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Ulrich Mühe ist von uns gegangen

Verfasst: Mi 25. Jul 2007, 11:11
von vSzP
Selten hat mich der Tod eines Schauspielers so sehr berüht wie der von Ulrich Mühe. Mit nur 54 Jahren starb der deutsche Ausnahmeschauspieler an Magenkrebs.

Mit "Das Leben der Anderen" hat Mühe ein nachdenklich-machendes und beachtliches Werk hinterlassen. Nicht nur deswegen werde ich um ihn trauern.

http://www.stern.de/unterhaltung/film/: ... 93791.html

Verfasst: Mi 25. Jul 2007, 11:22
von Oliver von Palm
Ein großer Verlust.

Verfasst: Mi 25. Jul 2007, 12:12
von Amber Marie Ford
"Mühe selbst litt zeitlebens unter den Lebensbedingungen in der ehemaligen DDR."




"Der NVA-Dienst an der Berliner Mauer brachte ihm so heftige Magengeschwüre ein, dass er den Einsatz vorzeitig abbrechen musste. Vielleicht ist sein tödliches Magenleiden sogar auf diese Zeit zurückzuführen."

(Zitate aus dem verlinkten Beitrag auf stern.de)

Auch mehr als siebzehn Jahre nach seinem Ende fordert das Schreckensregime der sich heute "Die Linke" nennenden SED noch Todesopfer. Diesmal das Leben eines Künstlers, der seine Gabe in den Dienst der Aufklärung und Mahnung ob der Grauen des "real existierenden Sozialismus" gestellt hat.

Gysi und Lafontaine, Bisky und Kipping, Wagenknecht und Redler feiern wahrscheinlich. Freiheitsliebende Menschen trauern...

Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 18:06
von Montgomery Scott
Diese Nachricht hat mich echt getroffen. Mühes Darstellung in "Das Leben der Anderen" ist mir tief im Gedächtnis geblieben. Sehr traurig, dass er so früh von uns gegangen ist.

Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 20:22
von Oliver von Palm
Amber Marie Ford
"Mühe selbst litt zeitlebens unter den Lebensbedingungen in der ehemaligen DDR."

"Der NVA-Dienst an der Berliner Mauer brachte ihm so heftige Magengeschwüre ein, dass er den Einsatz vorzeitig abbrechen musste. Vielleicht ist sein tödliches Magenleiden sogar auf diese Zeit zurückzuführen."

(Zitate aus dem verlinkten Beitrag auf stern.de)

Auch mehr als siebzehn Jahre nach seinem Ende fordert das Schreckensregime der sich heute "Die Linke" nennenden SED noch Todesopfer. Diesmal das Leben eines Künstlers, der seine Gabe in den Dienst der Aufklärung und Mahnung ob der Grauen des "real existierenden Sozialismus" gestellt hat.

Gysi und Lafontaine, Bisky und Kipping, Wagenknecht und Redler feiern wahrscheinlich. Freiheitsliebende Menschen trauern...
Hm, ich muss gerade an Dr. Lecters Worte bei seinem Gespräch mit Starling nach Miggs´ Tod denken: Liegt nicht eine interessante Symmetrie im Tod von Ullrich Mühe? Er hat die DDR zwar überlebt, aber sie hat ihn am Ende doch noch geholt.

Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 20:40
von Stanislav Goldmann
Original von Amber Marie Ford
Gysi und Lafontaine, Bisky und Kipping, Wagenknecht und Redler feiern wahrscheinlich. Freiheitsliebende Menschen trauern...
Das ist doch schlicht plumpe Propaganda. Warum muss der arme Mann in seinem Tod noch - mutmasslich gegen seinen Willen - dafür benutzt werden? ?(

Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 20:51
von Oliver von Palm
Das ist doch schlicht plumpe Propaganda. Warum muss der arme Mann in seinem Tod noch - mutmasslich gegen seinen Willen - dafür benutzt werden?
Er bezieht sich eher darauf, dass Lafo, Gysi, Wagenknecht und der Rest genau dieses System wiederhaben möchten.

Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 21:51
von Montgomery Scott
Original von Amber Marie Ford

Gysi und Lafontaine, Bisky und Kipping, Wagenknecht und Redler feiern wahrscheinlich.
Ja, höchstwahrscheinlich.... :rolleyes:

Verfasst: Mo 30. Jul 2007, 22:53
von Fiete Schulze
Original von Oliver von Palm

Hm, ich muss gerade an Dr. Lecters Worte bei seinem Gespräch mit Starling nach Miggs´ Tod denken: Liegt nicht eine interessante Symmetrie im Tod von Ullrich Mühe? Er hat die DDR zwar überlebt, aber sie hat ihn am Ende doch noch geholt.
Ihr seid beide total krank im Kopf.

Verfasst: Di 31. Jul 2007, 09:20
von Amber Marie Ford
Dann wären wir ja nun zu dritt, lass uns einen Verein gründen. Kassenwart wirst du aber nicht, denn dass Sozialisten nicht mit Geld umgehen können wissen wir ja...