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Unionskanzleramt: Kleines Kaminzimmer

Verfasst: Mo 27. Apr 2015, 16:29
von Helen Bont
Das kleine Kaminzimmer im Unionskanzleramt
Bild

Verfasst: Mo 27. Apr 2015, 16:31
von Helen Bont
Im kleinen Kaminzimmer wurde alles für das Gespräch zwischen Unionskanzlerin Helen Bont und der Konsulin für Äußeres des Medianischen Imperiums, Mara Al Bemugeb, vorbereitet.

Verfasst: Mo 27. Apr 2015, 16:39
von Helen Bont
Betritt gemeinsam mit Exzellenz Al Bemugeb das Kleine Kaminzimmer des Unionskanzleramtes.
Willkommen im Unionskanzleramt.
Macht eine einladende Handbewegung auf einen der freien Sessel.
Bitte, setzen Sie sich. Wenn Sie mögen, dürfen Sie sich gerne an den Getränken und dem kalten Büffet bedienen.
Nachdem sich Exzellenz Al Bemugeb gesetzt hat, setzt sich auch Helen Bont.
Nun, Exzellenz, in Ihrem Brief hatten Sie ja bereits einige Themen angedeutet, die Sie gerne mit mir besprechen wollten.

Verfasst: Mo 27. Apr 2015, 17:32
von Mara Al Bemugeb
Setzt sich.

Vielen Dank, Frau Unionskanzlerin.
Vorab würde ich gerne auch darum bitten, dass wir uns zumindest für einen Teil der Gespräche eventuell in einen vertraulichen Rahmen zurückziehen. Ich hätte auch einige Themen, die wirklich nur unter vier Augen besprochen werden sollten.

Ansonsten möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass mir der Besuch in der Demokratischen Union unabhängig vom tagesaktuellen Geschehen ein Herzensanliegen ist. Es ist langsam an der Zeit, dass wir gemeinsam die Frage erörtern, wie wir uns ein zukunftsfähiges und friedfertiges Antica vorstellen.

Auch will sich das Imperium stärker um die Vision eines nachhaltigen Völkerbundes bemühen und wir sind bereit nicht zuletzt Ratelons Bemühungen in dieser Hinsicht nicht nur zu honorieren, sondern auch zu unterstützen. Auch wenn wir konzeptionell vielleicht nicht einer Meinung sein können, wollen wir die Vision nicht aus dem Blick verlieren. Das Imperium vertritt hier ein Konzept der Solidarität ohne Paternalismus mit einer Kommunikation ohne Konsenszwang. Dennoch gibt es in unseren Augen genug Spielraum hier zumindest enger zusammen zu rücken.

Verfasst: Mo 27. Apr 2015, 21:14
von Helen Bont
Original von Mara Al Bemugeb
Setzt sich.

Vielen Dank, Frau Unionskanzlerin.
Vorab würde ich gerne auch darum bitten, dass wir uns zumindest für einen Teil der Gespräche eventuell in einen vertraulichen Rahmen zurückziehen. Ich hätte auch einige Themen, die wirklich nur unter vier Augen besprochen werden sollten.
Ich habe die technische Administration angewiesen uns einen solchen Raum einzurichten.
Original von Mara Al Bemugeb
Ansonsten möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass mir der Besuch in der Demokratischen Union unabhängig vom tagesaktuellen Geschehen ein Herzensanliegen ist. Es ist langsam an der Zeit, dass wir gemeinsam die Frage erörtern, wie wir uns ein zukunftsfähiges und friedfertiges Antica vorstellen.
Das freut mich sehr zu hören. Ich hoffe, demnächst ihrem Land einen Gegenbesuch abstatten zu können. Die Frage, wie man auf Antica eine stabile Friedensordnung etablieren kann, beschäftigt die Unionsregierung ebenfalls seit einiger Zeit. Ich freue mich daher, hierzu in einen politischen Gedankenaustausch mit Ihnen treten zu können.
Original von Mara Al Bemugeb
Auch will sich das Imperium stärker um die Vision eines nachhaltigen Völkerbundes bemühen und wir sind bereit nicht zuletzt Ratelons Bemühungen in dieser Hinsicht nicht nur zu honorieren, sondern auch zu unterstützen. Auch wenn wir konzeptionell vielleicht nicht einer Meinung sein können, wollen wir die Vision nicht aus dem Blick verlieren. Das Imperium vertritt hier ein Konzept der Solidarität ohne Paternalismus mit einer Kommunikation ohne Konsenszwang. Dennoch gibt es in unseren Augen genug Spielraum hier zumindest enger zusammen zu rücken.
Die Unionsregierung steht der Idee eines Völkerbundes postiiv gegenüber. Die Unionsregierung ist gewillt, daran mitzuwirken. Ziel dieses Völkerbundes kann nach unserem Verständnis nur eine Weltorganisation sein, die nicht als Weltregierung, als Hegemon, auftritt, sondern als eine Weltfriedensordnung, als freiwilliger Zusammenschluss freier Völker und freier Staaten. Freiheit, Sicherheit und Wohlstand für alle Völker und friedliche Koexistenz der unterschiedlichen politischen Systeme müssen Kernaufgabe eines solchen Völkerbundes sein. Dazu bedarf es Regeln, die für alle gleichermaßen verbindlich sind, und von denen man sich nicht, je nachdem, wie es einem opportun erscheint, wieder verabschiedet. Und dazu bedarf es Mechanismen der Krisenprävention und der Konfliktbeilegung.

Verfasst: Di 28. Apr 2015, 11:01
von Mara Al Bemugeb
Original von Helen Bont
Ich habe die technische Administration angewiesen uns einen solchen Raum einzurichten.
Ich danke ihnen.
Das freut mich sehr zu hören. Ich hoffe, demnächst ihrem Land einen Gegenbesuch abstatten zu können. Die Frage, wie man auf Antica eine stabile Friedensordnung etablieren kann, beschäftigt die Unionsregierung ebenfalls seit einiger Zeit. Ich freue mich daher, hierzu in einen politischen Gedankenaustausch mit Ihnen treten zu können.
Sie sind herzlichst und jederzeit im Imperium Willkommen!

Ich bin sehr erfreut, dass dieses Anliegen auch in der Demokratischen Union einen gewissen Stellenwert genießt, und freue mich ebenso auf den Gedankenaustausch.
Die Unionsregierung steht der Idee eines Völkerbundes postiiv gegenüber. Die Unionsregierung ist gewillt, daran mitzuwirken. Ziel dieses Völkerbundes kann nach unserem Verständnis nur eine Weltorganisation sein, die nicht als Weltregierung, als Hegemon, auftritt, sondern als eine Weltfriedensordnung, als freiwilliger Zusammenschluss freier Völker und freier Staaten. Freiheit, Sicherheit und Wohlstand für alle Völker und friedliche Koexistenz der unterschiedlichen politischen Systeme müssen Kernaufgabe eines solchen Völkerbundes sein. Dazu bedarf es Regeln, die für alle gleichermaßen verbindlich sind, und von denen man sich nicht, je nachdem, wie es einem opportun erscheint, wieder verabschiedet. Und dazu bedarf es Mechanismen der Krisenprävention und der Konfliktbeilegung.
Ich weiß, dass die Demokratische Union in der Vergangenheit hier teilweise auch einige Kritik einstecken musste. Nicht zuletzt hat sich das Imperium ja auch gegen manche Konzepte und Ansätze gestellt, oder sie zumindest bewusst nicht weiter unterstützt. Umso mehr imponiert mir vor allem ihr persönlicher und unbeirrbarer Glaube an diese Vision eines Völkerbundes und ihr persönliches Engagement in dieser Frage. Die Welt kann sich glücklich schätzen, dass es eine so tatkräftige und umtriebige Förderin dieser Idee in ihnen hat. Mir als Frau jedenfalls ist ihre Arbeit jedenfalls ein großes Vorbild.

Natürlich steht man mit der Vision des Völkerbundes oft auf einem verlorenen Posten. Die Kritiker daran sind ja nicht müde zu betonen, dass die Chance momentan schlecht stünde und der Rat der Nationen das beste Beispiel für das Nichtgelingen sei. Andersherum war meiner Meinung nach die Chance nie besser oder schlechter, sondern ist stets in gleichem Maße vom Engagement einzelner anhängig. Ich gehe mit ihnen konform darin, wie der ideale Völkerbund aussehen müsste, und welche Werkzeuge er braucht. Allerdings bin ich auch eine Anhängerin der kleinen Schritte. Vielleicht müsste die Umsetzung der Vision stufenweise und möglichst modular aufgebaut sein. Es braucht wahrscheinlich ausreichend Hintertürchen und weitgehende Eingeständnisse in der Grundfrage, und dann spezielle und überzeugende Angebote im weiteren Verlauf.
Alle Nationen vorbehaltlos und motiviert an einen Tisch zu bringen, ist wahrscheinlich schon eine Lebensaufgabe. Umso mehr braucht es eine Leitfigur wie sie, Frau Unionskanzlerin, die seit Anbeginn für die Idee des Völkerbundes steht und mit aller Kraft daran glaubt, trotz aller Rückschläge.

Verfasst: Di 28. Apr 2015, 20:07
von Helen Bont
Original von Mara Al Bemugeb

Ich danke ihnen.

Sie sind herzlichst und jederzeit im Imperium Willkommen!

Ich bin sehr erfreut, dass dieses Anliegen auch in der Demokratischen Union einen gewissen Stellenwert genießt, und freue mich ebenso auf den Gedankenaustausch.
Vielen Dank.

Eine solche anticäische Friedensordnung ist nach Überzeugung der Unionsregierung eine wichtiger Beitrag zur Stabilisierung und Befriedung auch der globalen internationalen Beziehungen. Es gab ja vor einiger Zeit - ich glaube von seiten von Glenverness - den Vorschlag zur Gründung einer Westanticäischen Union, die, meines Wissens jedoch nicht weiter verfolgt wurde. Ich denke aber, dass eine Separierung Anticas in verschiedene Organisationen nicht zielführend ist.
Nach Auffassung der Unionsregierung wäre eine, den gesamten anticäischen Kontinent umfassende Union sinnvoller. Eine solche Union könnte zum Beispiel als Freihandelszone starten und in verschiedenen Etappen weitere Felder der Kooperation erschließen.
Original von Mara Al Bemugeb

Ich weiß, dass die Demokratische Union in der Vergangenheit hier teilweise auch einige Kritik einstecken musste. Nicht zuletzt hat sich das Imperium ja auch gegen manche Konzepte und Ansätze gestellt, oder sie zumindest bewusst nicht weiter unterstützt. Umso mehr imponiert mir vor allem ihr persönlicher und unbeirrbarer Glaube an diese Vision eines Völkerbundes und ihr persönliches Engagement in dieser Frage. Die Welt kann sich glücklich schätzen, dass es eine so tatkräftige und umtriebige Förderin dieser Idee in ihnen hat. Mir als Frau jedenfalls ist ihre Arbeit jedenfalls ein großes Vorbild.
Vielen Dank, Exzellenz, für dieses Lob. Ich freue mich, wenn ich etwas zu Ihrer Motivation für Ihre politische Arbeit beisteuern könnte. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man Kritik zwar als Denkanstoß ernst nehmen muss, sich von ihr aber nicht verunsichern lassen darf. Auch darf man nicht erwarten, dass man, wenn man in die Öffentluchkeit und öffentliche Ämter bekleidet, insbesondere aber zu Themen Stellung bezieht, immer nur mit Samthandschuhen angefasst wird. Sehr oft muss man erleben und verkraften, dass einem der Fehdehandschuh nicht nur vor die Füße, sondern zuweilen auch ins Gesicht geschmissen wird. Damit souverän umzugehen, musste ich im Laufe meiner politischen Karriere aber auch erst lernen.
Und eine andere wichtige Lehre, die ich für mich gewonnen habe ist, dass es nichts ehrenrühriges ist, wenn man verliert oder ein Projekt nicht die erhoffte Zustimmung findet. Wichtig ist, dass man niemals aufgibt.
Original von Mara Al Bemugeb
Original von Helen Bont
Natürlich steht man mit der Vision des Völkerbundes oft auf einem verlorenen Posten. Die Kritiker daran sind ja nicht müde zu betonen, dass die Chance momentan schlecht stünde und der Rat der Nationen das beste Beispiel für das Nichtgelingen sei. Andersherum war meiner Meinung nach die Chance nie besser oder schlechter, sondern ist stets in gleichem Maße vom Engagement einzelner anhängig. Ich gehe mit ihnen konform darin, wie der ideale Völkerbund aussehen müsste, und welche Werkzeuge er braucht. Allerdings bin ich auch eine Anhängerin der kleinen Schritte. Vielleicht müsste die Umsetzung der Vision stufenweise und möglichst modular aufgebaut sein. Es braucht wahrscheinlich ausreichend Hintertürchen und weitgehende Eingeständnisse in der Grundfrage, und dann spezielle und überzeugende Angebote im weiteren Verlauf.
Alle Nationen vorbehaltlos und motiviert an einen Tisch zu bringen, ist wahrscheinlich schon eine Lebensaufgabe. Umso mehr braucht es eine Leitfigur wie sie, Frau Unionskanzlerin, die seit Anbeginn für die Idee des Völkerbundes steht und mit aller Kraft daran glaubt, trotz aller Rückschläge.
Wie so vieles im Leben, unterliegt auch ein Projekt wie eine Weltorganisation unter anderem dem Gesetz der selbsterfüllenden Prophezeiung: wenn der politische Wille und die politische Überzeugung in den Erfolg vorhanden sind, dann wird es ein Erfolg werden. Denn Wille und Überzeugung setzen enorme kreative und innovative Kräfte frei, die zur Lösung von Problemen nd offenen Fragen notwendig sind.
Auf der anderen Seite, ist es tatsächlich nicht einfach, alle Regierungschefs, geschweige denn eine Mehrheit von ihnen an einen Tisch zu bekommen. Als der damalige US-Präsident Varga und ich die International Diplomatic Platform als reine Kommunikationsplattform mit Sitz in Manuri aus der Taufe hoben, waren wir der etwas naiven Überzeugung, dass alle Welt sich daran beteiligen werde, froh, wenigstens eine gemeinsame Kommunikationsplattform zu haben. Statt dessen war die Beteiligung äußerst dürftig und von ein paar Seiten wurde der Vorwurf erhoben, die Demokratische Union und Astor hätten ein Instrument für ihre gemeinsame imperialistische Machtpolitik gegründet, oder so etwas in der Richtung. - Sie sehen also, dass man immer mit Gegenwind rechnen muss, egal wie gut gemeint eine Idee auch sein mag.

Was nun einen Völkerbund oder eine Anticäische Union angeht, so ist es natürlich mit Optimismus allein nicht getan. Viele fragen sich: wem nützt das? Ich denke, dass es wichtig ist, zu kommunizieren, dass abseits "handfester Vorteile" auch auf den normativen Charakter solcher Organisation ankommt. Durch ihr Bestehen allein, und durch die sie begründenden internationalen Verträge, leisten sie einen Beitrag zur Stabilisierung der internationalen Beziehungen. Das allein genommen ist schon ein enormer Gewinn.

Aus diesem Grund hält die Unionsregierung auch an der Polkonvention und dem Hochkommissariat für die Polgebiete fest und verteidigt gegen jeden Angriff. Die Polkonvention hat einen sehr alten Konflikt beendet und eine Rechtsordnung geschaffen, die ausgleichend, gerecht und objektiv neutral ist.

Auf der anderen Seite sollte man mit Hilfe solcher internationaler Organisationen, wie einem Völkerbund oder einer Anticäischen Union, auch bestimmte Projekte verbinden, wie zum Beispiel die Etablierung einer freiwilligen Schiedsgerichtsbarkeit oder die Etablierung eines internationalen Privatrechts.

Natürlich bedarf es dafür der kleinen Schritte, denn ein umfangreiches Vertragswerk, das mehrere Gebiete der Zusammenarbeit umfasst, lässt sich nur schwer in einem Guss erstellen. Aber auch hierfür muss man zuweilen Überzeugungsarbeit leisten: als der damalige US-Präsident Varga und ich die Organisation des Transnordanikrates konzipierten, schwebte uns genau dies vor: erst eine Gründungscharta entwerfen und in Kraft setzen und anschließend die konkreten Felder der Kooperation bestimmen und in Zusatzprotokollen festschreiben. Leider hat der US-Kongress damals dieses Konzept abgelehnt, da in der Gründungscharta bereits die Institutionen beschrieben, aber noch keine Projekte ausformuliert waren. So hieß es: es dreht sich alles ums Organisatorische, die TRANORA ist zum Scheitern verurteilt. - Wie man heute sieht: eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Verfasst: Mi 29. Apr 2015, 08:59
von Mara Al Bemugeb
Vernimmt amüsiert, dass der androsische Präsident zufällig die Demokratische Union als nächstes Ziel seiner Stunk-Tournee auserkoren hat.
Nach Auffassung der Unionsregierung wäre eine, den gesamten anticäischen Kontinent umfassende Union sinnvoller. Eine solche Union könnte zum Beispiel als Freihandelszone starten und in verschiedenen Etappen weitere Felder der Kooperation erschließen.
Die Ansicht teilen wir. Vor allem die Idee, dass dieser Verbund mit einer Freihandelsregelung von Beginn an eine für ale Seiten gewinnbringende und konkrete Basis hätte. Das Imperium würde bei einer Initiierung eines solchen Vorhabens jedenfalls tatkräftig mitwirken.

Mach eine kurze Gedankenpause.

Mit Erschrecken musste ich bei meinem Amtsantritt feststellen, dass es zwischen dem Imperium und der Demokratischen Union noch keine grundlegende Vertragsbeziehungen gibt. Ich möchte diesen Besuch auch dazu nutzen, um Derartiges anzubieten. Es gibt nicht nur aus der Vergangenheit einige Sachen, die mal vertraglich geklärt werden sollten. Darüber hinaus könnte ein grundlegender Vertrag auch die Basis für weitere Vereinbarungen sein, beispielsweise um den Freihandel vorzubereiten oder konkrete gemeinsame Ziele im Rahmen der Sicherheitspolitik zu erarbeiten.

Verfasst: Mi 29. Apr 2015, 22:36
von Helen Bont
Original von Mara Al Bemugeb
Vernimmt amüsiert, dass der androsische Präsident zufällig die Demokratische Union als nächstes Ziel seiner Stunk-Tournee auserkoren hat.

Die Ansicht teilen wir. Vor allem die Idee, dass dieser Verbund mit einer Freihandelsregelung von Beginn an eine für ale Seiten gewinnbringende und konkrete Basis hätte. Das Imperium würde bei einer Initiierung eines solchen Vorhabens jedenfalls tatkräftig mitwirken.
Das freut mich sehr zu hören, Exzellenz. Die Unionsregierung wäre gewillt, zu einer entsprechenden internationalen Konferenz nach Manuri einzuladen und im Vorfeld die Regierung von Glenverness zu kontaktieren.
Original von Mara Al Bemugeb
Mach eine kurze Gedankenpause.

Mit Erschrecken musste ich bei meinem Amtsantritt feststellen, dass es zwischen dem Imperium und der Demokratischen Union noch keine grundlegende Vertragsbeziehungen gibt. Ich möchte diesen Besuch auch dazu nutzen, um Derartiges anzubieten. Es gibt nicht nur aus der Vergangenheit einige Sachen, die mal vertraglich geklärt werden sollten. Darüber hinaus könnte ein grundlegender Vertrag auch die Basis für weitere Vereinbarungen sein, beispielsweise um den Freihandel vorzubereiten oder konkrete gemeinsame Ziele im Rahmen der Sicherheitspolitik zu erarbeiten.
Die Unionsregierung ist grundsätzlich bereit, einen Grundlagenvertrag mit dem Medianischen Imperium abzuschließen. Dieser könnte eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Staaten dienen.

Verfasst: Do 30. Apr 2015, 13:58
von Helen Bont
In diesem Zusammenhang, da die Demokratische Union ja sowohl auf Antica als auch auf Astor territorial vertreten ist, erlaube ich mir, Ihnen den Gründungsvertrag des TRANORA zur Kenntnis mit der Bitte um Ihre geschätzte Meinung.
Vertrag über die Gründung des Transnordanikrates (TRANORA)

Präambel
Die Hohen Vertragsschließenden Mächte,
EINIG im Bestreben, ihre Beziehungen im Geiste der Freundschaft und der Partnerschaft auf eine vertragliche Grundlage zu stellen,
BESTREBT, eine Zusammenarbeit zum Wohle ihrer Völker anzustreben,
GEEINT in der Erkenntnis, dass ein gemeinsames Wertefundament die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und die Achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte unabdingbare Grundlage für jede menschliche Gesellschaft ist,
GEWILLT, einen Raum gemeinsamer Sicherheit, Freiheit, gemeinsamen Wohlstands und Friedens zu schaffen und so einen Beitrag zu einer stabilen und gerechten Weltordnung zu leisten,
sind wie folgt übereingekommen:

Artikel 1
(1) Die Hohen Vertragsschließenden Mächte gründen hiermit den Transnordanikrat (TRANORA)
(2) Sie erklären sich grundsätzlich bereit, auf den Gebieten:
- der Wirtschaft,
- der Außen- und Sicherheitspolitik,
- der Verteidigungspolitik,
- der Justizpolitik,
- der Sportpolitik,
- der Kultur- und Bildingspolitik,
- der Forschung und Technologie
zusammen zu arbeiten.
(3) Insbesondere erklären die Hohen Vertragsschließenden Mächte ihren Willen, eine Freihandelszone für Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräfte einzurichten und die Zusammenarbeit auf den Gebieten der Strafverfolgung und einer gemeinsamen Verteidigungspolitik zu intensivieren.
(4) Sitz des TRANORA ist Astoria-City .

Artikel 2
(1) Ein ständiger Rat auf Botschafter- oder Ministerebene, der TRANORA (TRANORA-Kommission), wird am Sitz des TRANORA eingerichtet. Er berät über aktuelle politische Themen und über Möglichkeiten einer engeren Kooperation und unterbreitet dem Rat der Regierungschefs (TRANORA-Rat) Empfehlungen zur Beratung und Beschlussfassung.
(2) Die TRANORA-Kommission ist insbesondere zuständig für:
a. die Erarbeitung von Inititativen;
b. das Monitoring der vom TRANORA-Rat gefassten Beschlüsse.
(2) Die TRANORA-Kommission fällt ihre Entscheidung mit Stimmenmehrheit. Bei der Abstimmung hat jeder Mitgliedsstaat eine Stimme.
(3) Die TRANORA-Kommission bestimmt aus ihrer Mitte einen Sitzungsleiter für die Dauer eines halben Jahres.

Artikel 3
(1) Die Hohen vertragsschließenden Mächte vereinbaren die Einrichtung eines Rats der Regierungschefs (TRANORA-Rat). Dieser tagt alle vier Monate.
(2) Die Tagungen finden am Sitz der TRANORA statt.
(3) Bei Bedarf können außerplanmäßige Tagungen einberufen werden. Hierzu ist jede Regierung eines Mitgliedsstaates der TRANORA initiativberechtigt.
(4) Der TRANORA-Rat fällt seine Entscheidungen einstimmig. Bei der Abstimmung hat jeder Mitgliedsstaat eine Stimme.
(5) Der Rat der Regierungschefs entscheidet und beschließt insbesondere über:
a. die Aufnahme neuer Mitglieder;
b. Assozierungsabkommen mit anderen Mächten oder Organisationen;
c. die Änderung dieses Vertrages;
d. andere grundlegenden Fragen der Koordinierung unter anderem der Außen- und Sicherheitspolitik und anderer, in Artikel 1 genannten Politikfeldern;
e. über sonstige Beschlüsse oder Erklärungen.
(6) Der Vorsitz und der stellvertretende Vorsitz rotiert alle drei Monate zwischen den Mitgliedstaaten in alphabetischer Reihenfolge der Ländernamen.

Artikel 4
(1) Die Hohen Vertragsschließenden Parteien vereinbaren die Errichtung eines Gemeinsamen Sekretariats.
(2) Das Gemeinsame Sekretariat hat seinen Sitz am Sitz des TRANORA. Es wird von einem Hohen Sekretär geleitet.
(3) Es übt folgende Funktionen aus:
a. es nimmt Aufnahmeanträge entgegen und leitet diese an den TRANORA-Rat weiter;
b. es ist Dispositar für die Ratifikationsurkunden;
c. es ist Archiv für alle Verträge und sonstigen Urkunden und Texte, die die TRANORA verfasst hat.
(4) Der Hohe Sekretär wird vom TRANORA-Rat für die Dauer von 6 Monaten berufen.

Artikel 5
(1) Dieser Vertrag tritt in Kraft, sobald die Ratifikationsurkunden der Vereinigten Staaten von Astor und der Demokratischen Union im Außenministerium der Vereinigten Staaten von Astor provisorisch hinterlegt wurden.
(2) Dieser Vertrag kann mit einer Kündigungsfrist von 90 Tagen gekündigt werden.