Vain interessiert es
Verfasst: Do 4. Okt 2007, 23:32
*Peter Vain hält seine Rede zu seiner Kandidatur zum Unionspräsidenten*
*simon*
*simoff* Man möge mir bitte etwäige Rechtschreibfehler und der gleichen verzeihen, da ich das ein wenig in Eile geschrieben habe, da das Internet hier im Studentenheim Heute ziemlich mies ist. Auf einen spannende Auseinandersetzung
Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Zuhörer,
in naher Zukunft dürfen Sie zur Wahlurne schreiten, um eine wichtige Wahl zu treffen. Sie haben das Recht das oberste Figur dieses Staates zu wählen. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich vor einigen Jahren auch das erste Mal den Unionspräsidenten wählen durfte. Es war keine leichte Wahl. Jetzt nicht nur, wegen der Persönlichkeiten die damals zur Wahl standen aber auch einfach eine schwierige Wahl nach der Frage wieso. Wieso sollte ich jemanden Wählen, der doch so wenig Pflichten und Rechte hat. Ist das nicht vergeudete Zeit, wird sich der eine oder andere fragen. Als ich das erste mal zur Wahlurne schreiten durfte, habe ich mich auch diese Frage gestellt und habe überlegt, ob ich nicht einfach besser die Zeit nutzen könnte und mit Freunden wohin fahre, etwas anderes sehe, aber dann habe ich mich genauer mit den Pflichten und Aufgaben dieser Position auseinandergesetzt und gesehen, dass ein Unionspräsident mehr ist, als nur ein Grüßaugust. Er kann Gesetze blockieren, Gedankenanstöße liefern und maßgeblich die Politik und das Leben von uns allen maßgeblich leiten. Mit diesen Vorstellungen vor Augen ist der Unionspräsident mehr als nur eine winkende Ikone eines Staates.
Jedoch wurden in den letzten Monaten Stimmen laut, die davon sprachen, das dieser Staat für sie kein wirklicher Staat sei, sondern ein Kunstgebilde. In Folge dessen wurde die Demokratische Union von einer Terrorwelle erschüttert. Diese Terrorwelle hätte verhindert werden können. Nun werden die sezessionistischen Kritiker der Union sagen: „Ja, lasst uns einfach aus dieser Union raus und es gibt Frieden.“ Diesen Leuten muss man jedoch ganz klar die Stirn bieten und ihnen vor Augen führen, dass das Sähen von Gewalt kein Mittel ist, seinen Willen durchzusetzen. In einer modernen Welt, wie in der wir leben darf Gewalt kein Mittel sein. Wir dürfen auch nicht verlauten lassen, dass man mit Gewalt Erfolg hat. Dies hat zugleich mehrere Gründe.
Zunächst ist das die politische Manifestierung der Bankrotterklärung der Demokratischen Union und käme der Auflösung der Union gleich. Des weiteren stellt sich mir die Frage nach der Vorbildfunktion. Was sind wir für Menschen, wenn wir unseren Kindern zeigen, dass wenn man genug Gewalt anwendet, auch das kriegt was man will. Diese Idee darf nicht Schule machen und muss auch daher in seinen Keimen ersticken. Wir Demokraten, Unionisten, Zukunftsvisionäre dürfen uns nicht klein reden lassen von wenigen Sturköpfen, die für das Volk sprechen, aber das Volk selber nicht sprechen lassen.
An dieser Stelle möchte ich auch direkt meine Vorstellungen darstellen, die ich habe, wenn ich dieses Amt des Unionspräsidenten bekleiden sollte, umsetzen will. Wie schon so oft gesagt, bin ich für eine starke Union mit starken Unionsländern. Dies soll heißen, dass ich den Erhalt der Union nur so weit möglich halte, für so lange, wie die Unionsländer hinter dieser stehen. Dies bedeutet, dass man Gewaltenverteilung innerhalb der Union umstrukturieren muss. So sollten die Länder die Möglichkeit haben einen Großteil ihrer Gesetze selber zu schreiben und zu verfassen. In den meisten Fällen sollte daher Landesgesetz Unionsgesetz überstimmen können, nur in einigen gesondert geregelten Ausnahmefällen sollte dies andersrum sein. Nichtsdestotrotz denke ich bedarf es auch eine Regelung für den Fall, dass ein Land seinen Pflichten nicht nachkommt. Hier darf die Union einschreiten können und dieses Vakuum fühlen. Es muss eine neue Flexibilität geschaffen werden. Ich werde mich bemühen, so weit dies mit der Verfassung möglich ist diese Vorstellungen umsetzen zu können in Form von Dialogen mit den Unionsländern und der Unionsregierung. Diese beiden Ebenen müssen wieder so weit zusammen geführt werden, dass man sich gegenseitig zu hört und austauscht. Man darf nicht gegeneinander arbeiten. Eine politische Konkurrenz innerhalb eines Staates ist ungesund. Sie bringt keinem etwas.
Ich erachte es auch für wichtig, dass die Völker der Demokratischen Union – ein Staat der unweigerlich ein Vielvölkerstaat muss auch seine Völker respektieren. Das heißt sie achten und ihnen Rechte einräumen. So ist es Natur der Sache, dass ein Volk, welches zunächst sich für die Union ausgesprochen hat, auch wieder von ihr abwenden darf. Jedoch ist entscheiden, so finde ich die Wahl der Mittel. Hier muss die Stimme des Volkes sprechen und nicht die von Politikern oder Terroristen. Das Volk muss in einem Referendum klar und deutlich festhalten, dass es nicht mehr zur Union steht, um wieder austreten zu können. Abgesehen von diesem demokratischen Weg, sehe ich keine andere Wahl als diese.
Neben diesen aktuellen politischen Themen sehe ich meine Rolle als Unionspräsident auch darin, eine Anlaufstelle für den Bürger zu sein. Ich möchte dem Unionsbürger mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Ich interessiere mich für die Menschen dieser Nation. Ich erachte jedes Individuum, als eine Figur, die in diesem Staat etwas bewegen kann. Aus diesem Grunde möchte ich für die Unionsbürger eine Brücke zur politischen Macht in diesem Staate sein und ein echter Volksvertreter.

