Seite 1 von 3
dibattito - Internationale Infrastrukturprojekte
Verfasst: Mo 10. Sep 2018, 21:33
von Francesca Giovannini
Der Innenminister hat diese Aussprache beantragt. Signor Locatelli, Sie haben das Wort! Im Anschluss ist die freie Aussprache eröffnet.
Verfasst: Mo 10. Sep 2018, 21:50
von Giovanni Locatelli
Gentili signori e signore,
ich habe mich entschieden, dieses Thema in der Casa dei Deputati auf die Tagesordnung zu setzen, da es sich um ein langfristiges Projekt der Landesregierung handelt, welches aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen ins Stocken geraten ist.
In den vergangenen Jahren war die Landesregierung mit der Anbahnung einiger größerer Infrastrukturprojekte beschäftigt, die die Kooperation mit anderen Unionsländern oder auch anderen Staaten erfordert. Die Größten waren:
- Die Verlängerung der A3, die aktuell in Obervat endet, in Richtung Kaysteran
- Die Verlängerung der A6, die aktuell hinter der Grenze nach Freistein endet, in Richtung Lüderitz
Leider sind beide Projekte aufgrund der mangelnden Kooperation ins Stocken geraten. Im ersten Fall ist die Landesregierung sehr erstaunt über die verhaltene Reaktion, da die Regierung Kaysterans noch vor einigen Jahren mit der Unionsregierung über genau dieses Vorhaben verhandelt hatte. Aber auch das Projekt in Freistein ist für beide Seiten von großer Wichtigkeit, da es die wirtschaftlich höchst relevante Autoverbindung zwischen den Metropolregionen Muxt-Watoran und Lüderitz enorm verbessern würden.
Ich würde die verehrten Mitglieder des Hauses darum bitten, sich hinsichtlich des von der Landesregierung gewünschten weiteren Vorgehens zu äußern. Eine Abstimmung mit der SPDU-Fraktion hat ergeben, dass in beiden Fällen gewünscht ist, weitere Vermittlungsversuche durchzuführen und keine Alternativvorschläge zu den beiden Vorhaben existieren. Ich möchte jedoch auch die Minderheitenfraktionen zu diesem Thema zu Wort kommen lassen, da es sich um langfristige und bedeutsame Bauprojekte handelt.
Verfasst: Mo 10. Sep 2018, 23:13
von Topola Wielka
Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Kollegen,
geschätzte Vertreter der Regierung,
sehr geehrter Herr Minister Locatelli,
vielen Dank, dass Sie diesen Thema auf die Agenda heben – und, wie ich beobachten durfte, auch bereits in
Kaysteran angesprochen haben. Sicherlich sind die Rahmenbedingungen gegenüber Kaysteran, das mittlerweile Teil der severanischen Bundesrepublik ist, schwierig, ich wünsche Ihnen aber bestes Verhandlungsgeschick. Fragen möchte ich in diesem Zusammenhang allerdings eines. Immerhin ist Freistein Mitglied der gemeinsamen Union, woran hapert die Umsetzung mit einem unserer eigentlichen natürlichen Partner?
Verfasst: Do 13. Sep 2018, 13:42
von Giovanni Locatelli
Die dortige Landesregierung stellt sich leider quer, was die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern angeht. Anfragen bleiben regelmäßig unbeantwortet. Ich bin darüber ebenfalls nicht glücklich, immerhin handelt es sich bei allen gemeinsamen Projekten um Themen, von denen beide Länder profitieren. Die dortige KDU-Regierung ist aber leider wenig unternehmungslustig, wie es scheint.
Verfasst: Do 13. Sep 2018, 22:05
von Topola Wielka
Erwägt die Landesregierung dabei einen Umweg über die Unionsregierung? Immerhin ist die Farbe an der Spitze noch die selbe wie in Freistein.
Verfasst: Fr 14. Sep 2018, 12:41
von Giovanni Locatelli
Ich sehe nicht wirklich eine Möglichkeit, das Problem von der Unionsregierung "lösen" zu lassen. Ohne handlungsfähige Regierungen in unseren Nachbarländern sind wir ausgebremst.
Verfasst: Fr 14. Sep 2018, 18:50
von Topola Wielka
Ich meine auch nicht, die Unionsregierung solle die Straße mit uns bauen, sondern die Unionskanzlerin soll auf den freisteinischen Ministerpräsidenten einwirken.
Verfasst: So 16. Sep 2018, 15:34
von Giovanni Locatelli
Auf offiziellem Wege besteht eine solche Möglichkeit nicht. Der Ministerpräsident ist von der Unionsregierung unabhängig. Für eine Einflussnahme auf dem "kurzen Dienstweg" fehlen die entsprechenden Kontakte.
Verfasst: So 16. Sep 2018, 16:25
von Topola Wielka
Signore Ministro, soweit bin ich schon mit dem politischen System der Union vertraut. Die Kanzlerin selbst ist aber auch Gastgeberin der Union-Länder-Arbeitsgruppe und auch ansonsten werden doch Kabinettsmitglied von Union und aus Heroth mal im offiziellen oder informellen Rahmen aufeinandertreffen, in dessen Zusammenhang man auch so ein zentrales Projekt der Regierung ansprechen kann. Andere lassen sich auch Termine bei ihr geben.
Verfasst: So 16. Sep 2018, 20:14
von Giovanni Locatelli
Die Landesregierung wird sich bei Frau Bont nicht zum Bittsteller dafür mache lassen, doch bitte ein gutes Wort in Freistein für uns einzulegen. Das kommt nicht infrage.