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Tacheles des Unionskanzlers

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:18
von Sean William Connor
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Die Demokratische Union definiert sich als demokratische, soziale und föderale Republik. Das Wort Republik kommt aus dem lateinischen und bedeutet öffentliche Angelegenheit. Ein fundamentaler Bestandteil einer Republik also ist das gesamte Volk an der politischen Willensbildung zu beteiligen. Jede Bürgerinn und jeder Bürger hat das Recht zu wissen was seine Regierung, seine Volksvertreter tun und was sie besprechen.

Die Unionsregierung bemüht sich um eine transparente Politik. Entscheidungsprozesse tragen wir in die Öffentlichkeit und Diskutieren Sie nicht in Hinter- und Raucherzimmern (siehe hier) . Das Aussperren der Öffentlichkeit aus dem Entscheidungsprozess ist eine feige und anstandslose Methode, die eines Demokraten nicht würdig ist. Ich verurteile diese Vorgehensweise.

Eine mutige Regierung muss auch eine Opposition zulassen und diese muss in die Arbeit der Regierung, so gut es geht, eingebunden werden. Die parlamentarische Opposition im Unionsparlament warf, in der gestrigen Erklärung des Herrn Poppingas, der Regierung unausgegorene und inhaltlich mangelhafte Gesetzesanträge, ferner ein schlechtes Kriesenmanagment und allgemeine Handlungsunfähig vor.

Herr Poppinga sieht sich berufen die Union von dieser, meiner, Regierung zu befreien und als gewählter Unionskanzler „primär“ Neuwahlen anzustreben. Was seine sekundären Ziele sind verschweigt uns Herr Poppinga.

Die Opposition unter der gegenwärtigen Regierung, die entschlossen für die Union einsteht, ist sicher nicht einfach. Dennoch ist gerade umso mehr eine Opposition gefragt, die kompetitiver und kooperativer Weise den Menschen eine Alternative zur Regierungspolitik aufzeigt.

Die Vorwürfe, die Herr Poppinga gegen die Regierung erhebt, kommen zurück wie ein Boomrang.

Ich erinnere an das unausgegorene Gesetz zur Föderalismusreform, das den Aktionismus in der Nummerierung der Absätze deutlich macht.

Ich erinnere an das Gesetz zur Wahrung der Ehe, das den liberalen Geist unserer Gesetzgebung vernichten und die Demokratische Union ist 18. Jahrhundert katapultieren wollte.

Doch ich will nicht von eigenen Fehlern ablenken: Bei dem Gesetz über die Unionsstreitkräfte ist der Unionsregierung ein Fehler unterlaufen. Ich werde das Gesetz aus dem Gesetzgebungsprozess zurückziehen. Nicht weil die Opposition jault und heult oder weil ich das Gesetz für schlecht halte. Nein! Das Gesetz wird in dieser Form nicht unterzeichnet werden können, weil es ein bereits bestehendes Gesetz nicht aufhebt, sondern neben diesem stehen würde. Das ein solches Gesetz existiert ist mir im Kabinett schlicht und ergreifend nicht aufgefallen und der zuständigen Fachministerin wohl auch nicht.

Ein weiteren Vorwurf des Herrn Poppinga möchte ich hier vehement zurückweisen: Ein Großteil der Arbeit der Unionsregierung findet Hinter den Kulissen statt. Um auch diese Arbeit in die Öffentlichkeit zu transportieren bin ich gerne bereit einmal die Woche – an jeden Sonntag – eine allgemeine Erklärung zur Arbeit der Unionsregierung abzugeben und darüber hinaus für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Ich waren die Menschen in unserem Land dringend davor Poppulisten und vermeidlichen Heilsbringern auf den Leim zu gehen.

Guten Morgen!

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:28
von Montgomery Scott
:klatsch: Treffende Worte des Unionskanzlers. Schade, dass sich der Mann für die erstbeste Unionsregierung hergegeben hat.

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:32
von Amber Marie Ford
:klatsch: :klatsch:

Schlucken Sie das, Herr Poppinga...

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:34
von Fabian Montary
Wie schön so gut das nur auf den anderen herumgetrampelt wird und die eigenen Fehler so wenig zur Geltung kommen.

Sie rufen in Ihrem Pamphlet ganz zu oberst zu Transparenz auf, relativieren das aber weiter unten, indem Sie sagen, dass der Großteil der Regierungsarbeit hinter den Kulissen abläuft. Der wöchentliche Bericht ist ja wohl ein Witz. Ich möchte als Bürger kontinuierlich Arbeit sehen und das nicht in einem absurden Bericht voller Polemik und Geschwätz.

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:43
von Sean William Connor
Original von Fabian Montary
Wie schön so gut das nur auf den anderen herumgetrampelt wird und die eigenen Fehler so wenig zur Geltung kommen.
Lesen Sie doch mal genauer. Es liegt in der Natur der Sache, das auch die Regierung nicht fehlerlos ist. Wenn Kritik kommt sollte sie auch richtig sein und vom Richtigen kommen.
Original von Fabian Montary
Sie rufen in Ihrem Pamphlet ganz zu oberst zu Transparenz auf, relativieren das aber weiter unten, indem Sie sagen, dass der Großteil der Regierungsarbeit hinter den Kulissen abläuft. Der wöchentliche Bericht ist ja wohl ein Witz. Ich möchte als Bürger kontinuierlich Arbeit sehen und das nicht in einem absurden Bericht voller Polemik und Geschwätz.
Meine letzte Pressekonferenz datiert vom 21.09. und die vorletzte wohl vom 19.09. mit dem wöchentlichen Bericht meine ich einen allgemeinen Wochenbericht /Wochenübersicht zur "Lage der Nation".

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:45
von Fabian Montary
Original von Sean William Connor

Lesen Sie doch mal genauer. Es liegt in der Natur der Sache, das auch die Regierung nicht fehlerlos ist.
Wie gesagt, das geht unter. Wie wäre es denn, wenn Sie die Opposition mal außen vor lassen und eine Analyse nur der eigenen Fehler unternehmen?
Original von Sean William Connor
Meine letzte Pressekonferenz datiert vom 21.09. und die vorletzte wohl vom 19.09. mit dem wöchentlichen Bericht meine ich einen allgemeinen Wochenbericht /Wochenübersicht zur "Lage der Nation".
Und die davor und die davor?

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:48
von Fiete Schulze
Wichtig ist, dass die Regierung wirklich Hand in Hand arbeitet. Sich gegenseitig unterstützt und sich auch gegenseitig mehr kontrolliert. Das wichtigste im Kabinett ist wirklich die Kommunikation. Wenn das klappt, dann kann die Connor-Regierung auch erfolgreich arbeiten.

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:49
von Sean William Connor
Original von Fabian Montary

Wie gesagt, das geht unter. Wie wäre es denn, wenn Sie die Opposition mal außen vor lassen und eine Analyse nur der eigenen Fehler unternehmen?

Und die davor und die davor?
Schauen Sie doch selber nach oder stellen Sie mir (wenn Sie möchten auch über einen Abgeordneten Ihrer Wahl) eine Frage, die ich gerne beantworte.

Verfasst: So 23. Sep 2007, 00:53
von Fabian Montary
Original von Sean William Connor
Schauen Sie doch selber nach
Öffentlichkeitsarbeit nennt man anderes.
Original von Sean William Connor
oder stellen Sie mir (wenn Sie möchten auch über einen Abgeordneten Ihrer Wahl) eine Frage, die ich gerne beantworte.
Ich komme darauf zurück, muss leider noch ein Schreiben an die Unionsanwaltschaft aufsetzen... Nicht wegen Ihnen, seien Sie beruhigt. ;)

Verfasst: So 23. Sep 2007, 01:07
von Montgomery Scott
Original von Fiete Schulze
Wichtig ist, dass die Regierung wirklich Hand in Hand arbeitet. Sich gegenseitig unterstützt und sich auch gegenseitig mehr kontrolliert. Das wichtigste im Kabinett ist wirklich die Kommunikation. Wenn das klappt, dann kann die Connor-Regierung auch erfolgreich arbeiten.
Nicht dieses Kabinett, geschätzter Genosse.