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[Varga TV] Ratelon News

Verfasst: Sa 12. Dez 2020, 21:32
von Varga TV
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Auf dem Bildschirm erscheint News Moderatorin Catherine Stauber.

Ladies and Gentlemen,

Ich begrüsse Sie recht herzlich zur Sendung Ratelon News.

Heute haben wir folgende Themen für Sie:

USA: bald ein neuer Vizepräsident

Ratelon: nach Triumph folgt Ohrfeige

Cranberra: Wahlen überfällig

in eigener Sache: neuer Sendestandort in Ratelon

bald neuer Vizepräsident
Nachdem es der Senat abgelehnt hat Arantheon Knight wieder in das Amt des Vizepräsidenten zu wählen welches er aufgrund von Inaktivität verloren hat, zögerte Präsidentin Jones lange mit der Ernennung eines anderen Kandidaten. Schliesslich hat Präsidentin Jones dann am Donnerstag dem Kongress ihren bisherigen Chief of Staff John Walker Ross für das Amt vorgeschlagen. Ross ist ebenso wie die Präsidentin Mitglieder der Republikaner welche derzeit die Hälfte der Senatoren stellen. Für eine erfolgreiche Wahl ist jedoch die Zustimmung einer absoluten Mehrheit aller Senatoren notwendig. Sollte Ross widererwarten eine solche Mehrheit nicht erhalten, dürfte es entsprechend schwierig für die Präsidentin werden zeitnah einen geeigneten Kandidaten zu nominieren. Hinzu kommt dass sich der Kongress zwischen Weihnachten und Neujahr traditionell in Recess begibt. Womöglich müsste Sarah Jones in diesem Fall ohne die Rückendeckung eines Vizepräsidentin in das neue Jahr und damit verbunden in den Wahlmonat starten. Ein Umstand der diese Regierung weiter schwächen würde.

nach Triumph folgt Ohrfeige
Am 5. Dezember 2020 herrschte grosser Jubel in der Parteizentrale der zuvor schon alleine regierenden Konservativ-Demokratischen Union. Die KDU trat als einzige Partei zu den Wahlen an und konnte entsprechend alle sieben Sitze im Unionsparlament für sich sichern. Die Wahlbeteiligung betrug damals immerhin 64.7%, was einer Steigerung von 22.5% zu den vorangegangenen Wahlen entsprach. In Folge dessen wird in den kommenden Tagen Helen Bont für eine weitere Amtszeit zur Unionskanzlerin gewählt werden. Nun ging heute die Wahl für das Amt des Unionspräsidenten, welches im Rahmen der jüngsten Verfassungsreform aufgewertet wurde zu ende. Angetreten ist neben dem KDU-Amtsinhaber Heinz Lüneburg auch die bislang politisch kaum in Erscheinung getretene Raaina Sayed von der seit langem schwächelnden SPDU. Kaum jemand hat vor diesem Wahlgang an einer problemlosen Wiederwahl Lüneburgs gezweifelt. Er bekleidet das Amt seit bald zwei Jahren, blieb dabei ebenso zuverlässig wie skandalfrei, wenn auch vielleicht etwas blass. Nun aber ist das undenkbare geschehen, Sayed und Lüneburg liefern sich im ersten Wahlgang ein unentschieden bei einer Wahlbeteiligung von 70.58%. Dabei haben beide Seiten auf einen aktiven Wahlkampf verzichtet und damit womöglich nicht ihr gesamtes Potenzial ausgeschöpft. Sayed dürfte dabei ohne Zweifel auch von Proteststimmen profitiert haben, da sowohl die neue Unionsverfassung mit der Umwandlung der Unionsländer in Provinzen, sowie auch die Verbotsverfügung gegen die Church of Unitology vor allem in Roldem und den Westlichen Inseln für einigen Unmut gesorgt haben. Es wird nun ausgesprochen spannend werden zu sehen wie die beiden Kontrahenten und ihre Parteien mit dieser Situation umgehen und wer im zweiten Wahlgang besser mobilisieren kann.

Wahlen überfällig
Es ist im Grunde schon eine Tradition: Wahlen im Dominion of Cranberra beginnen nie pünktlich. Nach den letzen Wahlen im Mai bei denen immerhin drei Parteien ins Parlament einzogen hätte eigentlich im September gewählt werden müssen. Bislang ist in diese Richtung jedoch nichts geschehen und Premierminister Paul Hawkins von der links-liberalen Alliance dürfte somit noch einige Zeit im Amt bleiben. Bleibt nur zu hoffen, dass das zusehends darbende politische und öffentliche Leben nicht völlig zum erliegen kommt. Immerhin war aus Kreisen der US-Administration zu vernehmen, dass eine Wiederbelebung der G4 zur Debatte steht. Das Dominion täte gut daran eine solche Chance, so sie sich denn bietet, nicht zu verpassen.

neuer Sendestandort in Ratelon
Varga TV nimmt heute einen neuen Sendestandort in Roldem in Betrieb. Von dort aus werden wir künftig ein für die Demokratische Union Ratelon angepasstes TV-Programm bieten. Mit dabei sind neben unserer News-Sendung auch beliebte Formate wie Talktoday, spezielle Themensendungen und hochwertige Spielfilme und Serien. Ratelon wird somit nach Cranberra und den USA der dritte Standort und macht uns getreu unserem Motto zum führenden Sender auf dem astorischen Kontinent. Selbstverständlich werden alle drei Sender wie gewohnt auch weltweit über Satellit empfangbar sein.

Ladies and Gentlemen, Sie sahen die Ratelon News auf Varga TV. Auf Wiedersehen.

Verfasst: Sa 12. Dez 2020, 21:46
von Raaina Sayed
Eine Erweiterung unserer Medienlandschaft, wie schön! Das tut dem Pluralismus sehr gut!

Verfasst: Sa 12. Dez 2020, 21:54
von Helen Bont
Hat sich die Nachrichtensendung interessiert angeschaut.


Es ist erfreulich, dass wir ein weiteres Medienangebot erhalten haben.

Verfasst: Sa 29. Mai 2021, 11:07
von Varga TV
Die Berichterstattung zu den US-Wahlen wird auch in Ratelon ausgestrahlt.

Verfasst: Sa 26. Jun 2021, 19:44
von Varga TV
Varga TV strahlt das Interview mit Jake Ulysses Smith aus, welches Rachel Duster mit dem Präsidenten kurz vor seinem Amtsantritt geführt hat. Da ein Praktikant die Datenträger mit dem Präsidenten- und dem Bowler-Interview versehentlich formatiert hat, kam es nun zu dieser späten Ausstrahlung.

Rachel Duster: Mr. President-elct,

Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit nehmen. :)

Was für ein Gefühl ist es, nach einer langen politischen Karriere ins höchste Amt gewählt worden zu sein?

Jake U. Smith: Thank you for the Invitation, Ms Duster.

Es ist ein sehr erfüllendes Gefühl nach einer langen politischen Karriere wie der meinen in das höchste Staatsamt gewählt worden zu sein.

Rachel Duster: Hand auf's Herz: Waren Sie insgeheim froh darüber, dass die SCU ihr Ticket zurückgezogen hat? Oder haben Sie nie an Ihrem Sieg gezweifelt?

Jake U. Smith: Ich war keinesfalls froh darüber dass die SCU ihr Ticket zurückgezogen hat. Wie ich bereits gesagt habe: Eine Demokratie wie die unsrige lebt davon dass das Volk entscheidet welchen Kandidaten es am besten findet.

Rachel Duster: Was hat Sie persönlich zur Kandidatur motiviert?

Jake U. Smith: Nach einigem Zureden durch enge Vertraute und Parteifreunde habe ich mich dazu entschlossen meinen Ring in den Hut zu werfen.

Rachel Duster: Bedauerlicherweise blieb ein Wahlkampf Ihrerseits aus. Was dürfen die Bürgerinnen und Bürger von President Smith in den nächsten Monaten erwarten? Welche konkreten Projekte werden Sie und Ihre Administration angehen? Antworten Sie gerne ausführlich.

Jake U. Smith: Meine Administration wird den von President Jones eingeschlagenen Kurs in der Aussenpolitik weiterhin beibehalten und auch erweitern. Desweiteren wird meine Administration die Causa-Ratelon weiter beobachten und je nach Notwendigkeit entsprechende Massnahmen ergreifen.

Weiters ist es mir ein persönlich ein Anliegen dafür zu sorgen dass der politische Wettbewerb wieder stärker angekurbelt wird - wenn wir uns nur die letzten Wahlen zum House of Representatives ansehen waren diese ja eher mit einer mageren Auswahl versehen.

Rachel Duster: Wenn Sie den Kurs von President Jones beibehalten möchten, bedeutet dies, dass Secretary of State Owens und sein Deputy George Rexton im Amt bleiben werden?

Sie sprechen von Massnahmen in der Causa-Ratelon. Woran denken Sie dabei konkret?

Welche Schritte möchten Sie einleiten um den politischen Wettbewerb zu fördern?

Jake U. Smith: Ich beabsichtige Secretary Owens in meine Administration zu übernehmen, aber Sie müssen verstehen dass dies noch Gegenstand von Gesprächen mit ihm ist.

Ich denke hierbei daran wenn erforderlich die Sanktionen zu verschärfen bis hin zum erreichen einer aussenpolitischen Isolation Ratelons.

Man muss sicherlich über eine Reform des HoRs sprechen.

Rachel Duster: Stehen bereits weitere Kandidaten für Ministerien fest?

Wir wissen von Senator Bowler, dass er im Rahmen von Sonderiungsgesprächen bereits ein vollständiges Kabinett zusammengestellt hat bevor er seine Kandidatur einreichte. War es Ihrerseits ein bewusster Schritt dies nicht zu tun, oder ist dieser Umstand Ihrer kurzfristigen Kandidatur geschuldet?

Möchten Sie Ihre Reformpläne für das Repräsentantenhaus konkretisieren?

Gibt es noch etwas, dass Sie den Menschen vor den Bildschirmen gerne sagen würden?

Jake U. Smith: Ich möchte den Menschen vor den Bildschirmen noch gerne sagen dass ich mich auf die Herausforderungen der nächsten 4 Monate freue und versuchen werden ein Präsident zu sein, der dazu in der Lage ist Gräben zuzuschütten.

Rachel Duster: Vielen Dank Mr. President-elect, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. :)

Verfasst: Di 17. Okt 2023, 19:53
von Varga TV
Während die astorischen Mitarbeiter des Senders grösstenteils das Land bereits verlassen haben, harren ein paar noch mit den roldemischen Kollegen aus. Derweil wird der Aufruf der US Regierung möglichst breit auch über Internet verbreitet.