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[Anfrage] Imperia

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 12:35
von Bodo von Kurzschluss
Der Vertreter der Republik Imperia hat folgende Anfrag an die Unionsaussenministerin gestellt.
1. Ist der Eindruck täuschend, dass das Unionsministerium den Beziehungen zu Wislanien eine besondere Bedeutung zugesteht, und wenn ja, auf welcher sachlichen Grundlage geschieht dies?
2. Welchen konkreten strategischen Vorteil verspricht sich das Unionsministerium für die Demokratische Union von guten Beziehungen zu Wislanien?
3. Welcher Art ist das "Denk- bzw. Mahnmal", das die Unionsministerin in Wislanien einweihen wird?
Das Wort hat die Frau Ministerin.

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 12:45
von Denise M. Connor
Vielen Dank Herr Unionsratspräsident.

Im wesentlichen sind die Punkte schnell beantwortet.

Zu Frage 1.) Der Eindruck, dass ich den Beziehungen zu Wislanien eine besondere Bedeutung zukommen lasse, täuscht nicht. Als Unionsaußenministerin sehe ich meine Aufgaben darin, gute Beziehungen zu nachbarschaftlichen Staaten aufzustellen, diese zu festigen, ggf. zu erneuern und aufzubauen. Die Frage nach der sachlichen Grundlage erübrigt sich durch meine Antwort.

Zu Frage 2.) Der Imperialkanzler sprach die strategischen Vorteile an, die ich mir durch eine gute Beziehung mit Wislanien erhoffe. Ich werde hier mit Sicherheit nicht über regierungsinterne Strategien sprechen, nur so viel sei gesagt, dass die Regierung die nachbarschaftlichen Beziehungen fördern, erneuern, und verbessern möchte, gerade auch in Bezug auf Wislanien.

Zu Frage 3.) Am Donnerstag jährt sich der Tag des rusanischen,- imperianischen Überfalls auf Wislanien. Dem Imperialkanzler dürfte dieses bekannt sein. Das Denk,- bzw. Mahnmal soll als eine Geste für den Frieden zwischen der Demokratischen Union und Wislanien gesehen werden.

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 13:01
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Präsident,

mir seien bitte Anschlussfragen gestattet.

Zu Antwort 1.
Täuscht der Eindruck, dass Wislanien dabei ein Maß an diplomatischer Bevorzugung zuteil wird, dass andere Nachbarn der Demokratischen Union - nennen wir, um nur ein Beispiel zu geben, Großnovarien - nicht genießen? Wenn ja, warum; wenn nein, sieht das Unionsministerin die Verantwortung für das Aufkommen dieses Eindrucks bei sich?

Zu Antwort 2.
Besteht eine DU-Sicherheits- und -Verteidigungskonzeption, in deren Gesamtbild sich Wislanien als Bestandteil einfügt? Gibt es konkrete Zusammenarbeitspläne mit Wislanien, beispielsweise im Verteidigungsbereich?*

Zu Antwort 3.
Wieso hat es das Unionsministerium nicht für nötig befunden, angesichts dieses hochsensiblen Themas die Republik zu konsultieren, wo doch Imperia - wie aus Ihrer Antwort hervorgeht - von diesem Ereignis betroffen ist?

___
*) Ich bitte darum, diese Frage ohne Details zu beantworten, damit sie beantwortbar bleibt.

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 13:15
von Denise M. Connor
Zu Frage 1)
Ich sehe keinerlei Bevorzugung irgendeinses Staates Herr von Metternich. Das Augenmerk lege ich auf tagesaktuelle Politik genau so, wie auf Politik mit Weitsicht. Ich arbeite nach meinem Rahmenprogramm, sprich, nachhaltig und intensiv. Stückwerk liegt mir nicht, so dass ich eine Sache zu Ende bringe, und dann eine nächste beginne. So kann durchaus bei Ihnen der Eindruck entstehen, dass ich bevorzugt behandeln würde. Dieser Eindruck würde Ihnen aber dann auch kommen, wenn ich im diplomatischen Kontakt mit bspw. Großnovarien stünde.

Zu Frage 2)
Herr von Metternich, Sie sind nun schon so lange in der Politik tätig, dass Sie wissen müßten, dass ich Ihnen darauf keine detaillierte Antwort geben kann/darf. Nur so viel zu Ihrer Frage, konkrete Zusammenarbeitspläne gibt es nicht.

Zu Frage 3)
Hier handelt es sich um einen Staatsbesuch der Unionsaußenministerin der Demokratischen Union, nicht um einen Besuch eines imperiansichen Ministers in Wislanien. Hierbei geht es, wie eben schon von mir beantwortet, um die Beziehungen zwischen der Demokratischen Union und Wislanien. Darüber wurden Sie vom Ministerium für äußere Angelegenheiten rechtzeitig informiert, sonst hätten Sie mich ja nicht zur Beantwortung Ihrer Fragen in den Unionsrat gebeten.

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 13:20
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Präsident,

mir seien bitte weitere Anschlussfragen gestattet.

Zu Antwort 1.
Wie oft haben Sie seit Ihrem Amtsantritt Wislanien besucht, wie oft andere Nachbarstaaten der Demokratischen Union?

Zu Antwort 2.
Die besonderen Beziehungen zu Wislanien sind also lediglich zur Verbesserung des Klimas zwischen beiden Staaten gedacht?

Zu Antwort 3.
Da Sie keine Imperialministerin sind, erübrigt sich Ihr gereizter Hinweis.

Sehen Sie den Unterschied zwischen "Konsultation" und "Information"?

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 14:16
von Denise M. Connor
Zu Frage 1.)
Ich habe Wislanien bisher 1x in meiner Amtszeit besucht Herr von Metternich. Eine weitere Auzählung meiner Reisen sind dem Protokoll des auswärtigen Amtes zu entnehmen.

Zu Frage 2.)
Es ist zur Verbesserung des Klimas zwischen Wislanien und der Demokratischen Union gedacht.

Zu Frage 3.)
Die Gespräche haben schon weit vor ihrem Amtsantritt als Imperialkanzler begonnen. Einen Grund für eine Konsultation sehe ich nicht, Informationen wurde gegeben.

Gestatten Sie mir bitte auch eine Frage. Auf was zielen Ihre Fragen genau ab Herr von Metternich? Konkretisieren Sie doch einmal bitte die Fragen auf einem Nenner.

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 14:50
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Präsident,

die Frau Unionsministerin hat offensichtlich das Prinzip der Fragestunde des Unionsrates nicht ganz verstanden. Ich bin ihr keinerlei Rechenschaft schuldig; sie mir, das ist in der Unionsverfassung und der Geschäftsordnung des Hauses so vorgesehen, schon. Die Frau Unionsministerin wird das so zur Kenntnis nehmen müssen.

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 14:54
von Denise M. Connor
Ich hatte ja auch nur eine Bitte geäußert Herr von Metternich, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 14:57
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Präsident,

ich finde die Bitte der Frau Unionsministerin reichlich unverfroren und - um es einmal im schönsten Amtsimperianisch auszudrücken - bescheide sie abschlägig.

Verfasst: Mi 26. Sep 2007, 15:03
von Denise M. Connor
Wird meine Anwesenheit noch benötigt, oder kann ich mich nun wieder meiner Arbeit zuwenden, Herr Unionsratspräsident?