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Quo vadis, SPDU?
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 02:37
von Montgomery Scott
Vielleicht ist es noch nicht weiter aufgefallen aber durch die Auflösung der PDSR und den Übertritt des Abgeordneten Schulze zur SPDU verfügt die SPDU im Unionsparlament zur Zeit de facto 4 Sitze, was einen der beiden Koalitionspartner überflüssig macht. Auch, wenn die SPDU sicher bald den Zusammenhalt zwischen den Koalitionspartnern betonen wird, ist und bleibt es so, dass Koalitionen Zweckbündisse sind und spätestens der nächste Koalitionskrach das Aus für die überflüssig große Koalition bedeuten könnte.
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 08:58
von Jonathan Metternich Hughes
Spätestens mit dem faktischen Eintritt von Fiete Schulze in die Koalition sollte sie für die UFD untragbar geworden sein.
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:09
von Montgomery Scott
So könnte die Auflösung des Problems auch aussehen.
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:11
von Antonio Sandro
Schwachsinn. Warum sollte eine einzige Mitgliedschaft dazu führen, dass eine Partei "untragbar" werde?
Das wären ja schöne Vorstellungen. Dann trete ich - sollte die UFD nochmals in einer Koalition beteiligt sein - einfach für ein paar Tage der UFD bei. Zumindest solange, bis meine Miitgliedschaft die Partei für den Koaltionspartner "untragbar" gemacht hat ...
Erstmal abwarten, ob sich Herr Schulze überhaupt in der SPDU engagiert bzw. er überhaupt eintritt. Aber die "Tragbarkeit" einer Partei anhand eines Mitgliedes zu machen, das ist schon sehr weit hergeholt.
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:13
von SRM
Original von Montgomery Scott
So könnte die Auflösung des Problems auch aussehen.
Welches Problem eigentlich?
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:14
von Amber Marie Ford
Das sehe ich alles nicht ganz so. Legen wir zunächst die Hand aufs Herz und lassen die Hosen herunter: keine der aus der aktuellen Dreieroalition zu bildenden Zweierkoalitionen hätte die personellen Möglichkeiten, eine starke und kompetente Unionsregierung zu tragen.
Zudem kann es für das Land nur von Vorteil sein, wenn eine Koalition welche vor großen Reformaufgaben steht bzw. diese aktuell bewältigt (Stichwort: Föderalismusreform) bereits über die beteiligten Parteien eine breite Mehrheit der Bevölkerung und des politischen Spektrums miteinbindet
Und endlich bleibt abzuwarten, ob sich die SPR durch den Zusammenbruch der PDSR und vereinzelte Übertritte wandeln wird, und wenn ja in welche Richtung. Vielleicht hat sich ein Herr Schulze z. B., belehrt durch den Untergang der PDSR, ja vom Sozialisten zum Sozialdemokraten gewandelt bzw. ist im Begriff, diesen Prozess zu vollziehen?
Ich lehne sowohl überstürzte Aktionen als auch Vorverurteilungen unbedingt ab.
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:14
von Montgomery Scott
Original von Montgomery Scott
So könnte die Auflösung des Problems auch aussehen.
Dass es in der Koalition seit gestern abend einen Partner zuviel gibt.
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:17
von SRM
Original von Montgomery Scott
Dass es in der Koalition seit gestern abend einen Partner zuviel gibt.
Tut es das? Für mich hat die Koalition lediglich an Substanz und Stabilität hinzugewonnen. Der linke Flügel der SPDU ist lediglich prominenter besetzt als vorher.
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:25
von Jonathan Metternich Hughes
Es ist rührend, wie die Vertreter der Koalitionsparteien sich darum bemühen, den Beitritt des einstigen Sozialistenführers herunterzuspielen; insbesondere bei Frau Ford ist dies jedoch katastrophal scheinheilig. Uns allen klingeln noch die Ohren angesichts Ihrer Verurteilungen der sozialistischen Ideologie, für die Fiete Schulze all die Jahre stand, und sein potentieller Wandel zum Sozialdemokraten ist ein durchsichtiges Manöver, um Zeit für die Koalition zu gewinnen - und eine Mehrheit für den unionistischen, entföderalisierten Einheitsstaat.
Original von Antonio Sandro
Das wären ja schöne Vorstellungen. Dann trete ich - sollte die UFD nochmals in einer Koalition beteiligt sein - einfach für ein paar Tage der UFD bei. Zumindest solange, bis meine Miitgliedschaft die Partei für den Koaltionspartner "untragbar" gemacht hat ...
Mit Ihrer Polit- und Charakterhistorie ließe man sie gar nicht in die UFD; das Problem stellt sich also nicht.
Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:29
von Amber Marie Ford
Original von Jonathan Metternich
Uns allen klingeln noch die Ohren angesichts Ihrer Verurteilungen der sozialistischen Ideologie, für die Fiete Schulze all die Jahre stand, und sein potentieller Wandel zum Sozialdemokraten ist ein durchsichtiges Manöver, um Zeit für die Koalition zu gewinnen - und eine Mehrheit für den unionistischen, entföderalisierten Einheitsstaat.
Meine Meinung über den Sozialismus hat sich keinen Deut gewandelt, aber warum sprechen es Herrn Schulze von vornherein kategorisch ab, dass das Scheitern der lange Zeit von ihm geprägten PDSR als sozialistischer Partei in Abgrenzung zur sozialdemokratischen SPR einen Prozess des Umdenkens in Gang gesetzt hat? Der Schritt seines ehemaligen Parteikollegen Herrn Scott, der in Heroth eine sozialistische Landespartei gründet spricht im Zweifel eher für die tatsächliche Möglichkeit eines Gesinnungswandels bei jenen ehemaligen PDSR-Mitgliedern, die sich nun der Sozialdemokratie anschließen.
Und wenn Herr Schulze und ich in der jüngeren Vergangenheit jemals einer Meinung waren, dann darin, dass es grundlegende Reform des Föderalismus geben muss.