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Ausscheiden aus der aktiven Politik

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 17:12
von Jonathan Metternich Hughes
Auf dem Weg aus dem Unionsparlament äußert sich Jonathan von Metternich gegenüber der Presse, nachdem er auch im dritten Wahlgang nicht gewählt wurde.
  • Herr Unionskanzler, kandidieren Sie erneut?
    Nein, ich stehe weder für eine neue Abstimmung im Unionsparlamment noch für eine Neuwahl zur Verfügung. Meine Zeit ist heute endgültig abgelaufen. Und man hatte ja wahrlich oft genug die Chance, mich zu wählen - irgendwann muss auch mal Schluss sein.

    Gelächter unter den Journalisten.

    Sie ziehen sich ganz aus der Politik zurück?
    Vorerst werde ich mich aus dem aktiven Geschäft zurückziehen, ja. Sofern ich meinem Land dienen kann, stehe ich weiterhin dafür bereit, aber grundsätzlich halte ich nichts davon, aus dem Kanzleramt direkt in ein anderes Amt zu hüpfen.

    Was sind Ihre Zukunftspläne?
    Heiraten.

    Erneute Heiterkeit.

    Ich komme aus den Medien - seien Sie also nicht überrascht, wenn ich irgendwann mit Ihnen auf der nervigen Seite des Podiums der Unionspressekonferenz sitze und - nun ja, meinen Nachfolger nerve.

    Ich bedanke mich bei den Wählerinnen und Wählern, die mir immer wieder die Chance gegeben haben, meine Vorstellungen umzusetzen: in Roldem, in Imperia, im Unionsparlament, in der Unionsregierung. Und ich bedanke mich bei Journalisten und Kritikern, die mich im Laufe meiner politischen Karriere immer wieder dazu gezwungen haben, meine Meinung zu hinterfragen und meine Position zu revidieren. Auch wenn ich das natürlich nie öffentlich zugegeben hätte.

    Grinsend steigt Metternich in die bereitstehende Limousine und fährt davon.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 17:23
von Wolfgang Seidel
liest das Interview und ist enttäuscht, dass sich Herr von Metternich aus der aktiven Politik zurückzieht

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 17:25
von Denise M. Connor
*Sichtlich betroffen über diesen Schritt liest Sie das Interview zu Ende und gönnt sich erst einmal einen doppelten Espresso*

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 18:25
von Zachary J. Mason Smith
Die einzig richtige Konsequenz.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 18:45
von Robert Lindberg
:klatsch: Wurde höchste Zeit. Vielleicht kehrt jetzt mal wieder Demokratie und Transparenz ein.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 18:49
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Robert Lindberg
:klatsch: Wurde höchste Zeit. Vielleicht kehrt jetzt mal wieder Demokratie und Transparenz ein.
Gott, Herr Lindberg, habe ich denn als Ihr ganz persönliches Feindbild immer noch nicht ausgedient? Sogar Herr Schulze, zu dem meine Beziehung deutlich langjähriger, herzlicher und hässlicher ist (je nachdem ;)), hat doch das Gesicht mit dem ewiggestrigen Gedankengut schon der Zukunft zugewandt.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 18:56
von Sven Vindland
Ich kann Ihren Schritt nachvollziehen und bin dennoch nicht gerade froh darüber.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 19:18
von Helmut Hennrich
Bei allen Differenzen und Streit zwischen Herrn von Metternich und mir - Anlässe gab es ja weiß Gott nicht wenige - , möchte ich doch meinen Respekt vor diesem Schritt zum Ausdruck bringen. Dieser Rücktritt war sicherlich alles andere als leicht, zeugt aber von einer beharrlichen Konsequenz: der Unionskanzler von Metternich hatte innerhalb der Regierungsfraktionen von UFD und FDU keine Mehrheit mehr, sein Rücktritt daher folgerichtig. Ich wünsche Herrn von Metternich für sein weiteres Leben viel Glück.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 20:42
von Patrick van Bloemberg-Behrens
Mh... Ein denkwürdiger, aber dennoch nachzuvollziehender Schritt. Ich wünsche Herrn Metternich alles Gute.

Verfasst: Mi 13. Jun 2007, 00:04
von Montgomery Scott
Der Rückzug ist konsequent. Trotzdem ist es bedauerlich, dass Herr Metternich auf diese Weise aus dem Amt scheidet.