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[GBC] Imperia erklärt Unabhängigkeit
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:18
von GBC Global Broadcasting Corp.
Die Krise um die Unabhängigkeit Imperias, des ehemaligen Unionslandes der Demokratischen Union, ist in der Nacht eskaliert. Wie unsere Korrespondenten in Mixoxa, der Landeshauptstadt, berichten, sollte Imperialkanzler Jonathan von Metternich in der Nacht festgenommen werden. Er konnte sich den Unionssicherheitsbehörden jedoch entziehen. Die genauen Umstände sind, ebenso wie der momentane Verbleib des Imperialkanzlers, noch unklar. Die GBC berichtet, sobald sich neue Erkenntnisse ergeben.
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:19
von GBC Global Broadcasting Corp.
Vor wenigen Minuten erreichte uns ein Videoband des Imperialkanzlers Jonathan von Metternich. Die Berichte über die gescheiterte Arrestierung durch Unionsbehörden entsprechen laut seinen Angaben der Wahrheit:
- Imperianerinnen und Imperianer,
Landsleute!
Wie Sie sicher aus den Nachrichten erfahren haben, hat Unionskanzler Connor heute versucht, mich unter dem Vorwand einer persönlichen Aussprache unter vier Augen in der Imperialkanzlei festnehmen zu lassen, da ich angeblich durch konspirative Sezessionsbestrebungen die Verfassung und die Strafgesetze der Demokratischen Union verletzt haben soll.
Glücklicherweise gibt es auch in den zuständigen Behörden auf Unionsebene treue Imperianerinnen und Imperianer, die unsere gemeinsame Sache nicht unter einem erzwungenen Eid preisgeben. Mein besonderer Dank gilt in dieser Stunde Frau Kreittmayr, die trotz ihrer freisteinischen Herkunft das Ihrige geleistet hat, um meinem Innenminister Rudolph Baader und mir die Flucht vor Connors Schergen zu ermöglichen.
Denn ja, es stimmt: Die Vorwürfe des Unionskanzlers Connor treffen zu. Ich habe Verfassung und Gesetze der Demokratischen Union durch „konspirative“ Tätigkeit zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit Imperias verletzt - wie es mir, Ihnen - uns allen als Imperianern - gemäß den Garantien zusteht, die man uns beim Beitritt zu diesem sich „demokratisch“ schimpfenden Gebilde gegeben hat:
Metternich hält eine Abschrift des Beitrittsvertrags in die Kamera:
Einigungsvertrag Ratelon und Imperia:
§1 Das Staatsgebiet des Vereinigten Parlamentarischen Kaiserreiches von Imperia wird an die demokratische Union Ratelon angeschlossen
§2 Die Demokratische Union Ratelon erhält die volle außenpolitische Kompetenz
§3 Alle Millitäreinheiten werden in die ratelonische Armee eingegliedert.
§4 Imperia wird als eigenständiger Unionsstaat in die demokratische Union Ratelon eingebunden.
§5 Es bleibt den Imperianern als Sonderstatus frei gestellt, ein erbadeliges Landesoberhaupt zu besitzen, welches aber nur repräsentative Aufgaben übernehmen soll.
§6 Personen, die sowohl in Ratelon als auch in Imperia aktiv sind, müssen eine Identität aufgeben, oder ihre zweite nach den Kriterien des Staatsbürgerschaftsgesetzes und des Jahrtausend Konzeptes für eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung anmelden.
§7 Dieser Vertrag tritt automatisch in Kraft, wenn in Ratelon die Verfassungsmäßigen Grundlagen geschaffen wurden, das Parlament ihn ratifiziert hat und die imperianischen Bürger ihn per Volksentscheid angenommen haben. Er kann durch die imperianischen Bürger durch Volksentscheid auch wieder gekündigt werden, wenn sie mehrheitlich wünschen, erneut unabhängig zu werden.
Wir wollen und werden diese Garantien einlösen. Eigentlich hatte die Imperialregierung im Sinn, Ihnen unsere Perspektive für ein unabhängiges Imperia strikt im Sinne von § 7 zur Abstimmung vorzulegen, bevor wir konkrete Schritte ergreifen. Das hat Hilfssherrif Connor verhindert. Er hat Ihnen das Recht genommen, rechtzeitig abzustimmen.
Der Kanzler der Demokratischen Union hat sich damit ohne Not zum Totengräber der Demokratie gemacht. Metternich lächelt - erstmals in der Ansprache - ein ironisches Lächeln.
Wir werden Ihnen die Möglichkeit zur Abstimmung über die Unabhängigkeit Imperias von der DU einräumen, sobald es die Situation zulässt, und ich bin sicher, Sie werden im Sinne der Zukunft unseres Landes für die richtige, die Option für Freiheit und Selbstbestimmung votieren.
Damit Sie jedoch überhaupt Gelegenheit auf eine freie, faire Abstimmung über diese gewichtige Frage erhalten, verkünde ich hiermit kraft meines Amtes als Imperialkanzler und geschäftsführender Imperialverweser folgendes:
Die Republik Imperia in ihren gegenwärtigen Grenzen erklärt sich hiermit für unabhängig und souverän. Sie verbittet sich Einmischung von Seiten der Demokratischen Union sowie ihrer Justiz-, Polizei- und Militärkamarilla in die inneren Angelegenheiten Imperias.
Die Republik Imperia ersucht die Staaten der Welt, die die Rechtmäßigkeit unserer Sache anerkennen, um die unverzügliche Aufnahme diplomatischer Kontakte mit der Imperialregierung und um die Einleitung geeigneter Maßnahmen, welche die Demokratische Union davon abzuhalten vermögen, das Recht des imperianischen Volkes auf Selbstbestimmung weiterhin zu unterdrücken.
Des weiteren fordert die Imperialregierung die Polizisten und Soldaten imperianischer Nationalität im Dienst der Polizei- und Militärorgane der DU dazu auf, sich nicht gegen ihre eigenes Volk und ihre eigene Regierung zu stellen, sondern im Sinne eines freien, unabhängigen Imperia im Einklang mit der Imperialregierung für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in unserem Land zu sorgen und unsere Grenzen gegen das Vordringen bewaffneter Kräfte der DU zu verteidigen.
Imperianer schießen nicht auf Imperianer!
Ich bitte Sie, alle Imperianinnen und Imperianer, durch ein deutliches Zeichen für die Unabhängigkeit unseres Vaterlandes zu setzen und dort, wo Kräfte der DU unsere Bemühungen zu sabotieren drohen, ein Zeichen des gewaltlosen zivilen Ungehorsams zu setzen. Ihr Land braucht Sie in dieser Stunde mehr denn je - und das sind nicht nur die Adligen.
Ich spreche von den Zehntausenden Arbeitern und Angestellten, die seit dem Beginn unserer DU-Mitgliedschaft ihre Arbeitsplätze verloren haben. Ich spreche von den Millionen Steuerzahlern, die unter dem Regiment der DU gelitten haben. Ich spreche von den imperianischen Sozialdemokraten, die von Dowan, Rousseau-Mason, Sandro und Co. verraten wurden; ich spreche von den Liberalen, deren oberste DU-Führerin ihnen eine Unionsnationalidentität und die Staatsbezeichnung "Zauchenland" aufzwingen will. Ich spreche von den Kindern, denen die Union keine Zukunft lässt; von den imperianischen Vesteranern, die die Union praktisch verstoßen hat. Kurzum: Ich spreche von den fast 50 Millionen Imperianerinnen und Imperianern, deren Herz jetzt wieder voller Stolz schlagen kann.
Ihr Land braucht Sie. Ihr Land vertraut Ihnen. Ich wünsche Ihnen und uns Gottes Segen. Wir werden ihn brauchen. Aber wir werden siegen!
Soweit die Ansprache des Imperialkanzlers Jonathan von Metternich, der sich noch immer an einen unbekannten Ort aufhält.
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:24
von Kreittmayr
LIVE ÜBERTRAGUNG AUS DER FREISTEINISCHEN STAATSKANZLEI
Inzwischen ist die Presse versammelt, die Königsfamilie der Marienburger befindet sich in der Staatskanzlei und auch Ministerpräsident Sendlhofer und die Staatsministerin Maier sind bereits in einer Limousine auf dem Weg in die Staatskanzlei. Aufgrund der sich überstürzenden Ereignisse beschließt Sophia Kreittmayr jedoch, dass es unmöglich ist, noch länger zu warten. Sie tritt vor die versammelte Presse, die unter strengen Kontrollen der Sicherheitskräfte und vielfach durchsucht in den Landespressekonferenzsaal vorgelassen wurde. Sie wendet sich an die Journalisten. Die Ansprache wird im Fernsehen übertragen.
Verehrte Versammelte Damen und Herren der Presse,
meine lieben Freisteinischen Landesbrüder und -schwestern,
die Ereignisse heute nacht haben sich wahrlich überstürzt. Sie alle haben die Haftbefehle gegen die imperianische Regierung, die Ausrufung des Staatsnotstandes, und auf Ihrem Weg hierher auch die Barrikaden und Einsatzkräfte in ganz Freistein zur Kenntnis genommen, und ich bin sicher, dass Ihnen dabei genauso mulmig zu Mute war, wie mir derzeit. Staatsmänner aber müssen mutig sein, und genau das will ich jetzt tun.
Unter all diesen sich überstürzenden Nachrichten, möchte ich Ihnen auch gleich die neueste mitteilen: Vor wenigen Minuten hat die Republik Imperia ihre Unabhängigkeit von der Demokratischen Union erklärt. Unsere imperianischen Brüder und Schwester haben sich nach Jahren der Zugehörigkeit von der Demokratischen Union gelöst und befreit. Es war auch höchste Zeit. Die Zugehörigkeit zu einem Staatsverband, der unglaublich bürokratisch und politisch zunehmend handlungsunfähig wurde, der auf der internationalen Bühne kein verlässlicher, und schon gar kein geachteter Partner war, hat dem Imperianischen Volk nicht den Nutzen gebracht, den man sich zum Zeitpunkt des Beitritts versprochen hat.
Ich möchte Ihnen ein Geheimnis verraten: Dem freisteinischen Volk auch nicht.
Das Freisteinische Volk ist in den vergangenen Wochen aufgewacht, es hat erkannt, welcher Fehler durch den Beitritt begangen wurde. Freistein wurde degradiert zu einer Provinz in einem zunehmenden Dünkeln verfallenden Großstaat, in Konflikte hineingezogen, die nicht die seinen sind, von Menschen regiert, die es nur als ihr Sprungbrett in die "große Politik" der Unionsebene betrachteten und benutzten, und die seine Interessen letztendlich verkauften, um ihre eigenen Machtgelüste zu befriedigen. Menschen, die zuletzt vehement für die Zentralisierung der Demokratischen Union und die weitgehende Entmündigung der freiheitsliebenden Freisteiner eintraten.
Hiergegen hat sich eine Volksbewegung gebildet, eine Bewegung, die schließlich Herrn sendlhofer und mich an die Regierung brachte. Wir haben gelobt, Freisteins Interessen hochzuhalten, und genau das werden wir auch jetzt tun.
Meine Damen und Herren, liebe Brüder und Schwestern!
Es ist an der Zeit, dass Freistein seinen eigenen Weg geht, und die zunehmend zur Last gewordene Demokratische Union hinter sich lässt! Es ist an der Zeit, dass das Freisteinische Volk sein Recht auf Selbstbestimmung wahrnimmt und seine Geschicke selbst leitet!
Freisteiner! Ich erkläre hiermit unsere Unabhängigkeit von der Demokratischen Union!
Ich proklamiere hiermit -- das Königreich Freistein!
*sie trinkt einen schluck wasser, während sich im Saal gemurmelt erhebt, dass sich jedoch wieder legt, als die presseleute merken, dass sie erneut zu sprechen anheben wil*
Ich möchte Sie daraufhinweisen, dass nicht damit zu rechnen ist, dass die Unionsregierung diesen Schritt ohne weiteres hinnehmen wird. Aus diesem Grunde habe ich die Kasernierte Staatspolizei, die Landespolizei und die weiteren Sicherheitskräfte, darunter auch patriotische Freisteiner, angewiesen, die Hauptstadt abzusichern, sowie die wichtigsten Fernstraßen und Städte, und die Kasernen der Unionsstreitkräfte. Es gilt eine landesweite Ausgangssperre. Wer sich als Freisteiner berufen fühlt, einen möglichen Gegenschlag der Union abzuwehren, der melde sich telefonisch bei seiner örtlichen Stadtverwaltung, wo auf meine Anweisung hin Rekrutierungsbureaus für eine Sofortmiliz eingerichtet wurden. Die nötige Bewaffnung für diese Maßnahmen verdanken wir im Übrigen einer großzügigen Spende aus dem benachbarten Ausland.
*sie kann sich ein grinsen nicht verkneifen*
Um die Arbeitsfähigkeit der Staatsorgane auch in dieser kritischen Stunde zu gewährleisten, wurden die wichtigsten Personen mit besonderem Schutz versehen, nicht nur hier in Lüderitz. Anton von Freistein, der designierte König unseres Landes, wurde bereits in die Staatskanzlei gebracht, er wird sich unter Umständen selbst in Kürze mit einigen Worten an Sie wenden.
Über alles weitere werden wir Sie im Laufe der Nacht auf dem Laufenden halten.
Ich danke Ihnen -- und möge Gott Sie und Freistein schützen!
Ohne auf irgendwelche Fragen einzugehen, verlässt Kreittmayr eilig den Saal, wo die Journalisten in beklemmter Stimmung zurückbleiben.
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:24
von Konrad Grimm
*murmelt*
Das bedeutet Krieg...
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:26
von Michael Schneider
[so]Das bedeutet eher ein Spielausschlussverfahren.[/so]
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:29
von Georg Friedrich von Jagonburg
Original von Michael Schneider
[so]Das bedeutet eher ein Spielausschlussverfahren.[/so]
[so] DAS bedeutet Kellerkind.

[/so]
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:32
von Konrad Grimm
*steht auf dem freien Platz vor dem Regierungssitz in Imperia; im Hintergrund rennen hektisch Männer auf und ab. Ein landender Militärhubschrauber sorgt für jede Menge Lärm und Wind. Er blickt wutverzerrtem Gesicht in die Kamera eines übermutigen Fernsehteams, die sich vor ihm aufbaut*
"Nein, verdammt nochmal, wir haben sie nicht, sehen sie denn nicht fern?! Diese - Banditen, Terroristen, diese adelige Verbrecherclique, diese Putschisten und Umstürzlinge! Die Demokratie wollen sie beseitigen und die Freiheit und einen neuen Kaiser auf den Thron hieven!
Was? Vertrag? Schwachsinn! Nichtig! Verfassungsbruch!
Keinesfalls werden wir sie ziehen lassen! NIEMALS! NIEEEEMALS! Freiheit, Einheit, Volksherrschaft!
Wenn sie es denn so wollen, dann wird der nächste Einigungsvertrag mit dem Blut der Putschisten und ihrer Kinder geschrieben werden!
Wenn es denn sein muss, dann soll das Schwert entscheiden über Sein und Nichtsein unserer Nation! Auf, zu den Waffen! Wir werden diesen Kampf kämpfen, bis zum letzten Mann und zur letzten Patrone! Und wir werden siegen, Demokratie, Recht und Freiheit mit uns! Und sei es gegen eine Welt von Feinden!"
*ein Soldat legt ihm die Hand auf die Schulter, murmelt: "Wir müssen hier weg!" Grimm flucht, spurtet zum Helikopter*
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:34
von Literoy Goldheart
Herr Metternich bekommt ja nicht einmal eine einfache Verfassungsänderung durch das Herrenhaus. In diesem Sinne habe ich zwar für seine "Hier-kommen-wir" Aktion ein gewisses Verständnis. Aber als Imperianer, der treu zur Union steht, lasse ich mich nicht von einem Pack ewiggestriger Adeliger aus der Union herauslösen.
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:41
von Rudolph Baader
Original von Literoy Goldheart
Herr Metternich bekommt ja nicht einmal eine einfache Verfassungsänderung durch das Herrenhaus. In diesem Sinne habe ich zwar für seine "Hier-kommen-wir" Aktion ein gewisses Verständnis. Aber als Imperianer, der treu zur Union steht, lasse ich mich nicht von einem Pack ewiggestriger Adeliger aus der Union herauslösen.
Herr Goldheart, bei allem Respekt.
Ich möchte, dass sie wissen, dass meine Intention ein freies, unabhängiges Imperia ist, und keine Kaisermonarchie.
Auch wenn es die Propaganda der Gegenseite Glauben machen will, dieser Kampf strebt nach Freiheit von allen Mächten.
Ich werde - höchstpersönlich und mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräften - für ein demokratiches Imperia wirken.
Gleichwohl ist eine repräsentative Monarchie nicht auszuschließen, gibt sie unserem Volk doch Stärke und Identifikation.
Verfasst: Di 9. Okt 2007, 02:42
von Pawlak
Betrachtet schockiert die Geschehnisse.