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Studie zum Rechtsradikalismus
Verfasst: Sa 1. Sep 2007, 14:34
von Daniel
http://medpsy.uniklinikum-leipzig.de/pd ... 230605.pdf
In dieser Studie geht zum rechtsradikales Gedankengut in der deutschen Gesellschaft.
Interessant zu lesen, aber an einigen Stellen musste ich doch schmunzeln.
Anteil von Personen mit rechtsextremen Gedankengut
Einstellungspotential unter Parteianhängern
Auf die Frage nach der Beführwortung einer Diktatur
Nichtwähler 5%
Grüne 3%
SPD 4%
CDU/CSU 8%
FDP 10% (!)
Verfasst: Sa 1. Sep 2007, 15:18
von Kreittmayr
Die 10 Prozent gegen wahrscheinlich auf mich. :O
=) =)
Verfasst: Sa 1. Sep 2007, 15:20
von Baudouin de Billancourt
Na, was für eine "Studie"... Angesichts der Art der Fragestellungen kann man auch die Antworten kaum ernstnehmen.
Verfasst: Sa 1. Sep 2007, 15:43
von Daniel
Naja, wenn wir ein Familienfest haben höre ich schon die ein oder ander Parole. Auch von meinen Freunden. Da würde sich aber niemals jemand Nazis schimpfen lassen.
Verfasst: So 2. Sep 2007, 10:25
von Baudouin de Billancourt
Man müsste sich überlegen, ob nicht auch die Autoren viele Meinungen, die sie als Antwort erhielten, teilen. Offensichtlich sind sie der Meinung, es gebe eine homogene Volksgruppe namens "die Ausländer", welche einen einheitlichen Volkswillen besitzt.
Verfasst: So 2. Sep 2007, 11:40
von Oliver von Palm
Diese 10 % Diktaturbefürworter in der FDP sollten sich fragen, ob sie in der richtigen Partei sind.
Verfasst: Sa 8. Sep 2007, 12:12
von Konrad Grimm
Seit der Antike weiss man, dass die Diktatur eine sinnvolle Form der Führung sein kann. Es waren gerade die antiken Republiken, die diese Herrschaftsform etabliert haben, namentlich Athen (mit dem "Strategen" - ein solcher etwa Perikles) und Rom (eben mit dem "Dictator"). Nachfolgeinstitution der Diktatur ist die bis heute erhaltene Notstandsgesetzgebung, in Rom bezeichnet als "senatus consultum ultimum" - de facto überhaupt nichts anderes als eine Diktatur.
Soviel nur zur Aufklärung.
Ich persönlich finde eine Diktatur jedenfalls insofern besser als eine Demokratie, als in jeder Diktatur immerhin einer nicht zu feige ist, sich durchzusetzen. Die westlichen Demokratien sind nichts als die Herrschaft einer Ansammlung verweichlichter Jammerlappen und Sklaven - und bald werden sie vom großen bösen Islamisten gefressen werden, wie sie es verdienen. Er wird sie an ihren Toleranzplakaten aufhängen und mit den Kerzen ihrer Mahnwachen verbrennen.
Verfasst: Sa 8. Sep 2007, 17:13
von Literoy Goldheart
Dem stimme ich nicht zu. Demokratien mögen zuerst weicher, nachgiebiger sein. Ist jedoch der Punkt des Nachgebens überschritten, entwickeln Demokratien in der Wehrhaftigkeit mehr Dynamik als Diktaturen, die ja auch zu einem Gutteil damit beschäftigt sind, sich selbst zu kontrollieren.
Und die Mär vom "gerechten Diktator" ist ohnehin eine Illusion.
Dennoch wäre ich für eine Diktatur... solange ich der Diktator wäre. Und ich wäre ein verdammt guter Diktator.
Ehrlich 8)
Verfasst: Sa 8. Sep 2007, 20:13
von Oliver von Palm
Original von Literoy Goldheart
Dem stimme ich nicht zu. Demokratien mögen zuerst weicher, nachgiebiger sein. Ist jedoch der Punkt des Nachgebens überschritten, entwickeln Demokratien in der Wehrhaftigkeit mehr Dynamik als Diktaturen, die ja auch zu einem Gutteil damit beschäftigt sind, sich selbst zu kontrollieren.
Und die Mär vom "gerechten Diktator" ist ohnehin eine Illusion.
Dennoch wäre ich für eine Diktatur... solange ich der Diktator wäre. Und ich wäre ein verdammt guter Diktator.
Ehrlich 8)
Ich wäre der bessere Diktator, ehrlich

. Einige Mitforisten hätten bei mir auch schon Aussicht auf eine feste Stelle. Fiete würde mein Vorkoster =).
Verfasst: Sa 8. Sep 2007, 20:15
von Literoy Goldheart
Fiete würde meine politische Linie in den Kindergärten durchsetzen helfen.
Kauli würde die Kirchen beaufsichtigen. Denen kann man ohnehin nicht trauen.
Grimm würde meinen Ruhm auf der bundesdiktatorischen Station in der Antarktis mehren, da gibt es viel zu tun
