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Registriert: So 16. Mär 2008, 00:41
Im Rahmen seiner neuerlichen Kandidatur für das 41. Unionsparlament hat der ehemalige Präsident des Unionsparlaments und Präsident der Westlichen Inseln, Christopher Adomeit, die folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
Ich habe mich nach einer langen Ruhephase in der Politik dazu entschieden, für die Wahl zum 41. Unionsparlament zu kandidieren. Nach einer sehr langen Phase ohne jede Form der politischen Aktivität war es für mich nicht einfach, diese Entscheidung zu treffen. Es gibt aber eine Vielzahl guter Gründe, die mich zu dieser Entscheidung bewegt haben.

Die politische Lage in der Demokratischen Union gestaltet sich schwierig, da es ein Defizit zwischen formaler Verfassungslage und gelebter Verfassungswirklichkeit gibt. Aus der langen Phase politischer Stabilität hat sich eine Phase der politischen Lethargie entwickelt, deren Folgen heute nur allzu gut zu beobachten sind. Man kann sich in dieser Situation einrichten, was im politischen Ruhestand nicht unbedingt unangenehm sein muss oder sich auf sein politisches Selbstverständnis berufen und die Entscheidung treffen, wieder aktiv ins politische Geschehen einzugreifen.

Grundlage eines jeden demokratischen Staatshandelns ist immer der Wille der Bürger_innen z aktiver politischer Partizipation. Dazu gehört nicht nur, zur Wahl zu gehen, sondern sich darüber hinaus in politischen Ämtern zu engagieren. Im Wesen repräsentativer Demokratien liegt es begründet, dass nicht ein jeder aktiv sein muss, genau so wie es aber im Wesen repräsentativer Demokratien begründet liegt, dass zumindest so viele Menschen aktiv in Ämtern arbeiten müssen, um das Repräsentativmodell aufrecht zu erhalten, es fortzuentwickeln und ihm stetig neues Leben einzuhauchen.

Die Phase der politischen Lethargie hat in der Demokratischen Union zu diffusen Entwicklungen geführt. Das Ansinnen nach einer Verfassungsreform- oder gar Verfassungsrevision und die kürzlich aufgekommene Frage nach dem richtigen Verfahren sind ein Beleg dafür. Die politischen Informationssysteme scheinen einzuschlafen, transparente Information ist auf keinem Fall unmöglich, aber in jedem Fall erschwert.

Zwei Dinge braucht es in diesem Land: Eine schnelle und gründliche Aufnahme des aktuellen Bestandes zum einen, und zum anderen die Umsetzung einer neuen, schlüssigen Idee zur politischen Wiederbelebung, undzwar möglichst innerhalb der nächsten vier Monate.

Mit welchen Ideen, Vorschlägen und Handlungen ich mich an diesem Prozess beteiligen ewrde, bedarf natürlich noch weiterer Erläuterungen. Weitere Informationen zum Programm, mit welchem ich zur Wahl antrete, werde ich sukzessive bis zum Beginn der Wahl bereitstellen.

Mit der jetzigen Kandidaturenphase werde ich jede an mich gerichtete Frage, egal über welchen Kanal sie mich erreicht, beantworten.

Ich wünsche uns allen eine Wahl der politischen Wiederbelebung!
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Christopher Adomeit, MdUP
Unionsminister des Innern und der Justiz
Stellvertreter der Unionskanzlerin





Präsident des Unionsparlaments a.D.
Inselpräsident a.D.

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