs geebnet haben sind heute auf der OIK-Karte und werden dort wahrscheinlich auch ewig bleiben.
Ich habe mich für die GF aus ausgestalterischen Gründen entschieden.
Die Demokratische Union, die damals bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken konnte, hatte stets ein anderes Profil als andere MNs. Sie war eher profillos, eher ein Kunstwerk...sie hatte nicht ein Land, eine Kultur, ein Volks als Vorbild....sondern eine multikulturelle Gesellschaft die sich in einer Union zusammen gefunden hat.
Es war ein symphatisches Kunstwerk in meinen Augen...weil es erfrischend anders und erfrischend erfolgreich war.
Irgendwann entschied sich die Union durch Mehrheitsentscheid für den Wechsel auf die GF-Karte...ein Fehler? Nicht unbedingt.
Heute steht die Union vor einem großen Problem. Länder möchten sich lösen, aus guten Gründen. Die Union dümpelt ohne Profil vor sich hin...das Kunstwerk ist auf der GF-Karte weiterhin ein Kunstwerk das bestaunt wird, aber kaum außenpolitisch beachtet wird, obwohl es einer der größten und mächtigsten Staaten sein müsste. Die Loslöser wollen wie damals die Begründer der IOK-Revolution mehr Ausgestaltung, mehr realistische Kartensim, mehr Außenpolitik, Realismus, Realismus...das stellt sich schwer dar mit einer sehr starren Konstruktion wie der DU. Darum kann ich die Loslöser verstehen.
Doch die Union ist mehr als das was die Loslöser darin sehen. Und übrigens sind einige von denen auch dieser Meinung, was in Gesprächen durchaus rüberkommt. Die Union ist ein gewachsenes Konstrukt, das Krisen eher durchstehen kann wie ein junges oder sehr wenig aktives Land. Durch viele Mitspieler ist es an sich gewachsen, an seiner großen Zahl von Spielern und auch an seinen Krisen. Daher wird die Union auch diese Krise überstehen können...doch um welchen Preis?
Ich habe gestern lange überlegt ob ein neues Profil eine gute Idee ist. Ich hörte von Ideen aus der Union eine Art EU zu machen...das fand ich interessant. Die Idee der Union ein Profil zu geben, ein klareres Profil, ein Profil mit dem ausgestaltet werden kann, halte ich für positiv. Doch stelle ich mir auch die Frage ob das nötig ist?! Ob die DU überhaupt ein Profil benötigt?!
Es gibt, glaube ich, zwei Möglichkeiten. Die DU kann diese Krise einfach ignorieren und hoffen das die abgespalteten Länder von den Mikronationen nicht anerkannt werden (und das sieht momentan doch eher so aus...dank gewachsener Beziehungen zwischen den GF-Staaten...ein erklärtes Ziel der GF-Mitbegründer!) Ich glaube das würde die DU lähmen. Denn wenn ein neues Freistein und ein neues Imperia anerkannt würden, was passiert mit den Freisteins und Imperias hier? Natürlich könnte man auch einen schwelenden Konflikt simulieren, das wäre ebenso interessant, findet nur meiner Meinung bei den meisten Unionsspielern keine Freunde oder doch?
Diese Lösungen oder Überlegen sehe ich unter Kategorie 1, auch genannt die "GF-Kategorie". Die andere Lösung ist eine Neueintragung bei der OIK. Einer Spielidee die nicht auf realistische Kartensimulationen beruht, sondern eher auf Spielspaß (was nicht bedeuten soll das es das bei der GF nicht gibt!).
Durch diese zweite Lösung hätten wir natürlich einigen IDs die es auf GF und OIK gibt, in die Hände gespielt, den wirklichen Unionshassern, denen die es immer besser wußten. Aber das sollte die Mitspieler erstmal nicht stören. Denn diese Mitspieler gibt es tatsächlich kaum mehr....vielleicht ein paar noch bei den OIK-Staaten (da bin ich nicht mehr so konform drin).
Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen und die beiden zerstrittenen Seiten etwas näher zueinander bringen. Es geht mir nicht darum das Verhalten der ein oder anderen Seite für gut oder schlecht zu bewerten, sondern eine Lösung zu finden. Denn die augenblickliche Situation schreit nach einer Lösung!
Gruß,
Florian
(da mit meinem Namen die wenigsten was anfangen können, ein paar meiner aktuellen IDs: John Robert Waller, Frank Lutner/Angelo Falcone, Nicolas de Montcervide,....)
Ich habe gestern durchaus konstruktive Gespräche mit beiden Seiten geführt. Gespräche um die Argumente beider Seiten zu verstehen, als jemand der seit über 5 Jahren in den MNs ist und viel hier erlebt hat.
Ich möchte nun erstmal einen Exkurs über die Geschichte der GF/OIK usw. machen.
Wir schreiben das Jahr....ich glaube 2003, das BIK, damals geführt von einem gewissen Drck-Sck (hier bekannt als Kauli), war einigen ein Dorn im Auge. Es gehörte zur UVNO (den heute fast vergessenen vereinten Nationen der MN-Welt, mitgegründet von meinem ersten MN-Mentor Axel, Gründer Tir Na nÒgs) und diese galt schon damals nicht mehr als zeitgemäß.
Die Karte sollte selbstständig werden, das jedenfalls haben Menschen gefordert, die wir heute unter anderem als Kuratoriumsmitglieder oder als GF-Gründer kennen.
Meine ID PoF und eine vielleicht gar nicht unbekannte Person bzw. ID namens "Oberster Hirte" waren Generalsekretär (Hirte) und Stellvertreter (meine Wenigkeit) der UVNO und wir mussten eine Lösung finden. Ich habe damals mit entschieden dass das BIK aufgelöst wird und eine neue Organisation namens IOK entstehen soll. Ich habe dafür viel Prügel bekommen und musste auch aufgrund nationalen Drucks meine IDs aufgeben. Trotzdem war ich mir sicher das richtige getan zu haben....und ich bin es bis heute.
Die UVNO wurde totgesagt, lebte aber noch einige Jahre weiter und existiert glaube ich heute noch. Ich bin froh darüber....
Ich habe damals bereits verstanden worum es im Kartenstreit ging....und leider konnte die IOK, die dann als OIK neu gegründet wurde, die Erwartungen der ursprünglichen Ideengeber nicht erfüllen. Die eigentlichen Ideen einer neuen Kartenorga wurden nicht umgesetzt und so war es wieder nur eine Organisation die beliebig Kartenplätze vergab.
Ein Großteil der heutigen GF wollte damals bereits etwas ganz anderes: Eine unabhängige externe Kartenorganisation, die Kartenplätze realistisch vergibt....also nach der Ausgestaltung eines Landes, der Kultur, der "Rasse". Ich befürwortete das und tue es heute noch. Die Menschen, die mehr ausgestalten wollten und nicht nur Politik machen wollten, kamen in Scharen auf diese Karte. Die anderen blieben bei der OIK.
Meine ersten Weggefährten und die Mitspieler die mir am meisten den Weg in die MNs geebnet haben sind heute auf der OIK-Karte und werden dort wahrscheinlich auch ewig bleiben.
Ich habe mich für die GF aus ausgestalterischen Gründen entschieden.
Die Demokratische Union, die damals bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken konnte, hatte stets ein anderes Profil als andere MNs. Sie war eher profillos, eher ein Kunstwerk...sie hatte nicht ein Land, eine Kultur, ein Volks als Vorbild....sondern eine multikulturelle Gesellschaft die sich in einer Union zusammen gefunden hat.
Es war ein symphatisches Kunstwerk in meinen Augen...weil es erfrischend anders und erfrischend erfolgreich war.
Irgendwann entschied sich die Union durch Mehrheitsentscheid für den Wechsel auf die GF-Karte...ein Fehler? Nicht unbedingt.
Heute steht die Union vor einem großen Problem. Länder möchten sich lösen, aus guten Gründen. Die Union dümpelt ohne Profil vor sich hin...das Kunstwerk ist auf der GF-Karte weiterhin ein Kunstwerk das bestaunt wird, aber kaum außenpolitisch beachtet wird, obwohl es einer der größten und mächtigsten Staaten sein müsste. Die Loslöser wollen wie damals die Begründer der IOK-Revolution mehr Ausgestaltung, mehr realistische Kartensim, mehr Außenpolitik, Realismus, Realismus...das stellt sich schwer dar mit einer sehr starren Konstruktion wie der DU. Darum kann ich die Loslöser verstehen.
Doch die Union ist mehr als das was die Loslöser darin sehen. Und übrigens sind einige von denen auch dieser Meinung, was in Gesprächen durchaus rüberkommt. Die Union ist ein gewachsenes Konstrukt, das Krisen eher durchstehen kann wie ein junges oder sehr wenig aktives Land. Durch viele Mitspieler ist es an sich gewachsen, an seiner großen Zahl von Spielern und auch an seinen Krisen. Daher wird die Union auch diese Krise überstehen können...doch um welchen Preis?
Ich habe gestern lange überlegt ob ein neues Profil eine gute Idee ist. Ich hörte von Ideen aus der Union eine Art EU zu machen...das fand ich interessant. Die Idee der Union ein Profil zu geben, ein klareres Profil, ein Profil mit dem ausgestaltet werden kann, halte ich für positiv. Doch stelle ich mir auch die Frage ob das nötig ist?! Ob die DU überhaupt ein Profil benötigt?!
Es gibt, glaube ich, zwei Möglichkeiten. Die DU kann diese Krise einfach ignorieren und hoffen das die abgespalteten Länder von den Mikronationen nicht anerkannt werden (und das sieht momentan doch eher so aus...dank gewachsener Beziehungen zwischen den GF-Staaten...ein erklärtes Ziel der GF-Mitbegründer!) Ich glaube das würde die DU lähmen. Denn wenn ein neues Freistein und ein neues Imperia anerkannt würden, was passiert mit den Freisteins und Imperias hier? Natürlich könnte man auch einen schwelenden Konflikt simulieren, das wäre ebenso interessant, findet nur meiner Meinung bei den meisten Unionsspielern keine Freunde oder doch?
Diese Lösungen oder Überlegen sehe ich unter Kategorie 1, auch genannt die "GF-Kategorie". Die andere Lösung ist eine Neueintragung bei der OIK. Einer Spielidee die nicht auf realistische Kartensimulationen beruht, sondern eher auf Spielspaß (was nicht bedeuten soll das es das bei der GF nicht gibt!).
Durch diese zweite Lösung hätten wir natürlich einigen IDs die es auf GF und OIK gibt, in die Hände gespielt, den wirklichen Unionshassern, denen die es immer besser wußten. Aber das sollte die Mitspieler erstmal nicht stören. Denn diese Mitspieler gibt es tatsächlich kaum mehr....vielleicht ein paar noch bei den OIK-Staaten (da bin ich nicht mehr so konform drin).
Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen und die beiden zerstrittenen Seiten etwas näher zueinander bringen. Es geht mir nicht darum das Verhalten der ein oder anderen Seite für gut oder schlecht zu bewerten, sondern eine Lösung zu finden. Denn die augenblickliche Situation schreit nach einer Lösung!
Gruß,
Florian
(da mit meinem Namen die wenigsten was anfangen können, ein paar meiner aktuellen IDs: John Robert Waller, Frank Lutner/Angelo Falcone, Nicolas de Montcervide,....)