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Registriert: Fr 2. Jan 2015, 17:10
Bild Guten Tag meine sehr geehrten Damen und Herren und willkommen zu Unionnews; wir bringen die Nachrichten.

Neuer Präsident in Astor gewählt
Mit einem klaren Ergebnis ist in Astor der Demokrat Adam Denton zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er konnte 37 Wahlmänner für sich gewinnen, während sein republikanischer Konkurrent auf lediglich 11 Wahlmänner kam. Die erst vor Kurzem gegründete sozialkonservative SCU schickte keinen Kandidaten ins Rennen um die Präsidentschaft.
Zuvor hatten die beiden Kammern des US-Kongresses, das Repräsentantenhaus und der Senat, wie erwartet, US-Präsidentin Tünde Maria Varga des Amtes enthoben. Die Mehrheit in beiden Kammern sieht es damit als erwiesen an, dass Präsidentin Varga sich schwerer Verbrechen oder grober Vernachlässigungen ihrer Amtspflichten schuldig gemacht habe.Bis zur Vereidigung von Denton übernimmt Vizepräsdient Gajus Libertas das Amt des Präsidenten.
In Astoria-City bin ich nun verbunden mit unserem Korrespondenten Karl Jensing. Guten Tag, Herr Jensing, die Präsidentin habe sich entweder schwerer Verbrechen oder grober Vernachlässigungen ihrer Amtspflichten schuldig gemacht. Als Außenstehender sieht es so aus, als hätte sich der Kongress nicht recht entscheiden können - grober Vernachlässigung von Amtspflichten oder schwerer Verbrechen. Kann sich jeder nun das Passende heraussuchen?

Bild "Guten Tag. Ich muss auch zugeben, dass es für mich unverständlich ist, warum der Kongress sich offensichtlich nicht entscheiden konnte, wessen sich die Präsidentin nun schuldig gemacht haben soll. Immerhin wiegen schwere Verbrechen "schwerer" als grobe Vernachlässigungen von Amtspflichten. Denkt man an schwere Verbrechen, denkt man an Auftragsmord oder dergleichen. Davon sind die Anschuldigungen aber weit entfernt. In der Mitteilung von Richterin Tamara Arroyo, die das Amtsenthebungsverfahren geleitet hatte, wird auf die Klageschrift verwiesen. Darin werden drei Punkte benannt: erstens wiederholte Verstöße gegen das Bundeswahlgesetz, zweitens öffentlich über diese Verstöße gelogen zu haben und drittens wiederholt Informationen an den Nachrichtensender ihres Mannes lanciert zu haben. Wenn das schwere Verbrechen sind, dann, so fragt sich manch politischer Beobachter, wird der Kongress erst Totschlag und Mord bewerten?
Ich denke, je nachdem, wie abgeneigter man der Präsidentin gesonnen ist, kann man sich für die schweren Verbrechen oder die groben Vernachlässigung von Amtspflichten entscheiden.
In meinen Augen verstärkte sich jedoch der Eindruck, dass es hier eigentlich um einen politischen Prozess ging, der darauf abzielte, die Präsidentin um jeden Preis zu Fall zu bringen. Denn in der öffentlichen Verhandlung konnte Präsidentin Varga sehr überzeugend die gegen sie erhobenen Anschuldigungen wiederlegen, während die Anklageseite eher verbohrt auf ihren Anschuldigungen beharrte.
Insgesamt kann man gespannt sein, ob der Kongress in Zukunft an anderen Präsidenten die selben Maßstäbe anlegen wird, wie an Präsidentin Varga."

Vielen Dank, Herr Jensing, zurück zu den Nachrichten.

Präsident Denton hat nach seiner Vereidigung dem Senat seine Ministerkandidaten präsentiert. Außenministerin soll die Demokratin Beatrice Laval werden. In Ihrer Vorstellungsrede vor dem Senat erklärte sie, dass sie einen Nuklearwaffeneinsatz strikt ablehne, es sei denn, er sei als ultima ratio, gerechtfertigt, wie zum Beispiel als Zweitschlag als Antwort auf einen gegnerischen Nuklearwaffenangriff auf Astor.
Schwerpunkt der Außenpolitik soll im Falle ihrer Wahl Antica mit den Staaten Fuchsen, Glenverness, und das Medianische Imperium sein. Zu den bisherigen Partnern, Albernia und Demokratische Union, ging Laval jedoch auf Distanz. Erst wenn diese sich wieder als zuverlässige Partner anbieten, würden diese wieder in den Fokus astorischer Außenpolitik gerückt werden. Auch Bergen und Chinopien nannte Laval als Länder, um die sich Astor kümmern sollte.
Den von ihrem Amtsvorgänger Chamberlain eingeschlagenen einer Verständigung mit Dreibürgen will Laval fortsetzen und in einem Abrüstungsabkommen eine Obergrenze für verschiedene Sprengköpfe vereinbaren.
Ein klares Bekenntnis gab Laval zur Polkommission. Diese werde Astor unter ihrer Ägide als Außenministerin nicht verlassen. Die Polkommission sei zwar nicht optimal organisiert, doch sollte Astor zu dieser Organisation und der damit verbundenen Verantwortung stehen.
Und noch einmal bin ich mit unserem Korrespondenten in Astor-City, Karl Jensing, verbunden, Herr Jensing, welche Auswirkungen wird es haben, sollte Laval als Außenministerin die von ihr genannten Punkte umsetzen?

Bild "Noch einmal guten Tag. Da wäre zum Einen der Abrüstungsvertrag mit Dreibürgen. Das Kaiserreich verfügt über ein überdimensioniertes Arsenal an Atomwaffen, die, zumindest theoretisch, eine eklatante Bedrohung nicht nur für Astors Sicherheit darstellen. Dieses zu beseitigen, zumindest aber auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, liegt also im ureigensten Interesse Astors.
Was Sie bezüglich einer zukünftigen astorischen Antica-Politik erklärte hat, hat Laval bereits während des Wahlkampfes deutlich gemacht: so erklärte Laval am 15. Januar dieses Jahres mit Blick auf das Medianische Imperium, dass diese Nation der westlichen Wertegemeinschaft zwar oft skeptisch gegenüberstehe, doch - Zitat - "betrachtet man die Demokratische Union und Albernia ist das nicht ohne Grund." Hier zeichnet sich meines Erachtens das Ende von Partnerschaften ab, die zum Einen historisch gewachsen sind - wie im Falle Albernias - oder die von der Unionsregierung - insbesondere von Unionskanzlerin Helen Bont - immer wieder als essentieller Baustein ihrer Außenpolitik betrachtet wurde, wie im Falle der Demokratischen Union. Sollte sich hier Laval komplett durchsetzen, wäre nicht nur die AAA, also die Allianz zwischen Astor und Albernia, passé, auch die Unionsregierung müsste sich dann fragen, ob sie nicht monate- wenn nicht sogar jahrelang auf ein Pferd gesetzt hat, das in Wirklichkeit nichts mehr als ein Trugbild war.
Einziger Lichtblick ist das klare Bekenntnis zur Polkonvention. Hier will sich Laval offensichtlich stärker engagieren; eine Entlastung für Unionskanzlerin Bont, die auf den Konferenzen der Polkommission in Aldenroth mehr und mehr in die Rolle einer Alleinunterhalterin gewachsen ist."

Albernia wählt Unterhaus
Auch in Albernia wurden die Bürger zu den Wahlurnen gerufen. Dort wurde das Unterhaus neu gewählt. Im neuen Unterhaus werden Liberaldemokraten und Konservative mit jeweils zwei Abgeordneten vertreten sein, während die sozialdemokratische Labour-Partei einen Abgeordneten entsenden wird. Bereits vor der Wahl hatten Liberaldemokraten und Konservative die Absicht geäußert, die bestehende Regierungskoalition fortsetzen zu wollen.
In Albernia werden die Abgeordneten in einer Mehrheitswahl gewählt.

Unionspräsidentin in Severanien eingetroffen
Unionspräsidentin Draga Markievic ist zu einem offiziellen Staatsbesuch in Severanien eingetroffen. Es ist das erste Mal seit der Eingliederung Kaysterans in die Bundesrepuvlik Severanien, dass ein Spitzenpolitiker nach Severanien reist.
Empfangen wurde die Unionspräsidentin am Flughafen von der severanischen Staatspräsidentin Herta Markievis, ihrer Mutter. Beide besuchten anschließend einen Gottesdienst.
Am Rande des Besuches kam es zu kleineren Protesten, die vom ehemaligen Präsidenten Severaniens, Ripin Pipic, angeführt wurden.
 

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Stellv. Kommandeur der 12. Armee des Unionsheeres
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Beiträge: 1261
Registriert: Mi 23. Jul 2014, 22:05
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Verfolgt die Sendung und ist ob des angedeuteten Wechsels in der astorischen Aussenpolitik sichtlich beunruhigt.
 

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Sylvester Calzone
Unionsparlamentarier
Vizekanzler a.D.
Unionsminister des Auswärtigen a.D.
Präsident des Unionsparlaments a.D.
Unionsminister der Finanzen a.D.
Fraktionsvorsitzender der KDU a.D.
Erleuchteter
Beiträge: 10113
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:56
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Beitrag von Helen Bont »

Schaut sich ebenfalls die Sendung an.
 

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[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
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