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Unionskanzleramt: Kleines Kaminzimmer
Verfasst: Sa 5. Apr 2014, 19:54
von Helen Bont
Im "Kleinen Kaminzimmer" des Unionskanzleramtes erwartet Helen Bont Martin Mohle zu einem Gespräch.
Verfasst: Sa 5. Apr 2014, 19:55
von Martin Mohle
erscheint zum Gespräch
Verfasst: Sa 5. Apr 2014, 20:03
von Helen Bont
Herr, Mohle, schön das Sie es einrichten konnten vorbei zu kommen. Bitte, setzen Sie sich.
Zeigt auf einen kleinen Tisch mit Getränken und ein paar Schnittchen.
Bitte, bedienen Sie sich. Ich schlage vor, Sie sprechen einfach noch mal die Punkte an, die Sie kritisch sehen oder zu denen Sie eventuell Fragen haben. So kann wir uns in aller Ruhe über diese Punkte unterhalten.

Verfasst: Sa 5. Apr 2014, 20:06
von Martin Mohle
Danke Frau Unioskanzlerin.
setzt sich hin.
Folgende Punkte sehe ich kritisch. Dass die PK Sanktionen erlassen wird. Dass wird ein Neues Militärbündnis haben und warum wir keine Antica Union Gründen und mit unseren Nachbarn Normale Beziehungen haben.
Verfasst: Sa 5. Apr 2014, 20:43
von Helen Bont
Glauben Sie mir, Herr Mohle, ich würde viel lieber mit der androischen Staatsführung über einen Ausbau und eine Vertiefung der bilateralen Beziehungen sprechen, als den weg der Sanktionen zu gehen. Warum tue ich mir und meiner Regierung also diesen Stress an und warum ringen wir in der Polkommission seit Wochen, wenn nicht sogar mittlerweile seit Monaten um eine Lösung?
Die Antwort lautet: weil vor ein paar Jahren auf Einladung des damaligen Rats der Nationen eine internationale Konferenz zum Schutz der Polgebiete stattgefunden hat, an der - nebenbei erwähnt - auch Andro teilgenommen hat. Damals beschloss diese Konferenz einstimmig die Gründung der Polkommission, und dass diese Polkommission in Zukunft über den Schutz der Pole wachen und so als Erbe der gesamten Menschheit schützen soll.
Es war - wenn ich es richtig in Erinnerung habe - Ende 2012, als Dreibürgen ein oder zwei Raketen auf den Nordpol abfeuerte. Diesen Vorfall nahm Andro zum Anlass, aus der Polkonvnetion auszusteigen; unter Bruch der im Vertrag genannten Kündigungsfristen. Andro begründet dies damit, dass die Poilkommission angeblich nicht in der Lage gewesen sei, diese Angriffe abzuwehren und dass Andro durch diese Vorkommnisse allein gegen Dreibürgen habe und in einen Konflikt geführt worden sei. Leider verschweigt Andro, dass die gesamte Polkommission den Raketenbeschuss verurteilte und Dreibürgen danach keine weiteren Raketen mehr auf Andro abschoss.
Auch verschweigt Andro, dass es damals auch einen Kompromiss mit der Nordmark gegeben hat, bezüglich derer Siedlungen.
Nach dem Austritt veranstaltete die androische Regierung in Koskow eine erste Konferenz; nach meiner Lesart, um die Polkommission zu neutralisieren, indem der Nordpol unter den Anrainern aufgteilt wird. Diese Konferenz verlief - zum Glück - im Sande. Danach war eine Zeit lang Ruhe, bis Andro per Gesetz sein Hoheitsgebiet auf Teile der Arktis ausdehnte mit der Begründung, nur so könne es sich gegen Angriffe, die über den Nordpol auf sein Staatsgebiet vorgetrtagen wird, begegnen.
Als die Polkommission Widerstand angekündigt hatte, lud Andro wieder zu Gesprächen in Koskow ein. Für die Polkommission nahm der stellvertretende Hochkommissar teil. Auf dieser Konferenz wurden Andro weitreichende Zugeständnisse gemacht. Und als der Kompromiss unteraschriftsreif war, machte die androische Führung einen Rückzieher und erklärte, man werde mit der Hohen Polkommission keinen Vertrag abschliessen. Für die übergrosse Mehrheit der Polmitglieder war und ist diese Forderungen unannehmbar. Noch weniger annehmbarer ist es, dass der androische Präsident versucht, mit Ultimaten Druck aufzubauen.
Wie gesagt: es liegt ein ausgehandellter Kompromiss auf dem Tisch, den Andro torperdiert hat. Trotzdem ist dieser Kompromiss noch immer unterschriftsreif.
Wenn wir in dieser Situation, in denen Andro immer weiter draufsattelt, nachgeben, dann senden wir ein klares Signal an alle Regierungen, die der Auffassung sind, sie könnten sich, gestützt auf ihren Militärapparat, das Recht beugen und andere unter ihrem Willen zwingen.
Um den Widerstand der freien Welt zu verdeutlichen und gleichzeitig den Verhandlungsweg offen zu lassen, ist ein abgestuftes Sanktionsszstem notwendig und sinnvoll. Es ist meine absolute und feste überzeugung, dass das Recht dem Unrecht nicht zu weichen braucht: nicht weichen darf.
Was nun den Transnordanikrat angeht, so ist die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verteidigungspolitik sowie der Aussen- und Sicherheitspolitik nur ein Aspekt von vielen. Wir streben grundsätzlich eine Zusammenarbeit unter anderem auf dem Gebiet der Wirtschaft, der Justizpolitik oderv auf den Feldern der Forschung und Technologie an. Wie diese Zusammenarbeit im Konkreten ausgestaltet wird, werden weitere Verhandlungen ergeben.
Es geht doch nicht darum, der Welt ein weiteres Militärbündnis hinzuzufügen, sondern darum, wie wir, zunächst gemeinsam mit unseren astorischen Freunden, eine gemeinsame Zone des Wohlstands und des Friedens schaffen können. Das ist unser Anliegen. Der Transnordanikrat ist gegen niemanden gerichtet und wird sich auch nicht in irgendwelche Konflikte hineinreden lassen.
Rein theoretisch könnte der Transnordanikrat eine erweiterte Anticaische Union werden, gar keine Frage. Aber wir verstehen uns nicht nur als blosse Interessensgemeinschaft, sondern auch als eine Wertegemeinschaft. Uns sind Werte wie Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte und Menschenwürde sehr wichtig, und der Transnordanikrat kann hier eine Art Leuchtturmfunktion übernehmen in dem Sinne, dass sich die vertrauensvolle Zusammenarbeit unter Demkoratien auszahlt und eine Aussicht auf eine Teilnahme jene Staaten zu demokratischen Reformen ermuntert, die heute diktatorisch oder autortär regiert werden.
Verfasst: Sa 5. Apr 2014, 20:47
von Martin Mohle
Ich verstehe. Könnte man aber nicht irgendwie vermitteln Ich meine in Andro gibt es doch sicher Liberale Politiker die einen Wechsel wollen.
Verfasst: Sa 5. Apr 2014, 21:44
von Helen Bont
Die Problematik ist doch, dass wir, wenn wir etwas erreichen wollen, mit der Regierung verhabndeln müssen, die ja in der Regel auch die parlamentarische Mehrheit im Parlament hat. Würden wir unter Umgehung der androischen Regierung mit einer etwaigen liberlaen und komprmissbereiten Opposition reden, könnte dies die androische Regierung als einen unfreundlichen Akt verstehen, nach dem Motto: wir erklären die androische Regierung für irrelevant. Das Problem ist ja, dass wir letztendlich mit denjenigen eine Einigung erzielen müssen, die diese Einigung dann auch tatsächlich umsetzen können/
Verfasst: Sa 5. Apr 2014, 21:59
von Martin Mohle
Was ist eigentlich mit unserem Nachbar Severanien. Und wie können wir verhindern dass die Bevölkerung Andros nicht unter Sanktionen leidet.
Verfasst: So 6. Apr 2014, 13:45
von Helen Bont
Was Severanien angeht, so sind die Beziehungen stabil. Diese haben sich zwar trotz verschiedener Bemühungen unsererseits nicht gebessert, aber sie haben sich auch nicht verschlechtert, was man durchaus als ein positives Zeichen auffassen kann.
Was die Zivilbevölkerung angeht, so sind sieht der im Unionsaprlament eingebrachte Sanktionskatalog mehrere Stufen vor, die von der Unionsregierung in Kraft gesetzt werden können, aber nicht in Kraft gesetzt werden müssen. Es gibt also keinen Automatismus und erlaubt eine relativ flexible Handhabung, um genug Spielraum zu lassen, dass die Polkommission und Andro sich doch noch auf eine vertragliche Lösung der gegenwärtigen Polkrise einigen können.
Verfasst: So 6. Apr 2014, 14:37
von Martin Mohle
Wie stehen sie zur Kritik an ihrer Person und der Mobilmachung Dreibürgens.