Seite 1 von 1
2007/09/03 Regierungserklärung
Verfasst: Do 20. Sep 2007, 12:33
von Oliver von Palm
Republik Imperia
- Der Sekretär -
Imperialkanzler Metternich hat das Wort für eine Regierungserklärung zum offenen Brief des Unionskanzlers beantragt.
Ich gebe das Wort an den Imperialkanzler.
Verfasst: Do 20. Sep 2007, 13:16
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Sekretär,
Sie alle haben den Offenen Brief des Unionskanzlers an mich gelesen. Ich darf darauf hinweisen, dass dies meine letzte Antwort auf ein Schreiben ist, das im Betreff von der "Unionsrepublik Imperia" spricht. Der Unionskanzler hält sich sicherlich für einen progressiven Sozialdemokraten, deswegen sollte er nicht in Staatsbezeichnungen aus der Vergangenheit schwelgen.
Zur Substanz des Briefes: Der Herr Unionskanzler spricht davon, die Imperialregierung stehe in erheblichem Maße unter dem Einfluss der Kaiserlichen Familie. Das ist falsch: Ich schätze den Rat Seiner Majestät des Kaisers, Seiner Königlichen Hoheit des Kronzprinzen und den anderen Familienmitgliedern, die unserer Nation in Treu und Glauben wie kein anderer Ast des imperianischen Baumes verbunden sind. Die finale Entscheidungsgewalt in allen politischen Fragen obliegt jedoch mir.
Es ist weiterhin bezeichnend, dass die Unionsregierung mir verfassungsfeindliche Bestrebungen vorwirft, ohne einen einzigen Beweis zu nennen. Wie schwach ist dieses Land, dass es die offene Diskussion über eine Zukunft Imperias in der Union nicht aushält, sondern vom Regierungschef höchstselbst der Ruf nach Ruhe, die Aufforderung zum Schweigen und ansonsten ein widerliches Gemisch aus leeren Drohungen, unheilvollen Prophezeihungen und inhaltlich falschen Unterstellungen erschallt?
Die Unionsregierung kündigt an, sie werde mich überwachen lassen: Nun denn, ich habe nichts zu verbergen. Ich stehe zu dem, was ich gesagt habe. Die Drohungen des Kanzlers offenbaren seine Schwäche, sein Ruf an die Justiz offenbart die Schwäche seines Staates. Eine Unionsregierung wie die von Connor, die Fehler über Fehler über Fehler macht, und dann ihre parlamentarischen Lakaien zustimmen lässt, ist auf ein Feindbild angewiesen.
Ich bin bereit, dieses Feindbild zu sein, auch wenn ich kein Feind bin. Ich wünsche mir, dass es der Unionsregierung gelingt, ihre Eloquenz in praktisches Engagement umzusetzen. Nicht zum Schutz meiner Person, sondern zur Stabilisierung der Demokratischen Union. Es wird Zeit, denn seit Anbeginn der Unionsgeschichte war keine Unionsregierung mehr eine solche personifizierte Einladung zum Austritt aus der Union. Selbst der einzelne Unionskanzler Baylor hatte mehr Autorität, mehr Drohpotential und mehr Kompetenz als das gesammelte Kabinett des Unionskanzlers Connor. Wobei ich an dieser Stelle die Unionsministerin des Auswärtigen ein wenig von meiner Kritik ausnehmen möchte: Sie arbeitet immerhin, wenn auch für die falsche Regierung und wenn auch ohne den Mut, den Schwachsinn ihrer Kollegin von Matahari im Unionsparlament abzulehnen.
Die Unionsregierung droht, sie werde ohne Ankündigung zuschlagen. Sie sagt das nicht so direkt, aber sie erinnert mich dabei an ein in die Ecke getriebenes Tier. Der Schlag der Unionsregierung ist in dem Rechtstaat, den sie verteidigen soll, jedoch wertlos: Es wäre die Justiz, die mich überführen müsste, und das geht nicht auf Wunsch eines schwachen Unionskanzlers, so verzweifelt er auch sein mag. Jedes andere Vorgehen wäre seinerseits ein Verstoß gegen die gepriesene Unionsverfassung.
Mein Dienst, Herr Unionskanzler, gilt der imperianischen Nation. Wenn Sie Ihren gegenüber der Union halb so ernst nehmen würden wie ich den meinigen, müsste ich mir viele Fragen gar nicht stellen, auf die ich momentan Antworten suche.
Gott segne Imperia.
Verfasst: Do 20. Sep 2007, 13:31
von Michael Schneider
Original von Jonathan Metternich
Die finale Entscheidungsgewalt in allen politischen Fragen obliegt jedoch mir.
Achja? Das wüßte ich aber. Aber shcon klar, dass sie gerne das Herrenhaus übergehen würden. Und hören sie auf sich hier zum Märtyrer zu stilisieren! Das riecht nach Selbstbeweihräucherung! Und wenn sie der Unuionsregierung vorwerfen sie würde lesen wo es nichts zu lesen gibt dann tun sie das nicht auch selbst mit ihren Terrorverdächtigungen.
Herr im himmel, wen haben wir uns da bloß zum Kanzler geholt!