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Wahlaufruf

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 12:52
von Jonathan Metternich Hughes
Meine Damen und Herren,

ich darf von mir behaupten, dass ich stets ein Vorkämpfer des Unionismus war. Eine starke Union und schwache Länder - dafür haben Amber Marie Ford und ich uns in einem Entwurf für eine intelligente Föderalismusreform stark gemacht. Den Begriff des Unionismus in diesem Land, ich sage das ohne falsche Bescheidenheit, habe ich geprägt und inhaltlich gefüllt.

Vor wenigen Tagen hat Sean William Connor einen Föderalismusreformentwurf vorgestellt, der keine schwachen Länder will: Connor strebt die Abschaffung des Föderalismus in der Demokratischen Union an. Er will eine Kastration der Länder mit der Kanone, fernab jeder Vernunft; er will die Union als omnipotenten und omnipräsenten Entscheider.

Viel schlimmer jedoch: Dem Entwurf liegen keine Prinzipien zu Grunde. Sean William Connor präsentiert eine Lösung, die sich aus Spontaneität und nicht aus Logik speist. Er präsentiert einen Entwurf, der den föderalistischen Charakter dieses Landes vergessen machen will.

Der Unionismus, wie er heute verstanden wird, ist jedoch fernab meiner Vorstellungen von der Zukunft dieser Demokratischen Union, und ich distanziere mich in aller Deutlichkeit von ihm. Besonders betrübt mich, dass auch meine Partei mit der Union im Namen sich von den Prinzipien, die sie lange vertreten hat, verabschiedet, um auf den Föderalismusschwindler Connor hereinzufallen.

Jeder, der mich kennt, wird wissen, wie schwer mir die folgenden Worte fallen: Ziel für die 23. Legislaturperiode muss es sein, dass keine Regierung ohne die letzte vernünftige Instanz des Föderalismus in diesem Land gebildet werden kann. Was die anderen Parteien verfolgen, ist nicht Unionismus, ist nicht Zentralismus: es ist die Arroganz der Macht in Manuri.

Meine Damen und Herren,

ich bitte Sie um Ihre Stimme für Hajo Poppinga.

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 14:28
von Sean William Connor
Dann wollen wir uns doch mal erinnern, weil Herr von Metternich ein äußerst schwaches Gedächnis zu haben scheint. Mr. Unionismus und Mrs. Ford haben im 21. Unionsparlament ein Gesetzesentwurf eingebracht, der den Art. 47 der Unionsverfassung auf 29 Nummern hat ausweitern wollen. Wir erinnern uns? Da wollte man sogar den Ländern die heiß geliebte Forstwirtschaft nehmen. Da war natürlich auch Herr Poppinga streng dagegen.

Wollen wir doch mal Mr. Unionismus, der jetzt an der Seite des pseudo Föderalen steht zitieren:
Da nennen Sie doch bitte an dieser Stelle vor den werten Abgeordneten ganz konkret die explizit politisch positiven Ergebnisse, die der Föderalismus hervorgebracht hat in den... sagen wir: letzten zwei Jahren... hervorgebracht hat.

So gesagt im Unionsparlament am 04.04.2007
Diesen Eindruck teile ich bedingt, aber zumindest in Grenzen. Jede Form der Föderalismusreform - ob nun mehr oder weniger Föderalismus, mehr oder weniger Union, übrigens auch mehr oder weniger Staat - wird immer politische Gruppen in eine Defensivhaltungen bringen. Es gibt in dieser Demokratischen Union so starke Ängste, dass sie gelegentlich unreformierbar wirkt. Diese Ängste nimmt aber nur, indem man politisch das Gegenteil beweist, nicht indem man gar nichts tut.

So gesagt im Unionsparlament am 04.04.2007
Die Tatsache, dass der Ehrenvorsitzende der UFD von Metternich nicht Wahlkampf für seine Partei, sondern für Hajo Poppinga macht ist ein Beweis für die Stimmung in der UFD. Jeder weiß: Das scheitern des Unionskanzlers von Metternich war kein Akt der bösen Opposition. Von Metternich haben die eignen Leute die Beine gestellt und ihn zu Fall gebracht. Beim ersten Wahlgang war es ein Denkzettel, beim zweiten war es ärgerlich und beim dritten Scheitern schließlich war es das politische aus. Kalkuliert. Und von Metternich steht dar - wie ein begossener Pudel.

Herr von Metternich regt sich über das Gesetz nicht auf - auch nicht über mich oder über sonstwas. Er weiß, dass es einen breiten Konsens im Unionsparlament gibt. Diesem Konsens hat sich auch seine Partei angeschlossen. Und was soll man sagen: Wer Parteifreunde in der UFD hat, braucht keine Feinde mehr.

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 14:41
von Jonathan Metternich Hughes
Diesen Konsens für den von Ihnen fabrizierten Unsinn im Unionsparlament, den meine Partei leider mitträgt, will ich aufbrechen. Gerade deswegen rufe ich zur Wahl Hajo Poppingas auf.

Übrigens hat der Ford-Entwurf einen anderen Hintergrund als Ihr Dokument, Herr Connor: Dort wurden die Kompetenzen der Union festgelegt - klar und eindeutig, in 29 Nummern; der Rest wäre bei den Ländern geblieben. Sie dagegen wollen die Kompetenzen der Länder festschreiben - in vier Nummern.

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 14:45
von Sean William Connor
Original von Jonathan Metternich
Diesen Konsens für den von Ihnen fabrizierten Unsinn im Unionsparlament, den meine Partei leider mitträgt, will ich aufbrechen. Gerade deswegen rufe ich zur Wahl Hajo Poppingas auf.

Übrigens hat der Ford-Entwurf einen anderen Hintergrund als Ihr Dokument, Herr Connor: Dort wurden die Kompetenzen der Union festgelegt - klar und eindeutig, in 29 Nummern; der Rest wäre bei den Ländern geblieben. Sie dagegen wollen die Kompetenzen der Länder festschreiben - in vier Nummern.
Welcher Rest wäre geblieben, Herr von Metternich? Die Straßenverkehrsordnung?

In vier Nummern mit der flexiblen Möglichkeit, dass die Union den Ländern Gesetzgebungskompetenz überlässt, weil sie selber bestimmte Sachen nicht regeln will (muss). Es sind deutlich mehr als vier Nummern, wenn Sie es so sehen wollen.

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 14:48
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Sean William Connor
Welcher Rest wäre geblieben, Herr von Metternich? Die Straßenverkehrsordnung?
Das hat Herr Untrial im Unionsparlament dargestellt. Sie haben es sicher bei Ihrer heutigen Recherche gelesen.
In vier Nummern mit der flexiblen Möglichkeit, dass die Union den Ländern Gesetzgebungskompetenz überlässt, weil sie selber bestimmte Sachen nicht regeln will (muss). Es sind deutlich mehr als vier Nummern, wenn Sie es so sehen wollen.
Es könnten mehr als vier Nummern werden, das entspricht der Wahrheit. Aber ich traue den Mächtigen in Manuri nicht zu, dass sie von dieser Option Gebrauch machen. Dazu scheint mir der Union-pur-Konsens viel zu groß.

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 14:56
von Fiete Schulze
Sagen Sie mal Herr Metternich, so wie zur Zeit reden, verarschen Sie sich doch eigentlich selber, oder? Sie kommen mir wie ein bockiges Kleinkind vor, das beim "Mensch-ärgere-dich-nicht"-Spiel verloren hat. Wenn ich das schon höre: "Die Mächtigen in Manuri". Sie erinnern sich vielleicht noch? Sie waren der letzte Unionskanzler. :rolleyes:

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 15:22
von Jonathan Metternich Hughes
Ich entsinne mich. Und ich bin an den Zuständen in diesem Land gescheitert, wie das Rohan-Mason und Klatten in einem zentralen Politikbereich auch sind.

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 15:29
von Natalie von Matahari
Original von Sean William Connor

Die Tatsache, dass der Ehrenvorsitzende der UFD von Metternich nicht Wahlkampf für seine Partei, sondern für Hajo Poppinga macht ist ein Beweis für die Stimmung in der UFD. Jeder weiß: Das scheitern des Unionskanzlers von Metternich war kein Akt der bösen Opposition. Von Metternich haben die eignen Leute die Beine gestellt und ihn zu Fall gebracht. Beim ersten Wahlgang war es ein Denkzettel, beim zweiten war es ärgerlich und beim dritten Scheitern schließlich war es das politische aus. Kalkuliert. Und von Metternich steht dar - wie ein begossener Pudel.

Herr von Metternich regt sich über das Gesetz nicht auf - auch nicht über mich oder über sonstwas. Er weiß, dass es einen breiten Konsens im Unionsparlament gibt. Diesem Konsens hat sich auch seine Partei angeschlossen. Und was soll man sagen: Wer Parteifreunde in der UFD hat, braucht keine Feinde mehr.
Sofern Sie nicht sofort Ihre Aussagen zurück nehmen, werden wir uns vor dem Unionsgericht wieder sehen. Das geehrter Herr Connor ist verleumdung, ich denke aber das brauch ich einem erfahrenen Juristen wie Ihnen nicht zu sagen.

*so*
Das ist die größte Frechheit die mir untergekommen ist. Hier werden also tatsächlich RL umstände genutzt um vl Freundschaften zu zerstören oder 2 Positionen noch weiter aus einander zu bringen. Den Rest verkneife ich mir, denn ansonsten könnte ich hier wohl nicht mehr mit spielen. Dazu wären dann die rotten Ratten ein Kindertraum gewesen. Hauptsache so jemand besser gesagt etwas kommt mir nicht nochmal unter die Augen*so*

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 15:33
von Fiete Schulze
Original von Natalie von Matahari

Sofern Sie nicht sofort Ihre Aussagen zurück nehmen, werden wir uns vor dem Unionsgericht wieder sehen. Das geehrter Herr Connor ist verleumdung, ich denke aber das brauch ich einem erfahrenen Juristen wie Ihnen nicht zu sagen.

*so*
Das ist die größte Frechheit die mir untergekommen ist. Hier werden also tatsächlich RL umstände genutzt um vl Freundschaften zu zerstören oder 2 Positionen noch weiter aus einander zu bringen. Den Rest verkneife ich mir, denn ansonsten könnte ich hier wohl nicht mehr mit spielen. Dazu wären dann die rotten Ratten ein Kindertraum gewesen. Hauptsache so jemand besser gesagt etwas kommt mir nicht nochmal unter die Augen*so*
?( Soll das einer verstehen?

Verfasst: Di 3. Jul 2007, 15:48
von Natalie von Matahari
Original von Fiete Schulze

?( Soll das einer verstehen?
Lesen bildet, der lieber Herr Connor hat der UFD vorgeworfen den lieben Herrn Metternich absichtlich durchfallen haben zu lassen. Wertet uns in unserer Ausdruckweise zwischenmenschlicher Gefühle ab und hat noch weniger Ahnung von den Hintergründen der UFD als von Wahlwerbung. Wie oft soll man es denn noch vor einem Herr beten, dass 2 Leute RL verhindert waren und es nicht auf die Reihe bekommen haben zu wählen. Daraus jetzt eine hahnebüchende Geschichte zu erfinden, Herr Metternich hätte nicht genug Rückhalt in der Parteigehabt, schlägt dem Fass den Boden aus.