Seite 1 von 5

Pressekonferenz zur Kanzlerkandidatur Helmut Hennrichs im dritten Wahlgang

Verfasst: Mo 11. Jun 2007, 03:21
von Helmut Hennrich
Tritt in der SPDU-Zentrale vor die Presse

Meine Damen Herren,
nachdem die Sozialdemokratische Fraktion beschlossen hat, mich im dritten Wahlgang zur Wahl das Unionskanzlers aufzustellen, denke ich, dass die Öffentlichkeit einen Anspruch hat, die Beweggründe zu erfahren, die uns Sozialdemokraten zu diesem Schritt veranlassten. Aus diesem Grund haben wir folgende Presseerklärung vorbereitet. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nachdem in zwei Wahlgängen im Unionsparlament der vom Unionspräsidenten vorgeschlagene Kandidat nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat, hat die Sozialdemokratische Fraktion nach intensiver Beratung beschossen, mich, Helmut Hennrich, im dritten Wahlgang aufzustellen. Dieser Schritt ist wohl überlegt und ist Ausdruck unseres Verständnisses von Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Staat: unser Land darf nicht regierungslos werden. Deswegen ist eine zügige Regierungsbildung notwendig. Unser Land braucht eine Regierung, die auf Vernunft und Augenmaß setzt. Konkret heißt das unter anderem:
- eine von mir geführte Unionsregierung wird gemeinsam mit den Unionsländern über eine vernünftige Aufgaben- und Kompetenzverteilung zwischen Union und Ländern reden und entscheiden, statt über die Köpfe der Landesregierungen hinweg;
- die Erhöhung der Richterstellen am Unionsgericht von drei auf vier wird dazu beitragen, die Effizienz des Rechtswesens zu erhöhen, indem anhängige Verfahren zügig verhandelt und zeitnah entschieden werden können;
- das Steuerrecht wird eine von mir geführte Unionsregierung nach dem Prinzip der sozialen Gerechtigkeit gestalten. Konkret bedeutet dies die unter Einführung gestaffelter Einkommenssteuersätze je nach der Höhe des Einkommens;
- auf dem Gebiet der Landesverteidigung wird es weder militärische Abenteuer noch verfassngsrechtlich bedenkliche Einsätze geben;
- in der Außen- und Sicherheitspolitik wird eine von mir geführte Unionsregierung eine aktive Friedenspolitik betreiben, die die internationalen Beziehungen entspannt. Die Begrenzung und letztendlich völlige Beseitigung aller Massenvernichtungswaffen sowie ein Überwinden des Blockdenkens ist dabei Hauptziel der außenpolitischen Bemühungen. Um dies zu erreichen, soll im Rahmen des Rates der Nationen ein Prozess der vertrauensbildenden Maßnahmen eingeleitet werden.

Es ist Zeit für einen Neuanfang - dafür stehe ich mit meiner Kandidtur.

Helmut Hennrich
Unionsvorsitzender der SPDU
Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im 22. UP


Verfasst: Mo 11. Jun 2007, 10:23
von Montgomery Scott
:klatsch:

Verfasst: Mo 11. Jun 2007, 10:25
von Fiete Schulze
Ich begrüße die Kandidatur von Herrn Hennrich. :klatsch:

Verfasst: Mo 11. Jun 2007, 15:53
von Jonathan Metternich Hughes
Ich nicht. ;)

Wäre nur sauberer gewesen, wenn Ihr Fraktionskollege Connor nicht im letzten Moment noch das angekündigte Abstimmungsprozedere geändert hätte (er wollte ja eigentlich um 20 Uhr die Abstimmung starten - und hat sich dann spontan zu einer Verlängerung der Kandidaturfrist auf 48 Stunden entschlossen), Herr Hennrich.

Verfasst: Mo 11. Jun 2007, 16:24
von Istvan Schwartzwälder
Gibt es von Seiten der bisherigen VFD-FA-UFD-Koalition einen Gegenkandidaten?

Verfasst: Mo 11. Jun 2007, 16:30
von Fiete Schulze
Original von Istvan Schwartzwälder
Gibt es von Seiten der bisherigen VFD-FA-UFD-Koalition einen Gegenkandidaten?
;) Hmmm...ja, sowas in der Art.

Verfasst: Mo 11. Jun 2007, 18:02
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Istvan Schwartzwälder
Gibt es von Seiten der bisherigen VFD-FA-UFD-Koalition einen Gegenkandidaten?
=) Was sich heute nicht alles "Ehemaliger Unionspräsidentenkandidat" schimpfen darf - da wünscht man sich direkt die gute alte Zeit zurück.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 00:04
von Sean William Connor
Original von Jonathan Metternich
Ich nicht. ;)

Wäre nur sauberer gewesen, wenn Ihr Fraktionskollege Connor nicht im letzten Moment noch das angekündigte Abstimmungsprozedere geändert hätte (er wollte ja eigentlich um 20 Uhr die Abstimmung starten - und hat sich dann spontan zu einer Verlängerung der Kandidaturfrist auf 48 Stunden entschlossen), Herr Hennrich.
:rolleyes:

Ich frage mich wirklich langsam, ob Sie eigentlich überlegen was Sie da sagen. Sie haben sich nach Ihrem zweiten Scheitern im Unionsparlament benommen wie die Axt im Wald und wollten die Unionsverfassung "zu recht biegen". Ich hingegen habe mich mit der stellvertretenden Parlamentspräsidentin und Sachverständigern beraten, ob eine Kandidaturfrist nicht angemessen ist. Meine Entscheidung war nicht spontan - sie war wohl überlegt. Nur weil Sie "sofort" schreien werde ich sicher nicht springen, wie es Ihnen gefällt. Das funktioniert vielleicht in der UFD aber sicher nicht im Unionsparlament. Es würde Ihnen wahrlich gut tun sich etwas zurück zu nehmen.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 01:07
von Jonathan Metternich Hughes
Herr Connor, dann erklären Sie uns doch, warum Sie - zunächst erklärungslos - Ihre ursprüngliche Intention geändert haben. Präsidium hin, Präsidium her: Für mich sieht das nach der Absicht, die Stimmen für Hennrich zu sammeln, aus.

Verfasst: Di 12. Jun 2007, 10:35
von Stanislav Goldmann
Original von Jonathan Metternich
Herr Connor, dann erklären Sie uns doch, warum Sie - zunächst erklärungslos - Ihre ursprüngliche Intention geändert haben. Präsidium hin, Präsidium her: Für mich sieht das nach der Absicht, die Stimmen für Hennrich zu sammeln, aus.
Und für mich sieht es danach aus, als ob da jemand Angst vor einer dritten Abfuhr hat ...